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Gesundheitswissen Hautkrebs

07. April 2022

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Sommer, Sonne, Sonnenschutz: Bei mehr als 290.600 Menschen in Deutschland wird jährlich eine Form von Hautkrebs neu festgestellt. Wir erklären, warum Sonnenschutz und Selbstbeobachtung für die Prävention besonders wichtig sind.

Die Haut eines Erwachsenen bedeckt etwa eine Fläche von 1,7 Quadratmetern. Sie ist damit das größte Organ des menschlichen Körpers. Die Zellen in der Haut können sich verändern, z.B. in Form von gutartigen Muttermalen. In den vergangenen Jahren stieg aber auch die Zahl der bösartigen Veränderungen, die unter dem Oberbegriff Hautkrebs zusammengefasst werden. Die häufigste Diagnose ist sogenannter weißer oder heller Hautkrebs, zu dem das Basalzell- und das Plattenepithelkarzinom zählen. Beide Krebsarten bilden nur selten Metastasen und haben daher meist eine gute Prognose. Aber im Jahr 2018 erkrankten auch rund 22.890 am bösartigen schwarzen Hautkrebs, dem sogenannten malignen Melanom.

Einer der größten Risikofaktoren für Hautkrebs ist UV-Strahlung, egal ob natürlich durch die Sonne oder künstlich z.B. im Solarium. Sonnenbrände in jedem Alter erhöhen das Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Außerdem sind Menschen mit einem hellen Hauttyp und zahlreichen Pigmentmalen besonders gefährdet. Sind mehrere Verwandte ersten Grades an einem maligen Melanom erkrankt, kann das auf ein familiär bedingtes Risiko hindeuten.

Sonnenschutz und ABCDE-Regel  

Um das eigene Hautkrebsrisiko zu verringern, können ein paar einfache Tipps helfen. Auf ausgiebiges Sonnenbaden sollte man besser verzichten. Bei starker Mittagssonne oder einem UV-Index über 8 (den jeweiligen UV-Index findet man z.B. im Wetterbericht) ist es besser, die Sonne zu meiden und im Schatten bzw. in Innenräumen zu bleiben. Kleidung und eine Kopfbedeckung können ebenfalls guten Schutz vor UV-Strahlen bieten. Nicht zuletzt sollten unbedeckte Körperstellen großzügig mit Sonnencreme eingecremt werden – bei Kindern mindestens mit Lichtschutzfaktor (LSF) 30, bei Erwachsenen mindestens LSF 20. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat weitere ausführliche Tipps zum Schutz vor UV-Strahlung auf seiner Webseite zusammengestellt.

Vorstufen bzw. Hautkrebs selbst sind meist auch ohne technische Hilfsmittel sicht- und fühlbar. Eine regelmäßige Selbstbeobachtung bietet deshalb gute Chancen, den Krebs in einem frühen Stadium zu entdecken und behandeln zu lassen. Die sogenannte ABCDE-Regel bietet eine gute Richtlinie, auf welche Veränderungen man achten sollte. Im folgenden Video wird sie ausführlich erläutert. Wer Veränderungen entdeckt, sollte zeitnah einen Termin beim Hautarzt vereinbaren. Ab dem 35. Lebensjahr bieten die gesetzlichen Krankenkassen außerdem alle zwei Jahre ein kostenloses Hautkrebs-Screening an. Bei dem Termin erklärt der Arzt die Ursachen für Hautkrebs und untersucht anschließend die Haut am ganzen Körper. Für die Untersuchung nutzt der Arzt lediglich eine helle Lampe, sie ist also völlig schmerzfrei. 

Das Video erklärt die ABCDE-Regel zur Früherkennung von Hautkrebs.

Weitere Informationen zu den Formen von Hautkrebs, zu Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten gibt es auf MSD Gesundheit oder auf der Aktionsseite des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen Gemeinsam gegen Hautkrebs

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Gesundheitswissen Eierstockkrebs

08. Mai 2022

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Am 8. Mai 2022 wird bereits zum neunten Mal weltweit auf Eierstockkrebs – auch Ovarialkarzinom – aufmerksam gemacht, denn: Die Symptome bei Eierstockkrebs sind meist allgemein, sodass sie auch ganz andere Ursachen haben könnten. So bleibt der Krebs im Frühstadium oft unbemerkt.

