15 Jahre RotaTeq®

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01.02.2021 12:00 Europe/Berlin

Der orale Rotavirus-Lebendimpfstoff RotaTeq® blickt inzwischen auf 15 Jahre Erfahrung und weltweit über 300 Millionen ausgelieferte Impfdosen zurück und ist damit ein etablierter Bestandteil der empfohlenen Standardimpfungen für Säuglinge und Kinder.1,2

Im Jahr 2019 war Rotavirus-Gastroenteritis (RGE) mit 36.874 gemeldeten Fällen die vierthäufigste meldepflichtige Erkrankung in Deutschland. Seit die Rotavirus-Impfung 2013 durch die STIKO als routinemäßige Impfung von Säuglingen ab einem Alter von 6 Wochen empfohlen wird, ging die Anzahl der Rotavirus-Infektionen zurück.3 Es bleibt nach wie vor wichtig die Impfquote in Deutschland, deren Wert noch deutlich unter dem von anderen empfohlenen Kinderimpfungen liegt, zu erhöhen, damit einem schweren Krankheitsverlauf durch diese Infektionen vorgebeugt werden kann.4

Rotaviren sind die häufigste Ursache viraler Infektionen des Darms bei Säuglingen und Kindern. Ein Grund dafür ist, dass das Virus sehr leicht übertragen wird und bereits 10 Viruspartikel ausreichen, um ein Kind zu infizieren. Einen schwereren Verlauf verglichen mit anderen Durchfallerkrankungen nimmt die Infektion vor allem für Säuglinge und Kleinkinder – die Altersgruppe, die sich am häufigsten infiziert. Schwere Erkrankungsverläufe können einen schnellen Flüssigkeitsverlust zur Folge haben.5 Gerade Säuglinge und Kleinkinder sind empfindlich, was den Verlust von Flüssigkeit und Salzen angeht, und müssen deshalb häufig im Krankenhaus behandelt werden.6 Kann der Flüssigkeitsmangel nicht ausgeglichen werden, kann die Erkrankung mitunter lebensbedrohlich werden.5 So lag im Jahr 2019 der Anteil hospitalisierter Patienten aufgrund RGE bei 49 % (16.201 hospitalisierte Fälle von 32.844 Fällen mit Angabe zur Hospitalisierung) – fast jeder zweite Patient musste also im Krankenhaus behandelt werden.3

Daten zur Wirksamkeit

RotaTeq® ist ein attenuierter Lebendimpfstoff, der bovine Rotavirus-Reassortanten enthält, mit den Rotavirus-Genotypen G1, G2, G3, G4 und P1A[8].7 Dies sind 5 der häufigsten Genotypen, die in Rotavirus-Infektionen (≥ 1%) gefunden wurden.8

In klinischen Studien wurde die Wirksamkeit und Sicherheit gegen Gastroenteritis, verursacht durch Rotaviren der Genotypen G1P[8], G2P[4], G3P[8], G4P[8] und G9P[8], untersucht. In der placebokontrollierten REST-Studie (Rotavirus Efficacy and Safety Trial) zeigte sich eine Wirksamkeit vor schwerer Erkrankung von 98,0 % [88,3; 100,0] anhand der Abnahme der Inzidenz RV-bedingter Gastroenteritis durch die Impfstoff-Genotypen (G1 bis G4). Ferner wurde die Wirksamkeit anhand der Senkung der Krankenhaus- und Notfallbehandlungen bei RV-bedingter Gastroenteritis, beginnend 14 Tage nach Gabe der dritten Dosis, analysiert. Hier kam es zu einer Senkung der Krankenhaus- und Notfallbehandlungen um 94,5% [91,2; 96,6] für die Genotypen G1–G4. Eine weitere Studie zeigte zudem eine Wirksamkeit bis ins 7. Lebensjahr bei der Prävention von Krankenhaus- und Notfallbehandlungen durch RGE von 69%.7

Mit RotaTeq® steht eine Vorsorgemaßnahme mit 15-jähriger Erfahrung für die aktive Immunisierung von Säuglingen ab einem Alter von 6 bis 32 Wochen zur Verfügung.7

Quellen:

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