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Gesundheitswissen HPV

04. März 2022

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Der 4. März ist internationaler HPV Awareness Day. Aber was können die Folgen einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) sein? Und wie kann man sich schützen?

Am Welt-HPV-Tag soll weltweit auf die Risiken einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) aufmerksam gemacht werden. Infektionen mit HPV gehören weltweit zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Man geht davon aus, dass sich die meisten sexuell aktiven Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal mit dem HP-Virus infizieren.

Bisher wurden mehr als 200 verschiedene Typen von HP-Viren identifiziert. Diese werden in Hochrisiko- und Niedrigrisikotypen unterteilt. Die meisten Infektionen mit HPV verlaufen ohne Symptome und heilen innerhalb eines Jahres von selbst aus. Chronische – also dauerhaft fortbestehende – Infektionen mit einem Hochrisikotyp gehen ebenfalls ohne Symptome vonstatten, können aber zu Krebsvorstufen oder Krebserkrankungen führen. Einige der Niedrigrisikotypen können Genitalwarzen auslösen.

Jährlich erkranken rund 7.850 Menschen in Deutschland an HPV-bedingtem Krebs. Die Viren sind die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Aber sie können auch andere Krebsarten auslösen, etwa im Anal- oder Genitalbereich. Es sind daher nicht nur Frauen, sondern auch Männer von HPV-bedingtem Krebs betroffen.

Prävention schon in jungen Jahren

Die Nutzung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr kann HPV-Infektionen nicht verlässlich verringern. Da bestimmte HPV-Typen nicht nur auf den Schleimhäuten, sondern auch auf der Haut im Genital- und Analbereich vorkommen, lassen sich bei sehr engem Körperkontakt die Infektionen so nicht vollständig verhindern. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher eine HPV-Impfung für Jungen und Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren. Versäumte Impfungen sollten bis zum Alter von 17 Jahren nachgeholt werden. Die Impfung sollte vor den ersten sexuellen Kontakten durchgeführt werden, weil die Wahrscheinlichkeit einer Infektion dann bereits deutlich ansteigt.

Weitere Informationen zu HPV gibt es auf der Webseite der Initiative ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs. und dem Robert Koch-Institut.

Ihr Kontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Charlotte Gerling
Sen. Specialist Corporate Communications

+49 89 45 612 093

charlotte.gerling@msd.de