Die guten Nachrichten zuerst: In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Eierstockkrebserkrankungen leicht zurückgegangen. Erkrankten 2017 noch 7.460 Frauen neu an Eierstockkrebs, liegt die Prognose für 2022 bei 6.800 Neuerkrankungen. Allerdings werden mehr als 70 Prozent der Diagnosen erst in einem späten Stadium (Stadien III und IV) gestellt, sodass die Prognosen der Therapie relativ schlecht sind. Auch deshalb sollen Frauen weltweit am 8. Mai im Rahmen des Welteierstockkrebstags, dem World Ovarian Cancer Day, für die Krankheit sensibilisiert werden.

Einer der wichtigsten Gründe für die späte Diagnose von Eierstockkrebs, ist, dass die Symptome im Frühstadium so allgemein und uncharakteristisch sind, dass sie ganz andere Ursachen haben können. Das liegt daran, dass sich Tumoren erst einmal ohne Widerstand in der freien Bauchhöhle ausbreiten können. Zu potenziellen Anzeichen gehören unbestimmte, unerklärte Verdauungsbeschwerden (Magenschmerzen, Völlegefühl, Blähungen), häufigeres Wasserlassen als üblich, Blutungen außerhalb der Monatsregen bzw. nach den Wechseljahren oder eine unerklärliche Gewichtsabnahme, obwohl der Bauchumfang zunimmt. Wer diese Symptome bemerkt, sollte frühzeitig zum Arzt gehen, um die Ursache abklären zu lassen.

Das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter. Im Durchschnitt sind Patientinnen bei der Diagnose 69 Jahre alt. Ein erhöhtes Risiko haben insbesondere Frauen, die kinderlos geblieben sind oder die bereits and Brust-, Darm- oder Gebärmutterkörperkrebs erkrankt sind. Auch wenn nahe Verwandte wie Mutter oder Schwester bereits ein Ovarialkarzinom hatten, ist das persönliche Risiko erhöht. Unabhängig von den Risikofaktoren wird empfohlen, dass sich alle Frauen ab 50 Jahren einmal jährlich auf Ovarialkrebs untersuchen lassen.

Da Eierstockkrebs mit rund 7.000 Neuerkrankungen pro Jahr relativ selten ist, wissen Betroffene und Angehörige meist wenig über die Erkrankung. Gemeinsam mit AstraZeneca GmbH hat MSD deshalb die Informationsplattform www.wegweiser-eierstockkrebs.de ins Leben gerufen. In dem Portal gibt es Informationen zu Symptomen und Diagnose, Therapiemöglichkeiten und Nachsorge.

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7 häufige Gründe gegen das Impfen im Faktencheck

08. Mai 2022

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Einige Menschen stehen Impfungen skeptisch gegenüber – und das nicht erst seit der COVID-19-Pandemie. Wir haben uns sieben häufige Impfeinwände und die Faktenlage dazu angesehen.

  1. Die meisten Krankheiten, gegen die geimpft wird, treten in Deutschland gar nicht mehr auf.
    Der letzte in Deutschland erworbene Fall von Kinderlähmung (Poliomyelitis) wurde 1990 erfasst. Und im Jahr 2020 wurden lediglich 16 Diphtherie-Erkrankungen registriert. Auf den ersten Blick scheint der Einwand zu stimmen. Aber diese niedrigen Zahlen sind bereits das Ergebnis von Impfprogrammen. Sinkende Impfquoten bergen potenziell das Risiko neuer Epidemien. In den Jahren 1978 und 1992 kam es beispielsweise in einigen niederländischen Gemeinden zu Poliomyelitis-Ausbrüchen, nachdem Impfungen dort aufgrund religiöser Vorbehalte abgelehnt wurden. Es erkrankten 110 bzw. 71 Personen an Kinderlähmung. In den 1990er Jahren kam es in Russland und ehemaligen Staaten der Sowjetunion zu mehreren Diphterie-Wellen, nachdem die Impfquoten gesunken waren. Es erkrankten über 150.00 Personen, 6.000 Menschen starben.
    Durch den internationalen Reiseverkehr könnten Infektionen auch nach Deutschland gebracht werden und sich hier ausbreiten. Einige Erreger wie Polioviren oder Masern werden im menschlichen Organismus beherbergt und von Mensch zu Mensch weitergegeben, etwa durch Anhusten. Aus diesem Grund können auch die verbesserten hygienischen Bedingungen oder Ernährung nicht zu einer so deutlichen Senkung von Erkrankungen führen, wie es Impfungen tun.

