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MSD Gesundheitspreis

Versorgung neu denken. 

Mit dem MSD Gesundheitspreis würdigen wir seit 2012 herausragende und innovative Versorgungslösungen – und schaffen Anreize zur Nachahmung. Der Preis wird von einer hochrangig besetzten und unabhängigen Jury verliehen und ist mit 110.000 € dotiert. Das Preisgeld wird auf bis zu sieben Preisträger verteilt – darunter vier Sonderpreise in den Kategorien „Lösung von Versorgungsproblemen durch Digitalisierung“, „Arztnetze/Community Medicine“, „Verbesserung der konkreten Versorgung auf Ergebnis- und Prozessebene durch Patientenbeteiligung“ und “Medizinische oder organisatorische Breakthrough Innovation/Leuchtturmprojekt”.

Die Jury bewertete die eingereichten Initiativen und nominierte 10 Projekte. Im Rahmen des 8. MSD Gesundheitsforums erfolgte die Ehrung der 7 Preisträger. Erstmals wurde dieses Jahr auch ein Publikumspreis in Höhe von 5.000 € vergeben. Der MSD Gesundheitspreis steht unter der Schirmherrschaft von Melanie Huml, bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege.

Preisträger 2018

1. Rang

Helios Klinikum Berlin-Buch, Universitätsklinikum Ulm: Nationales Zweitmeinungsprojekt Hodentumor

Das Zweitmeinungsnetzwerk Hodentumoren ist ein Online-Konsiliarsystem, mit dem sich Urologen bei der Therapieplanung von einem spezialisierten Zweitmeinungszentrum beraten lassen können. Das System ist beteiligungsoffen. Alle Ärzte in Deutschland, der Schweiz und Österreich, die einen Hodentumor-Patienten behandeln, können sich unentgeltlich an eines der 32 Zweitmeinungszentren wenden. Die Zweitmeinung führte seit Projektstart im Jahr 2006 bei 40 Prozent der Patienten zu einer Änderung der Therapie – und hierbei bei 30 Prozent zu einer Reduktion des geplanten Therapieumfangs. Aktuell wird fast jeder dritte neu an einem Hodentumor erkrankte Patient in dem Netzwerk vorgestellt.

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Sonderpreis E-Health/Digitalisierung

VFTH e.V. und Rösch & Associates GmbH.: smart medicationTM

 

smart medicationTM ist ein digitales Tagebuch, mit dem Hämophilie-Patienten schnell und unkompliziert die tägliche Substitution mit dem lebenswichtigen Gerinnungsfaktor dokumentieren können – egal ob per Smartphone-App oder auf dem Computer. Zudem können sie Blutungen und die damit verbundenen Schmerzen leicht erfassen und beispielsweise Schwellungen auch fotografieren. Die Daten stehen dem behandelnden Arzt unmittelbar zur Verfügung. Er hat somit jederzeit Einblick in den Behandlungsverlauf und kann bei Auffälligkeiten umgehend korrigierend eingreifen. Bei zahlreichen Patienten konnte die Anzahl an Blutungen so deutlich reduziert werden.

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2. Rang

MuM, Medizin und Mehr eG: elVi – Die elektronische Visite

Die elektronische Visite (elVi) ermöglicht die Durchführung von Videosprechstunden und steigert so Effizienz und Effektivität in der Versorgung von Patienten. Beim Einsatz der elVi in Pflegeheimen können die Pflegekräfte beispielsweise bei Bedarf jederzeit Ärzte verschiedener Fachrichtungen hinzuziehen. Patienten müssen nicht mehr wie bisher etwa für Routinekontrollen weite und anstrengende Wege zum Arzt auf sich nehmen. Damit steigen Behandlungssicherheit und Compliance. Pflegekräfte und Ärzte haben mehr Zeit für die Versorgung der Patienten, weil Fahrtzeiten für Patientenbegleitung und Hausbesuche entfallen. 

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Sonderpreis Community Medicine/Arztnetze

Caritasverband Hannover e.V.: Straßenambulanz

Die Straßenambulanz des Caritasverbandes Hannover ist eine schnelle und unbürokratische Versorgung von Wohnungslosen und Menschen an der Armutsgrenze. Dazu fahren ehrenamtlich tätige Ärztinnen und Ärzte, Begleitpersonen und Fahrer mit einem entsprechend ausgestatteten Ambulanzfahrzeug soziale Brennpunkte in der Stadt Hannover an. Die Versorgung erfolgt dann entweder im Fahrzeug oder in den Räumen von Tagestreffpunkten oder Unterkünften für Wohnungslose. Im Gebäude des Caritasverbandes stehen ebenfalls Sprechzimmer zur Verfügung. Langfristiges Ziel des Projekts ist die Reintegration der Betroffenen in die medizinische Regelversorgung. 

