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Krebsforschung für und mit Patient:innen

12. April 2022

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Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2022 hat die Nationale Dekade gegen Krebs die „Allianz für Patientenbeteiligung in der Krebsforschung“ ins Leben gerufen. Auch MSD setzt sich dafür ein, Patient:innen noch stärker in die Krebsforschung einzubeziehen.

In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr als 500.000 Menschen allein in Deutschland neu an Krebs erkranken. Fachleute gehen davon aus, dass die Neuerkrankungsrate auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird. Dank intensiver Forschung und innovativer Therapien sind aber auch die Überlebens- und Heilungschancen Betroffener in den vergangenen 40 Jahren deutlich gestiegen. Dennoch ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

Um in Zukunft möglichst viele Krebserkrankungen zu verhindern und Betroffene besser behandeln zu können, bündeln Politik, Forschung, Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs ihre Kräfte in der Krebsforschung. Auch MSD ist als Unterstützer Teil der Initiative. Damit die Krebsforschung eines ihrer Hauptziele erreicht – das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern – ist es essentiell, Patient:innen in die Forschung einzubeziehen. Sie leben mit der Erkrankung und kennen den Alltag, ihre Sorgen und Herausforderungen am besten und geben so wichtige Impulse für die Krebsforschung.

Aus diesem Grund hat die Nationale Dekade gegen Krebs Anfang Februar 2022 die „Allianz für Patientenbeteiligung in der Krebsforschung“ ausgerufen. MSD und die anderen Unterzeichnenden verpflichten sich damit zu einer stärkeren Patientenbeteiligung in der Forschung. Basis dafür sind die „Prinzipien für eine erfolgreiche Patientenbeteiligung in der Krebsforschung“.

Der umfangreiche Leitfaden beinhaltet unter anderem Hinweise zu Umfang und Zeitpunkt der Partizipation, zur Kommunikation mit Patient:innen und Patientenorganisationen, Methoden und rechtlichen Aspekten. Ein wichtiger Punkt ist z.B. die Diversität der Menschen in Bezug auf Alter, Geschlecht, ethischem Hintergrund und Bildungsstand – bei jedem Personenkreis, der an der Forschung beteiligt werden soll. Das gilt also einerseits für die Teilnehmenden an klinischen Studien bis hin zur Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Patientenorganisationen.

Für MSD sind Patient:innen schon lange Partner:innen in der Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln und Impfstoffen. Mehr dazu haben wir hier zusammengefasst. Weitere Informationen zur Krebsforschung bei MSD gibt es hier.

Ihr Kontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Charlotte Gerling
Sen. Specialist Corporate Communications

+49 89 45 612 093

charlotte.gerling@msd.de