  2. Impfungen sind überflüssig, da die Krankheiten zum Beispiel mit Antibiotika behandelt werden können.
    Die medizinische Versorgung ist heutzutage unbestritten besser als früher. Dennoch gibt es bisher keine Arzneimittel, die so wirksam gegen Viren wären, wie Antibiotika gegen Bakterien. Gegen Viren sind Antibiotika wirkungslos. Es gibt aber auch bakterielle Infektionen wie etwa Tetanus, die nach wie vor schwer behandelbar sind und auch heute noch tödlich enden können. Und es gibt Viren, gegen die es eine Impfung gibt, aber keine Therapie, wie etwa gegen Hochrisiko-HPV-Viren. Außerdem gefährden Antibiotikaresistenzen die Behandlung von bakteriellen Infektionen immer mehr. Impfungen, Antibiotika und Hygienemaßnahmen sind keine gegensätzlichen Optionen gegen Krankheiten, sondern unterschiedliche Glieder einer Schutzkette für die Gesundheit.

  3. Man kann trotz Impfung erkranken.
    Keine Impfung schützt alle Menschen gleich (gut), ebenso wie kein Arzneimittel bei allen Patient:innen gleich (gut) wirkt. Impfungen können die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, aber deutlich senken. Das Robert Koch-Institut verdeutlicht das am Beispiel eines Masernausbruchs an einer Grundschule, bei dem die Hälfte der Kinder geimpft, die andere Hälfte ungeimpft ist. Statistisch gesehen würden dann 97-98 Prozent der ungeimpften Schüler:innen an Masern erkranken – und lediglich zwei bis drei Prozent der geimpften Schüler:innen. Wichtig ist, bei Mehrfachimpfungen mit geregelten Abständen, diese einzuhalten und Auffrischungsimpfungen rechtzeitig durchzuführen.

  4. Impfungen schützen nicht langfristig und müssen ständig wiederholt werden.
    Ob eine Impfung wiederholt werden muss, hängt unter anderem vom Impfstoff ab. Hat ein Kind beispielsweise die Grundimmunisierung mit zwei Kombinationsspritzen gegen Masern, Mumps und Röteln bekommen, kann man davon ausgehen, dass der Immunschutz gegen Masern und Röteln tatsächlich ein Leben lang währt. Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio oder Keuchhusten müssen alle fünf bis zehn Jahre wiederholt werden. Gegen Grippe sollten sich Risikopatient:innen jährlich impfen lassen. Das liegt aber vor allem daran, dass sich der Grippeerreger sehr schnell verändert und gefährdete Personen daher jedes Jahr eine Auffrischung mit einem neu zusammengesetzten Impfstoff erhalten sollten. Die Impfung gegen Pneumokokken empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) für Babys und dann wieder für Menschen ab 60 Jahren, da sie ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Welche Impfung für welche Personengruppe empfohlen wird und wie häufig aufgefrischt werden sollte, zeigt der Impfkalender der STIKO.

  5. Das Durchmachen von Krankheiten ist für eine normale Entwicklung des Kindes wichtig und bewirkt einen besseren Schutz als eine Impfung.
    Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass sich ungeimpfte Kinder geistig oder körperlich besser entwickeln als geimpfte. Die verfügbaren Schutzimpfungen gibt es jedoch auch nur gegen besonders häufig auftretende oder gefährliche Erreger. Darüber hinaus muss sich das Immunsystem täglich mit hunderten weiteren Erregern auseinandersetzen, und auch eine Impfung trainiert das Immunsystem. Umgekehrt können die sogenannten Kinderkrankheiten gesundheitliche Komplikationen bis hin zu Todesfällen zur Folge haben. Der Begriff „Kinderkrankheit“ bedeutet nicht, dass die Krankheit harmlos ist, sondern dass sie lange Zeit bevorzugt im Kindesalter auftrat. Bei einer Masernerkrankung entwickelt sich z.B. bei etwa einem von 1.000 Kindern eine Entzündung des Gehirns (Masern- Enzephalitis). Diese führt häufig zu bleibenden Hirnschäden oder verläuft tödlich. Impfungen können diese schweren Erkrankungsverläufe vermeiden.

