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Mectizan Donation Programm

Gemeinsam gegen Flussblindheit und Elefantiasis

Das Mectizan Donation Programm ist heute das am längsten laufende Arzneimittelspendenprogramm der Welt. MSD hat sich verpflichtet, das Medikament Mectizan (Ivermectin) so lange kostenfrei zur Verfügung zu stellen, bis die Flussblindheit weltweit eliminiert ist. In vier von sechs endemischen Ländern Südamerikas ist das bereits gelungen. Das Programm gilt auch als Musterbeispiel für erfolgreiche öffentlich-private Partnerschaften.

MSD hat rund 50 Millionen US $ in das Projekt investiert.

Mehr als 2,5 Milliarden Dosen Mectizan hat MSD seit Beginn des Programms gespendet.

Jährlich werden 250 Millionen Menschen in den betroffenen Gebieten erreicht.

Große Herausforderungen – große Erfolge

An den Folgen von Flussblindheit und Elefantiasis leiden Millionen von Menschen – vor allem in Afrika und im Jemen; die Flussblindheit tritt auch in Lateinamerika auf. Typische Symptome der Flussblindheit sind starker Juckreiz, entstellende Hauterkrankungen und die Reduzierung des Sehvermögens bis hin zur vollständigen Erblindung. Elefantiasis ist eine der Hauptursachen für Invalidität in den endemischen Regionen, wenn Gliedmaßen und Genitalien der Betroffenen schmerzhaft und entstellend anschwellen. Die beiden von Parasiten verursachten Krankheiten führen auch zu hohen sozialen und wirtschaftlichen Belastungen für die Gesellschaft. Dank des Mectizan Donation Programms konnten die beiden Krankheiten in vielen Ländern und Regionen bereits eliminiert werden. Die beiden interaktiven Karten zeigen, wo das bereits gelungen ist.

Epidemiezentren der Flussblindheit

Flussblindheit (Onchozerkose) wird durch einen parasitären Wurm ausgelöst, den der Stich der Kriebelmücke überträgt. Sie geht einher mit starkem Juckreiz, entstellenden Hauterkrankungen und der Reduzierung oder dem Verlust des Sehvermögens. Die Folgen der Flussblindheit für die Gesellschaft und die Wirtschaft in den betroffenen Ländern sind schwerwiegend.

Epidemiezentren der Elefantiasis

Bei Lymphatischer Filariose (LF), allgemein auch als Elefantiasis bekannt, handelt es sich um eine mit Behinderungen einhergehende Krankheit, die von einem Parasiten verursacht und durch Moskitostiche auf den Menschen übertragen wird. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) tritt die LF in 73 Ländern auf, in denen Schätzungen zufolge 120 Millionen Menschen infiziert sind. Langfristig kann eine chronische Infektion das Lymphsystem der Betroffenen schädigen. Arme und Beine, Brüste und Genitalien können zudem stark und irreversibel anschwellen, was zu extremen Beschwerden und sozialer Stigmatisierung führt.

Dr. William C. Campell

Medizin-Nobelpreis

Seit 1987 gibt es mit Mectizan (Wirkstoff Ivermectin) ein wirksames Arzneimittel gegen die Flussblindheit. Bereits zwei Jahre zuvor konnte der damalige MSD Forscher Dr. William C. Campell zeigen, dass der Wirkstoff Ivermectin gegen diejenigen Parasiten wirkt, die die Flussblindheit auslösen. Heute wissen wir: Schon eine einzige jährliche Dosis von drei Tabletten des Medikaments Mectizan kann die Symptome lindern und die Erblindung stoppen. Für seine Entdeckung der Therapieansätze gegen die Flussblindheit wurde William C. Campbell gemeinsam mit dem Japaner Satoshi Umura im Jahr 2015 mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet.

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