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Einblicke in die Impfstoffforschung und -entwicklung beim 1. digitalen MSD Luncheon

Im Rahmen des ersten digitalen Luncheons diskutierten wir gemeinsam mit unseren Gästen zum Thema „Impfstoffe: Internationale Herausforderungen für Entwicklung, Produktion und Versorgungssicherheit“.

Kaum ein Thema wird in diesen Tagen so breit diskutiert wie das Thema Impfen. Insbesondere in der aktuellen COVID-19 Pandemie wird deutlich, welche zentrale Rolle die Impfprävention für den Schutz jedes Einzelnen und der Gesellschaft einnimmt. Gleichzeitig veranschaulicht die aktuelle Situation auch die aufwendigen Forschungs- & Entwicklungs- sowie Produktions- und Distributionsprozesse von Impfstoffen.

Der lange Weg zum Impfstoff

MSD engagiert sich mit drei globalen Initiativen zur Entwicklung eines Impfstoffes und Therapie im Kampf gegen die COVID-19 Pandemie wie Chantal Friebertshäuser, Managing Director MSD, darstellte. Die MSD Deutschlandchefin gab Einblicke in aktuelle Covid-19-Forschungskooperationen, in denen MSD seine Expertise einbringt und skizzierte notwendige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung und Produktion eines Corona-Impfstoffes. Dabei kann MSD auf seine Erfahrung bei der Entwicklung des ersten Ebola-Impfstoffes zurückgreifen. Diese zeigt, wie wichtig internationale Kooperationen bei Forschung und Entwicklung sowie zur Sicherung der Versorgung der Menschen mit wirksamen Impfstoffen und Arzneimitteln weltweit sind.

Seit Wochen läuft die Impfstoffforschung im Kampf gegen das Coronavirus auf Hochtouren. Auf dem Weg zu einem fertigen Impfstoff müssen jedoch u.a. große wissenschaftliche, medizinische und regulatorische Hürden genommen werden. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) spielt bei der Zulassung von Impfstoffen eine ganz besondere Rolle, sowohl national als auch international. Prof. Dr. Klaus Cichutek, Präsident des PEI, gab einen Einblick in die Arbeit seiner forschenden Arzneimittelbehörde und betonte dabei die Herausforderungen der Impfstoffentwicklung für Regulatoren und Entwickler. Gerade mit Blick darauf, dass Impfstoffe der Prävention dienen und deshalb nicht bei bereits erkrankten, sondern gesunden Menschen aller Altersstufen zum Einsatz kommen, müssen Impfstoffe besonders verträglich sein und akzeptable Wirksamkeit besitzen, weshalb sie komplexe und zeitintensive Prüfverfahren durchlaufen. Eine gute Zusammenarbeit trotz verschiedener Perspektiven zwischen Herstellern und Behörden ist demnach besonders wichtig. Bei der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffes ist das PEI weltweit als Ansprechpartner gesucht. Der PEI-Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass weltweit bereits Ende des Jahres erste Zulassungsanträge gestellt werden.

Impfstoffe „Made in Europe“?

Als eines der größten Impfstoffunternehmen der Welt steht MSD in einer ganz besonderen Verantwortung. Doch damit Impfstoffe weltweit, insbesondere auch in Ländern mit geringer Wirtschaftskraft, zur Verfügung gestellt werden können, müssen Hersteller in der Lage sein, global zu produzieren. Im Zuge dessen betonte Chantal Friebertshäuser, dass Versorgungsprobleme nicht national gelöst werden können. Es bedarf vielmehr internationaler Kooperation, um auch weiterhin innovative und qualitativ hochwertige Impfstoffe bereitstellen zu können.

Impfungen stellen einen unerlässlichen Bestandteil individueller und gesellschaftlicher Krankheitsprävention dar. Dr. Klaus Schlüter, Medical Director Deutschland, veranschaulichte wie zeit- und kostenintensiv und mit welchen hohen wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen die Herstellung und Produktion von Impfstoffen – im Vergleich zu normalen Arzneimitteln – verbunden sind. Nicht umsonst hat die Herstellerdichte abgenommen. MSD ist eines der wenigen Unternehmen, das weiterhin in diesem Bereich tätig ist und weltweit massiv in Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Distribution investiert. Für einen reibungslosen Ablauf benötigen die Impfstoffentwicklung und -produktion ein weltumspannendes Netzwerk und erhebliche infrastrukturelle Voraussetzungen. Mehr Flexibilität und international einheitliche Standards bei regulatorischen Vorgaben wie zum Beispiel bei Verpackungen und Zulassungsvorgaben könnten zu einer Verbesserung der Versorgungssicherheit beitragen. Hier ist die Politik gefordert, international Anpassungen vorzunehmen.

Dr. Clemens Kuhne

  • Director Gesundheitspolitik und Patientenbelange | Leiter MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1650
  • E-Mail: clemens.kuhne@msd.de
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