  6. Impfungen verursachen die Erkrankungen, gegen die sie schützen sollen.
    Nur sehr wenige Impfstoffe enthalten abgeschwächte, noch lebende Erreger. Die meisten Impfstoffe enthalten entweder abgetötete Erreger oder nur deren Bestandteile. Nach einer Impfung mit einem Lebendimpfstoff können krankheitsähnliche Symptome auftreten, eine voll ausgeprägte Erkrankung entwickelt sich aber praktisch nie. Zu Zeiten der Schluckimpfung kam es leider immer wieder zu Fällen von Kinderlähmung. Der Lebendimpfstoff, der die Krankheit einerseits sehr gut verdrängte, verursachte andererseits jedes Jahr einige wenige Infektionen. Seit 1998 empfiehlt die STIKO daher für eine Polio-Impfung lediglich die Injektion eines Totimpfstoffs, der die Erkrankung nicht auslösen kann. Unabhängig von der Art des Impfstoffs können nach Impfungen Fieber, Übelkeit oder Schwellungen und Rötungen an der Injektionsstelle auftreten. Dabei handelt es sich aber lediglich um (zum Teil auch erwünschte) Reaktionen des gesunden Immunsystems.

  7. Die Nebenwirkungen und Risiken von Impfungen sind unkalkulierbar.
    Impfstoffe können Nebenwirkungen haben. Das ist unbestritten. Verdachtsfälle von Impfkomplikationen müssen an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet werden. Das Institut bewertet die Meldungen und prüft, ob es einen ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung gibt. Das Ziel ist es, mögliche Risikosignale seltener Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern. So ist auch nach der Zulassung der Impfstoffe weiterhin eine kontinuierliche Sicherheitskontrolle gegeben. Einen Nachweis darüber, dass Impfungen Autismus, Diabetes oder etwa Multipler Sklerose auslösen, gibt es dagegen nicht. Da Impfungen einer großen Mehrheit von Kindern gegeben werden und viele Gesundheitsstörungen und Erkrankungen im Kindesalter auftreten, ist es nicht überraschend, dass diese im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen registriert werden. Ein ursächlicher Zusammenhang muss deshalb jedoch nicht bestehen.

Das Robert Koch-Institut hat sich ausführlich mit Einwänden gegen Impfungen befasst und Antworten auf seiner Webseite zur Verfügung gestellt. Im Einzelfall ist der Kinder- oder Hausarzt ein guter Ansprechpartner, um Fragen zu Impfungen und Nebenwirkungen zu besprechen.

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Spielend lernen

07. April 2022

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Gemeinsam mit Microsoft hat MSD eine neue Welt im Spiel „Minecraft: Education Edition“ erschaffen. In „Periodic Odyssey“ lernen Kinder die Elemente des Periodensystems kennen – und wofür man sie im Alltag benötigt.

Wahrscheinlich werden nur wenige Kinder im Alter zwischen 11-13 Jahren in Begeisterungsstürme ausbrechen, wenn sie das Periodensystem sehen. Dabei verstecken sich hinter den Symbolen und Namen wichtige Elemente, die die Kinder im Alltag begleiten – ohne dass sie es wissen. In einer neuen Lernwelt des Spiels „Minecraft: Education Edition“ lernen die Kinder diese Elemente und ihren Einsatz auf spielerische Weise kennen.

Auf der Suche nach den Materialien bewegen sich die Spieler:innen durch eine Minecraft-typische Würfelwelt. Je seltener ein Element in der Natur ist, desto schwieriger ist es zu finden. Haben sie ihren Fund zurück ins virtuelle Labor gebracht, finden sie heraus, für welche Geräte die Elemente benötigt werden. Außerdem lernen sie, welchen Einfluss die Nutzung der natürlichen Ressourcen auf die Erde haben.

Mithilfe der neuen Lernwelt wird den Kindern also Wissen aus Technologie, Wissenschaft und Umwelt vermittelt. Außerdem ist das Ziel, ihren Forschergeist zu wecken. Denn vielleicht kann das Spiel so dazu beitragen, die eine oder den anderen für eine Aufgabe in der Wissenschaft zu begeistern.

Zur Lernwelt „Periodic Odyssey“ geht es hier.

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Krebsforschung für und mit Patient:innen

07. April 2022

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Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2022 hat die Nationale Dekade gegen Krebs die „Allianz für Patientenbeteiligung in der Krebsforschung“ ins Leben gerufen. Auch MSD setzt sich dafür ein, Patient:innen noch stärker in die Krebsforschung einzubeziehen.

