Wedel/München, 13.04.2022 – Bereits zum neunten Mal in Folge machen am 08. Mai, dem Welteierstockkrebstag (World Ovarian Cancer Day, kurz WOCD), Betroffene, Patient:innenorganisationen sowie Unternehmen auf eine eher seltene, aber tückische Krebserkrankung aufmerksam. Tückisch deshalb, weil sich Eierstockkrebs häufig sehr lange nur durch unspezifische Symptome bemerkbar macht. Dadurch wird die Erkrankung oft erst spät diagnostiziert, was mit einer schlechten Prognose einhergeht. Unter dem diesjährigen Motto „No woman left behind“ (deutsch: „Keine Frau wird zurückgelassen“) möchte der WOCD für Eierstockkrebs sensibilisieren und Frauen dazu aufrufen, auf ihre Körpersignale zu achten. Neben der jährlichen gynäkologischen Vorsorge ist es zusätzlich ratsam, sich über Symptome, Diagnose und mögliche Therapien zu informieren. Mit ca. 7.000 Neuerkrankungen jährlich gehört Eierstockkrebs zwar zu den selteneren Tumoren – dadurch wissen viele Betroffene und Interessierte bislang jedoch relativ wenig über die Erkrankung. AstraZeneca GmbH und MSD Sharp & Dohme GmbH adressieren diesen ungedeckten Informationsbedarf und haben die Website www.wegweiser-eierstockkrebs.de ins Leben gerufen – weil Wissen über die eigene Erkrankung im Kampf gegen sie stark macht! Beiden Unternehmen ist es eine Herzensangelegenheit, den WOCD zu nutzen, um dieser Erkrankung mehr Aufmerksamkeit zu schenken und jeder Frau die Möglichkeit zu bieten, über das Informationsportal Wissenslücken zu schließen.

Leicht verständliche Inhalte helfen, Eierstockkrebs besser zu verstehen

Interessierte, Betroffene und Angehörige finden auf der Website www.wegweiser-eierstockkrebs.de umfassende Informationen zu Eierstockkrebs – von Details zu den unspezifischen Symptomen über Diagnose und mögliche (zielgerichtete) Therapien hin zu Wissenswertem zur Nachsorge und zu rehabilitativen Maßnahmen. Nach einer Krebsdiagnose sind Patient:innen und Angehörige oft verunsichert. In einer durch Angst und Ungewissheit geprägten Phase ist es wichtig, ihnen leicht verständliche und gut aufbereitete Informationen an die Hand zu geben. Eine wertvolle Unterstützung bietet hier das digitale Informationsangebot www.wegweiser-eierstockkrebs.de, welches rund um die Uhr zur Verfügung steht. Die Möglichkeit, sich umfassend informieren zu können, kann helfen, die Erkrankung besser zu verstehen und Fragen in einem Ärzt:innen-Patientinnen-Gespräch zu stellen. Auch Patientinnen, die ein Rezidiv (Rückfall) erlitten haben, finden hier ausführliche Inhalte. Dank vorformulierter Fragen und einem interaktiven Design gelangen User schnell zu den gewünschten Inhalten. Hilfreiche Tipps, Materialien und Hilfestellungen, die sich auch an Angehörige richten, runden das Angebot ab.

Abb. 1: Alexandra, Eierstockkrebspatientin, auf der Website www.wegweiser-eierstockkrebs.de.

Über Eierstockkrebs

Eierstockkrebs, im Fachjargon auch unter Ovarialkarzinom bekannt, ist eine seltene gynäkologische Krebserkrankung. Jährlich erkranken in Deutschland circa 7.000 Frauen an Eierstockkrebs. Meistens sind Frauen im Alter von über 60 Jahren betroffen; etwa 10 Prozent der Betroffenen sind unter 45 Jahre alt. Häufig wird Eierstockkrebs durch unspezifische und mehrdeutige Symptome erst in einem fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Die erfreuliche Nachricht ist jedoch, dass Erkrankungs- und Sterberaten an Eierstockkrebs in Deutschland seit der Jahrtausendwende deutlich abnehmen.

Über AstraZeneca

Die AstraZeneca GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC. AstraZeneca (LSE/STO/Nasdaq: AZN) ist ein globales, wissenschaftsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten und Biopharmazeutika, einschließlich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel sowie Atemwege und Immunologie, konzentriert. AstraZeneca mit Sitz in Cambridge, Großbritannien, ist in über 100 Ländern tätig. Die innovativen Medikamente des Unternehmens werden von Millionen von Patient:innen weltweit eingesetzt. Weitere Informationen auf astrazeneca.de.

Über MSD

Seit mehr als 125 Jahren forscht MSD an Arzneimitteln und Impfstoffen zur Bekämpfung der weltweit bedeutendsten Erkrankungen – mit der Mission, die Welt und das Leben von Menschen und Tieren zu verbessern. MSD ist in den USA und Kanada als Merck & Co., Inc. bekannt und hat seinen Hauptsitz in Kenilworth, NJ, USA. Das Unternehmen setzt sich aus Überzeugung für die Gesundheit der Patient:innen und der Bevölkerung ein, indem es den Zugang zu Versorgungslösungen durch langfristige Strategien, Programme und Partnerschaften verbessert. Heute ist MSD führend in der Forschung zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die Menschen und Tiere bedrohen – darunter Krebs, Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola sowie neue Tierkrankheiten – mit dem Anspruch, das weltweit führende forschende biopharmazeutische Unternehmen zu sein. Für weitere Informationen besuchen Sie http://www.msd.de und folgen Sie uns auf Twitter, LinkedIn und YouTube.