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3. Rang

Universitätsmedizin Greifswald, Klinik für Anästhesiologie: Sepsisdialog

Das Projekt Sepsisdialog ist der Gewinner des Publikumspreises. Der Sepsisdialog ist ein Qualitätsmanagementprojekt, mit dem Ziel, die Sterblichkeit bei Sepsis zu reduzieren. Neben zahlreichen Schulungs- und Aufklärungsmaßnahmen zu Prävention, Diagnose und Therapie der Sepsis setzt das Projekt vor allem auf eine Optimierung der mikrobiologischen Diagnostik. So steht in der Universitätsklinik Greifswald eine patientennahe Schnelldiagnostik zur Verfügung, die innerhalb von ein bis sechs Stunden Ergebnisse liefert (bisher 24 bis 48 Stunden). Der lebensbedrohliche Notfall Sepsis kann so deutlich schneller und effektiver behandelt werden. Seit Beginn des Projekts konnte die Sterblichkeit bei Sepsis um etwa 20 Prozent reduziert werden.

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Sonderpreis Stärkung der Patientenbeteiligung/Adhärenz

Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Seit 2004 betreut die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) Familien mit unheilbar kranken und lebensbedrohlich schwersterkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München und ganz Bayern. Ebenso betreut die Stiftung schwerkranke junge Erwachsene und Eltern mit im Haushalt lebenden Minderjährigen. Die Stiftung AKM will den Familien in dieser schwierigen Zeit eine feste Stütze sein und Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität schenken. An erster Stelle steht die Sicherung der medizinischen und therapeutischen Versorgung der Patienten; aber auch die Geschwisterkinder und die Eltern werden umfassend betreut. Zum Angebot gehört darüber hinaus die finanzielle Unterstützung sowie Hilfe mit den Behörden.

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3. Rang

Universitätsklinikum Frankfurt, KAIS: Patient Blood Management

Das Patient Blood Management ist ein medizinisches Konzept, mit dem Blutverluste während eines Krankenhausaufenthalts so gut wie möglich vermieden werden sollen. Das Konzept umfasst mehr als 100 Einzelmaßnahmen und basiert auf drei Säulen: der frühen Diagnose und Therapie von Blutarmut bereits vor dem Krankenhausaufenthalt, der Minimierung des Blutverlusts sowie fremdblutsparenden Maßnahmen während des Krankenhausaufenthalts und dem rationalen Einsatz von Blutkonserven. Im Pilotprojekt konnte der Einsatz von Fremdblutkonserven deutlich reduziert werden – bei gleichzeitig hoher Patientensicherheit. 

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Publikumspreis

Universitätsmedizin Greifswald, Klinik für Anästhesiologie: Sepsisdialog

Das Projekt Sepsisdialog ist der Gewinner des Publikumspreises. Der Sepsisdialog ist ein Qualitätsmanagementprojekt, mit dem Ziel, die Sterblichkeit bei Sepsis zu reduzieren. Neben zahlreichen Schulungs- und Aufklärungsmaßnahmen zu Prävention, Diagnose und Therapie der Sepsis setzt das Projekt vor allem auf eine Optimierung der mikrobiologischen Diagnostik. So steht in der Universitätsklinik Greifswald eine patientennahe Schnelldiagnostik zur Verfügung, die innerhalb von ein bis sechs Stunden Ergebnisse liefert (bisher 24 bis 48 Stunden). Der lebensbedrohliche Notfall Sepsis kann so deutlich schneller und effektiver behandelt werden. Seit Beginn des Projekts konnte die Sterblichkeit bei Sepsis um etwa 20 Prozent reduziert werden.

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Kontaktfomular (Contact Bar)

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Wir freuen uns über Ihr Interesse an MSD SHARP & DOHME GMBH. Wir beantworten Ihnen gerne alle Fragen, die im Zusammenhang mit unserem Unternehmen, unseren Arzneimitteln und Medizinprodukten oder unseren Services stehen und nehmen Meldungen zu unerwünschten Ereignissen, Produktqualitätsreklamationen und eventuellen Produktfälschungen entgegen.

Sie erreichen das MSD Infocenter Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr über das untenstehende Kontaktformular oder unter der gebührenfreien Service-Nummer 0800 / 673 673 673.

Außerhalb der Geschäftszeiten des MSD Infocenters wird Ihr Anruf automatisch an die Almeda GmbH weitergeleitet, die Ihre Anfrage bzw. Meldung in unserem Auftrag bearbeitet.

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