In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr als 500.000 Menschen allein in Deutschland neu an Krebs erkranken. Fachleute gehen davon aus, dass die Neuerkrankungsrate auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird. Dank intensiver Forschung und innovativer Therapien sind aber auch die Überlebens- und Heilungschancen Betroffener in den vergangenen 40 Jahren deutlich gestiegen. Dennoch ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

Um in Zukunft möglichst viele Krebserkrankungen zu verhindern und Betroffene besser behandeln zu können, bündeln Politik, Forschung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs ihre Kräfte in der Krebsforschung. Auch MSD ist als Unterstützer Teil der Initiative. Damit die Krebsforschung eines ihrer Hauptziele erreicht – das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern – ist es essentiell, Patient:innen in die Forschung einzubeziehen. Sie leben mit der Erkrankung und kennen den Alltag, ihre Sorgen und Herausforderungen am besten und geben so wichtige Impulse für die Krebsforschung.

Aus diesem Grund hat die Nationale Dekade gegen Krebs Anfang Februar 2022 die „Allianz für Patientenbeteiligung in der Krebsforschung“ ausgerufen. MSD und die anderen Unterzeichnenden verpflichten sich damit zu einer stärkeren Patientenbeteiligung in der Forschung. Basis dafür sind die „Prinzipien für eine erfolgreiche Patientenbeteiligung in der Krebsforschung“.

Der umfangreiche Leitfaden beinhaltet unter anderem Hinweise zu Umfang und Zeitpunkt der Partizipation, zur Kommunikation mit Patient:innen und Patientenorganisationen, Methoden und rechtlichen Aspekten. Ein wichtiger Punkt ist z.B. die Diversität der Menschen in Bezug auf Alter, Geschlecht, ethischem Hintergrund und Bildungsstand – bei jedem Personenkreis, der an der Forschung beteiligt werden soll. Das gilt also einerseits für die Teilnehmenden an klinischen Studien bis hin zur Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Patientenorganisationen.

Für MSD sind Patient:innen schon lange Partner:innen in der Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln und Impfstoffen. Mehr dazu haben wir hier zusammengefasst. Weitere Informationen zur Krebsforschung bei MSD gibt es hier.

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Weltgesundheitstag 2022 – Unser Planet, unsere Gesundheit

07. April 2022

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Im Rahmen des Weltgesundheitstags am 7. April macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich auf wichtige Gesundheitsthemen aufmerksam. Der World Health Day 2022 steht unter dem Motto „unser Planet, unsere Gesundheit“. Das zeigt, dass der „One-Health-Ansatz“ von MSD wichtiger ist denn je.

Durch den Klimawandel verursachte steigende Temperaturen, extreme Regenfälle und Überschwemmungen bedrohen weltweit das Leben von Millionen von Menschen. Krankheiten, die von Tieren und Insekten auf Menschen übertragen werden – sogenannte Zoonosen wie Borreliose, Schweinegrippe oder Ebola – betreffen ebenfalls viele Menschen auf der ganzen Welt. Allein diese Beispiele zeigen, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und des Planeten untrennbar miteinander verbunden sind. Auf diese Verbindung legt die WHO beim Weltgesundheitstag 2022 den Fokus unter der Überschrift „our planet, our health“.

Aber woher kommen alle diese (neuen) Herausforderungen? Im vergangenen Jahrhundert hat sich die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht verändert, unter anderem durch technologische Innovationen, erhöhte Mobilität, Industrialisierung, Urbanisierung und Globalisierung. Diese Innovationen haben die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt oft auch verbessert, aber sie haben gleichzeitig unsere Anfälligkeit für neue gesundheitliche Probleme erhöht. Ein gutes Beispiel dafür sind Antibiotikaresistenzen: Während Antibiotika vielen Menschen bei der Bewältigung von Krankheiten geholfen haben, stellen uns steigende Resistenzen gegen gängige Antibiotika vor neue Problematiken.  

Unsere zunehmende Anfälligkeit für solche neuen gesundheitlichen Herausforderungen hat dazu geführt, dass wir bei MSD auf „One Health“ setzen; einen interdisziplinären Ansatz, der auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene darauf abzielt, Gesundheitsprobleme an den Schnittstellen zwischen Mensch, Tier und Umwelt zu verhindern, zu erkennen und zu bekämpfen. Damit das gelingen kann, braucht es vor allem eines: Zusammenarbeit. Von Haustierhaltern über medizinisches Fachpersonal, Landwirte, der Industrie bis hin zur Politik – nur gemeinsam können wir die Probleme bekämpfen.

