Zugang zu Innovationen ermöglichen. Transparenz und Vertrauen schaffen.

Wir übernehmen Verantwortung – dieser Grundsatz leitet uns bei allem, was wir tun. Wir entwickeln innovative Arzneimittel für Patienten. Und wir ermöglichen Patienten, Angehörigen und der Gesellschaft Zugang zu diesen Arzneimitteln sowie zu Informationen rund um die eigene Gesundheit.

Wir sehen unsere Verantwortung auch in der medizinischen Fortbildung. Um zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung beizutragen und Ärzten und Patienten mit innovativen Arzneimitteln helfen zu können, müssen Ärzte bestmöglich informiert sein. Das heißt auch, dass Ärzte sich regelmäßig über neue Therapieoptionen informieren, sie verstehen müssen und fähig sein, sie anzuwenden. Das Wissen über neue Therapieoptionen können sie u.a. auf Fortbildungsveranstaltungen erlangen, die von pharmazeutischen Herstellern ausgerichtet oder unterstützt werden.

Verantwortlich handeln heißt für uns aber auch, transparent zu kommunizieren. Durch die transparente Kooperation von Arzneimittelherstellern und Angehörigen der medizinischen Fachkreise wird das Vertrauen der Patienten in die Integrität und Unabhängigkeit ihrer Ärzte gestärkt.

Deshalb unterstützen wir den Transparenzkodex des FSA (Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V.), im Rahmen dessen sich Arzneimittelhersteller seit 2015 verpflichten, die folgenden Zuwendungen an Angehörige der medizinischen Fachkreise zu veröffentlichen:

  • Vortrags- und Beratungshonorare – z.B. Honorare für Vorträge bei unseren Fortbildungsveranstaltungen und für die Teilnahme an sogenannten National Advisory Boards
  • Kosten für die Teilnahme an Veranstaltungen – Reise- und Übernachtungskosten; Tagungs-/Teilnahmegebühren
  • Sponsorings – z.B. finanzielle Beiträge zu großen Fachkongressen – s. hierzu auch unsere gesonderte Liste zu indirekten Sponsorings
  • Spenden
  • Zuwendungen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung – Zahlungen für die Mitarbeit an Studien, klinischen Prüfungen und an sogenannten nicht-interventionellen Studien

Zu nicht-interventionellen Studien gehören Datensammlungen, die anhand epidemiologischer Methoden analysiert werden. Bei einer medikamentösen Behandlung werden Patienten mit bereits zugelassenen Arzneimitteln unter Praxisbedingungen behandelt.

Die Therapieentscheidung fällt vor Einschluss in die Studie und ist unabhängig von dieser. Zu nicht-interventionellen Studien gehören beispielsweise produktspezifische Anwendungsbeobachtungen und Register-Studien, aber auch Kohorten-Studien und Fall-Kontroll-Studien sind möglich.

MSD hat im Jahr 2016 20,2 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung investiert. Lediglich rund 1,3 Prozent (0,3 Mio. Euro) dieser Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung wurden für nicht-interventionelle Studien ausgegeben.

Mehr Informationen zum FSA finden Sie hier.

Datenschutzrechtliche Konsequenzen

In Deutschland gehört der Datenschutz zu den Grundrechten mit umfassenden Regelungen. Aus der Erhebung personenbezogener Daten im Rahmen des Transparenzkodex ergeben sich daher datenschutzrechtliche Pflichten. MSD erfragt deshalb im Vorfeld bei jedem Angehörigen der medizinischen Fachkreise, ob er mit der Veröffentlichung dieser Informationen einverstanden ist und klärt ihn umfassend über Art und Umfang dieser Daten auf. Diese Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Falls jemand damit nicht einverstanden ist, veröffentlichen wir den Umfang der Zuwendungen unter den aggregierten Daten – ohne Nennung der Einzelperson. Die Einwilligung erfolgt auf freiwilliger Basis und ist keine Voraussetzung für eine Zusammenarbeit.

Wir wünschen uns, dass Sie als Arzt bzw. als Angehöriger der Fachkreise der Veröffentlichung zustimmen, um so zu mehr Vertrauen und Transparenz beizutragen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.pharma-transparenz.de.
Wenden Sie sich gerne mit Fragen an unser europäisches Contact Center (Tel.: 089 - 4561 1908, E-Mail: disclosure@msd.de, Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr). Darüber hinaus steht unser Infocenter (Tel.: 0800 - 673 673 673, E-Mail: infocenter@msd.de, Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr, Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr) für Fragen zur Verfügung.