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Interview mit Elena, Prozessingenieurin in der Impfstoffproduktion

11. Februar 2022

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Elena Elena, Prozessingenieurin in der Impfstoffproduktion

Elena arbeitet am MSD Standort Burgwedel als Prozessingenieurin in der Produktion unseres Ebola-Impfstoffs. Sie findet: „Wissenschaft ist lebendig und vielseitig“.

Liebe Elena, was ist deine Aufgabe bei MSD?

Ich arbeite in Burgwedel als Prozessingenieurin in der Produktion unseres Ebola-Impfstoffs. Hier unterstütze ich vor Ort bei Problemen direkt im Prozess, erstelle Dokumente für die Durchführung der Produktion und monitore den Prozess auf Stabilität. Zusammen mit dem Team erarbeite ich Prozessverbesserungen und führe die Umsetzung durch, um den Prozess stabiler zu gestalten.

Wie war dein beruflicher Werdegang bisher?

Ich habe im Bachelor molekulare Biologie studiert und einen Master in Biomedizin absolviert. Danach war ich einige Monate in Frankreich und habe einen Forschungsaustausch im Bereich Krebsforschung und Therapie gemacht. Da ich großes Interesse an Forschung hatte, habe ich noch eine Doktorarbeit angeschlossen im Bereich Molekulare Medizin mit dem Schwerpunkt Infektionsbiologie und Virologie. Hier habe mich mit der Grundlagenforschung zu sogenannten Adenoviren beschäftigt und ihre Unterschiede in der Infektion von Lungen. Das Thema habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin weiter verfolgt. Dann kam mein Wechsel in die Pharmaindustrie und ich habe Erfahrungen als Prozessingenieurin in der Impfstoffproduktion sammeln können. An meiner aktuellen Stelle haben mich die Herausforderung und die Möglichkeiten gereizt, in ein Projekt mit beginnender kommerzieller Impfstoffproduktion zu wechseln.

Warum sollten Mädchen und Frauen sich für einen Beruf in der Wissenschaft entscheiden?

Wissenschaft ist vor allem eins: wahnsinnig spannend. Wissenschaft ist nicht wie oft viele denken langweilig und trocken, im Gegenteil: Wissenschaft ist lebendig und vielseitig.
Die Möglichkeit Fragen zu stellen und selbst die Antworten auf Fragen zu suchen, im kreativen Austausch mit anderen, in einem Feld, dass sich ständig erweitert, ist einfach großartig. Neue Impulse umzusetzen und Ideen zu verfolgen, um Schritt für Schritt Antworten zu finden, Prozesse zu etablieren und Veränderungen herbeizuführen, ist einfach spannend. Man hat hier eigentlich nie Stillstand, es entwickelt sich ständig alles weiter und eröffnet neue Möglichkeiten.
Ich würde Frauen und Mädchen mit Interesse an einem Beruf in der Wissenschaft immer raten, ihrem Interesse zu folgen. Niemand ist perfekt und man muss sich auch nicht für alle Fächer der Naturwissenschaften begeistern, um trotzdem Wissenschaft zu mögen und in einem wissenschaftlichen Beruf zu arbeiten. Meine Nemesis war immer die Physik, die natürlich im Biologiestudium wiederkam – und die ich trotz meiner gemischten Gefühle erfolgreich gemeistert habe. Jede:r kann festlegen, welche Bereiche man vertiefen möchte und hat Möglichkeiten die eignen Interessen zu festigen und auszubauen. Genau das macht den Reiz aus. Ich bin schlussendlich Virologin geworden und bin immer noch begeistert, wie Grundlagenforschung und die Entwicklung neuer Impftechnologien ineinandergreifen und wie unglaublich die Fortschritte auf diesem Gebiet sind – und wie sie Menschenleben retten!

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Sen. Specialist Corporate Communications

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charlotte.gerling@msd.de