Mehr zu unserem One-Health-Ansatz haben wir auf unserer globalen Webseite zusammengefasst.

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#einfacherklärt: Gesundheitskompetenz

07. April 2022

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Seit 2018 gibt es in Deutschland den Nationalen Aktionsplan Gesundheitskompetenz. Auch für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Verbesserung der Gesundheitskompetenz ein wichtiger Baustein in der weltweiten Gesundheitsförderung. Aber was genau ist damit gemeint?

Der Begriff Health Literacy bzw. Gesundheitskompetenz wurde in den 1970er Jahren überwiegend in der schulischen Gesundheitserziehung verwendet. Er wurde dann in die Erwachsenenbildung übernommen und bezog sich auf die grundlegenden Fähigkeiten, um zum Beispiel Behandlungsinformationen oder Hinweise zur Einnahme von Medikamenten lesen und verstehen zu können – war also eng an die Behandlung von Krankheiten geknüpft.

Mittlerweile geht es bei Gesundheitskompetenz um weit mehr: Es geht darum, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, kritisch zu beurteilen, auf sich selbst zu beziehen und umsetzen zu können. Und es geht auch nicht mehr nur um Krankheitsbewältigung, sondern ebenso um die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit. Gesundheitskompetenz ist also einerseits von individuellen Voraussetzungen und erworbenen Fähigkeiten abhängig, andererseits aber auch von der Qualität und Verfügbarkeit von Informationen.

Eine höhere Gesundheitskompetenz nutzt erst einmal jeder/jedem Einzelne:n, denn je mehr Wissen über die eigene Gesundheit, Krankheit, über Symptome und Behandlungsmöglichkeiten vorhanden ist, desto erfolgreicher können Prävention und Therapie sein. Aber auch die Gesellschaft profitiert von einer höheren Gesundheitskompetenz der Bürger:innen, denn Studien zeigen, dass Menschen mit geringerer Gesundheitskompetenz häufiger zum Arzt gehen und mehr Medikamente nehmen – aber seltener Vorsorgeangebote nutzen.

In Deutschland schätzen laut einer Studie der Universität Bielefeld aus dem Jahr 2021 aber nur 40 Prozent der Befragten ihre Gesundheitskompetenz als exzellent oder ausreichend ein. 60 Prozent nehmen sie als eingeschränkt oder unzureichend wahr. Vor der Pandemie war die Selbsteinschätzung der Bürger:innen noch etwas besser: 2016 hielten immerhin 46 Prozent der Befragten ihre Gesundheitskompetenz für exzellent oder ausreichend. Als Grund für die geringere Gesundheitskompetenz geben die Studienteilnehmer:innen Menge, Vielfalt und Widersprüchlichkeit der (zunehmend digitalen) Informationen an. Sie haben aber auch das Gefühl, dass Falsch- und Fehlinformationen zu Gesundheitsthemen zugenommen haben.

MSD setzt sich bereits seit vielen Jahren für die Stärkung der Gesundheitskompetenz in Deutschland ein. Ausführliche Informationen gibt es dazu hier.

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„Darmkrebsvorsorge? Ja, bitte.“

07. April 2022

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Seit mehr als 20 Jahren ruft die Felix Burda Stiftung im März den „Darmkrebsmonat“ aus. Ziel ist es, Bewusstsein für Darmkrebsvorbeugung und -früherkennung zu wecken. Kolleg:innen von MSD erzählen, wieso sie sich für die Vorsorge entschieden haben.

Über den Darm und alles was damit zusammenhängt sprechen die meisten von uns nur ungern. Viele Themen sind nach wie vor mit Scham und Unbehagen verbunden. Das macht es nicht leichter, so wichtige Themen wie Darmkrebsvorsorge anzusprechen und Menschen dafür zu sensibilisieren. Doch genau das möchte die Felix Burda Stiftung tun und macht daher den März seit über 20 Jahren zum „Darmkrebsmonat“.

Im Jahr 2018 erkrankten in Deutschland rund 60.600 Menschen neu an Dickdarmkrebs. Damit ist Darmkrebs hierzulande bei Frauen die zweithäufigste, bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung. Das Risiko für eine Erkrankung ist bei älteren Menschen deutlich höher als bei jüngeren. Es gibt allerdings auch Betroffene, bei denen die Erkrankung auf seltene Genveränderungen zurückzuführen ist. Sie bekommen Darmkrebs häufig bereits sehr jung. Da diese Genveränderungen vererbt werden können, sind beispielsweise direkte Verwandte von Darmkrebs-Patient:innen überdurchschnittlich häufig betroffen.

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Seit 2003 geht die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen leicht zurück. Experten vermuten, dass der Grund dafür eine verbesserte Früherkennung ist. Diese kann dazu führen, die Krankheit zu verhindern, wenn Krebsvorstufen frühzeitig erkannt und entfernt werden. Ist der Darmkrebs bereits entstanden und wird früh entdeckt, sind die Heilungschancen deutlich besser, als wenn er später entdeckt wird.

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten den Versicherten ein organisiertes Darmkrebs-Screening an. Eine Darmspiegelung wird Männern ab dem 50., Frauen ab dem 55. Lebensjahr angeboten und kann nach 10 Jahren wiederholt werden. Ab 50 besteht für alle außerdem der Anspruch auf einen immunologischen Test, der verstecktes Blut im Stuhl nachweist. Einen solchen Test bietet MSD in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal allen Mitarbeitenden in Deutschland an. Wer teilnehmen möchte, kann unabhängig von Alter oder dem eigenen Risiko ein Testset anfordern, bekommt es nach Hause geschickt, kann den Test dort in Ruhe durchführen und zurückschicken. Das Ergebnis wird dann wieder per Post zugestellt. Der Test wird anonym und von einem unabhängigen Dienstleiter durchgeführt.

Unsere Kolleg:innen erzählen, warum sie sich für den Test entschieden haben. Wir haben außerdem unsere Kollegin Moni – die bereits zwei Mal gegen Darmkrebs gekämpft hat – gefragt, warum sie damals zur Vorsorge gegangen ist.

Moni sitzt auf einer grünen Couch bei ihr zuhause. In wohnlicher Atmosphäre und mit entspanntem Look posiert sie für ein Foto.

Moni, Fachreferentin Impfstoffe

„Ich habe immer ein sehr unbeschwertes Leben geführt. Ich bin mit 39 zur Vorsorgeuntersuchung gefahren mit Sascha, meinem Verlobten, weil seine Familie vorbelastet ist und sein Opa früh an Darmkrebs gestorben ist. Ich wollte ihn ermutigen zur Vorsorge zu gehen. Und ja, sein Befund war negativ und mein Befund war leider positiv. Bitte nehmt jede Vorsorge war, sie kann Euer Leben retten – meins hat sie gerettet.“

Lutz, Communications

„Leider gab es in meiner Familie immer wieder Verwandte mit verschiedensten Krebsarten, auch mit Darmkrebs. Daher finde ich es umso wichtiger mich frühzeitig untersuchen zu lassen und nehme deshalb das Vorsorgeangebot von MSD sehr gerne an.“

Sabine, Personalentwicklerin

„Vor 20 Jahren ist mein Vater an Darmkrebs verstorben – er wurde einfach zu spät entdeckt! Meine Kinder haben ihren Opa gar nicht kennen gelernt.  Daher ist mir die Darmkrebs-Vorsorge besonders wichtig!“

Stefan, Clinical Operations

„Darmkrebsvorsorge? Ja, bitte. Selbst wenn man nicht zur Risikogruppe zählt – für mich ist die Früherkennung die wichtigste Brandmauer gegen Darmkrebs. So kann ich weiterhin alle Trümpfe in der Hand behalten.“

Einen ausführlichen Überblick über Darmkrebs, die Entstehung und mögliche Risikofaktoren, gibt es auf unserer Webseite für Patient:innen. Mehr über Monis Geschichte erfahrt ihr hier.

Der Online-Schnellcheck von der Felix Burda Stiftung gibt eine erste Einschätzung, wie hoch das eigene Darmkrebsrisiko ist. 

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Corona-Informationen für die Hosentasche – in 20 Sprachen

07. April 2022

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Bei der Menge an Informationen über das Coronavirus den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Noch schwieriger wird es, wenn Deutsch nicht die eigene Erstsprache ist. Die Initiative Mit Migranten für Migranten in Bayern (MiMi) hat daher einen übersichtlichen Online-Guide in 20 verschiedenen Sprachen erstellt.

Informationen zu COVID-19 sind gefühlt omnipräsent: im Fernsehen, in Zeitungen oder im Internet – überall wird über das Coronavirus und die Pandemie gesprochen oder geschrieben. Den Überblick zu behalten und seriöse von unseriösen Informationen zu unterscheiden, fällt nicht immer leicht. Ist Deutsch nicht die eigene Erstsprache, ist die Herausforderung noch größer. Die Initiative Mit Migranten für Migranten in Bayern (MiMi) hat daher einen Online-Guide mit verlässlichen Informationen rund um COVID-19 zusammengestellt und in 20 Sprachen übersetzt. Neben Französisch, Spanisch und Englisch gibt es die Übersicht zum Beispiel auf Türkisch, Rumänisch oder Farsi.

Der Ratgeber beinhaltet unter anderem Hinweise zur Übertragung des Virus, zu Symptomen, Schutzmaßnahmen, Testmöglichkeiten und Impfungen. Es gibt darüber hinaus Links zu weiterführenden Informationsquellen, die ebenfalls in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen. Der Guide kann auch als PDF direkt aufs Handy geladen werden und ist so immer mit dabei.

Das Gesundheitsprojekt MiMi hat bereits jahrelange Erfahrung mit mehrsprachigen Wegweisern zu Gesundheitsthemen, wie etwa Diabetes, Impfschutz oder dem deutschen Gesundheitssystem im Allgemeinen. Gefördert wird MiMi Bayern durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Außerdem arbeitet MSD bereits einige Jahre mit dem Projekt zusammen, um interkulturelle Gesundheitskompetenz und Prävention in Deutschland zu fördern. Auch der Online-Guide zum Coronavirus wurde von MSD unterstützt.

Der vollständige Online-Guide zum Coronavirus ist hier online verfügbar.

Weitere Informationen zum Engagement von MSD im Rahmen der Corona-Pandemie findet ihr hier Zusammen gegen die COVID-19-Pandemie – MSD.

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Gesundheitswissen Nierenkrebs

07. April 2022

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Um unsere Nieren machen wir uns meist wenig Gedanken, schließlich spüren wir das Organ in der Regel nur selten. Aber was, wenn plötzlich die Diagnose Nierenkrebs im Raum steht? Wir haben die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Man kann sich Nieren ein wenig wie Kläranlagen im Körper vorstellen: Sie filtern Giftstoffe, Stoffwechselprodukte und überflüssiges Wasser aus dem Blut und bilden so Urin, der sich im Nierenbecken sammelt und über die Harnleiter in die Blase gelangt. Damit übernehmen die bohnenförmigen Organe eine lebenswichtige Funktion.

Nierenkrebs ist im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen eher selten: Experten der Krebsregister erwarten für 2022 deutschlandweit rund 14.500 Neuerkrankungen – wobei Männer häufiger betroffen sind als Frauen. Unter dem Begriff Nierenkrebs werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst. In Deutschland handelt es sich bei 95 von 100 Betroffenen mit Nierentumoren um ein Nierenzellkarzinom. Das bedeutet, dass sich Tumoren im Nierengewebe gebildet haben. Seltener sind Tumore des Nierenbeckens.

Als Risikofaktoren für Nierenzellkarzinome gelten vor allem Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck. Eine chronische Nierenschädigung und Nierenversagen steigern das Risiko ebenfalls. Auch wer beruflich mit Chemikalien wie Chloroform, Trichlorethan, Tetrachlorkohlenstoff und Dichloracetylen in Berührung kommt, kann ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben.

Wirklich typische Symptome treten bei Nierenkrebs in der Regel nicht auf. Bei mehr als der Hälfte der Patient:innen entdecken Ärzte das Nierenzellkarzinom per Zufall bei der Untersuchung einer anderen medizinischen Frage. Fortgeschrittene, größere Tumore können Schmerzen in der Nierengegend auslösen, die bis in den Rücken ausstrahlen. Auch Blut im Urin ist möglich. Unter Umständen lassen sich große Tumore ertasten.

Welche Behandlung bei einer Nierenkrebs-Diagnose in Frage kommt, ist individuell. Das hängt zum einen mit der Krebsart zusammen. Andererseits ist die Behandlung auch abhängig davon, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet – also wie groß der Tumor ist oder ob sich bereits Metastasen gebildet haben. Außerdem ist auch der allgemeine Gesundheitszustand der Patient:innen wichtig.

Ausführliche Informationen zu Krebs und Immunonkologie haben wir auf MSD Gesundheit zusammengestellt.

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