Über die strategische Zusammenarbeit von AstraZeneca und MSD in der Onkologie

Im Juli 2017 gaben AstraZeneca und Merck & Co., Inc., Kenilworth, NJ, USA, (außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada: MSD), ihre globale strategische Zusammenarbeit in der Onkologie zur Mitentwicklung und Mitvermarktung von Olaparib, dem weltweit ersten zugelassenen PARP-Inhibitor bekannt. Gemeinsam werden beide Unternehmen Olaparib in Kombination mit anderen potenziellen neuentwickelten Arzneimitteln und als Monotherapie weiterentwickeln.

Ihr Kontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Nadine Fröhling
Manager PR & Communications/ AstraZeneca GmbH

+49 16 21 398 625

nadine.froehling@astrazeneca.com

Ellen Drechsler
Communication Specialist MSD

+49 89 45 611 428

ellen.drechsler@msd.de

Quellen:

  1. Robert Koch Institut. Krebs in Deutschland für 2017/2018., Stand 2021; Verfügbar unter: : https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2021/krebs_in_deutschland_2021.pdf?__blob=publicationFile (letzter Zugriff 22.03.2022)

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MSD SHARP & DOHME GMBH (in den USA und Kanada bekannt als Merck & Co., Inc. mit Sitz in Kenilworth, New Jersey, USA) gab die Veröffentlichung von Ergebnissen der Phase-III-Studie KEYNOTE-522 im New England Journal of Medicine, Ausgabe vom 10. Februar 2022, bekannt. Die Ergebnisse zeigten, dass die neoadjuvante Behandlung mit dem PD-1-Inhibitor Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie und anschließender adjuvanter Pembrolizumab-Monotherapie (das Pembrolizumab-Regime) das ereignisfreie Überleben (event-free survival, EFS) gegenüber der neoadjuvanten Chemotherapie und anschließendem adjuvantem Placebo (das Chemotherapie-Placebo-Regime) bei Hochrisikopatientinnen und -patienten mit triple-negativem Mammakarzinom (triple-negative breast cancer, TNBC) im Frühstadium signifikant verbesserte.

Wie bereits berichtet, reduzierte das Pembrolizumab-Regime nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 39 Monaten das Ereignis- oder Sterberisiko um 37 % (HR = 0,63 [95 %-Konfidenzintervall (KI): 0,48–0,82]; p < 0,001) verglichen mit dem Chemotherapie-Placebo-Regime. Von den mit dem Pembrolizumab-Regime behandelten Patientinnen und Patienten trat bei 15,7 % (n = 123/784) ein EFS-Ereignis ein; bei den Patientinnen und Patienten, die das Chemotherapie-Placebo-Regime erhielten, waren es 23,8 % (n = 93/390). Die geschätzten Drei-Jahres-EFS-Raten lagen bei 84,5 % (95 %-KI: 81,7–86,9) in der Pembrolizumab-Gruppe vs. 76,8 % (95 %-KI: 72,2–80,7) in der Chemotherapie-Placebo-Gruppe. Das ereignisfreie Überleben war definiert als Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten einer Krankheitsprogression, die eine kurative Operation ausschloss, eines Lokal- oder Fernrezidivs, eines zweiten Primärtumors oder Tod jeglicher Ursache. Das Sicherheitsprofil des Pembrolizumab-Regimes entsprach dabei den bekannten Profilen der jeweiligen Therapieregime und es traten keine neuen Sicherheitssignale auf. Die Publikation enthält zudem weitere detaillierte Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten. MSD Deutschland hat zu dieser Studie 60 Patientinnen und Patienten an acht Prüfzentren beigetragen, was ca. 5 % der Studienpopulation entspricht.
Pembrolizumab in Kombination mit Chemotherapie als neoadjuvante Behandlung, gefolgt von der adjuvanten Monotherapie mit Pembrolizumab, ist in den USA zur Behandlung von Hochrisikopatientinnen und -patienten mit TNBC im Frühstadium zugelassen. Weitere globale Zulassungsanträge sind in Bearbeitung.

„Die Daten stützten sich auf die FDA-Zulassung und die Aktualisierung der NCCN-Leitlinien. Sie verdeutlichen, dass Pembrolizumab plus Chemotherapie sich als neoadjuvante Behandlung, gefolgt von einer adjuvanten Pembrolizumab-Monotherapie etablieren und die klinische Praxis bei der Behandlung der Hochrisikopatientinnen und -patienten mit TNBC im Frühstadium verändern könnte“, sagte Dr. Peter Schmid, Leiter des Centre for Experimental Cancer Medicine, Barts Cancer Institute in London, England. „Die KEYNOTE-522-Studie ist die erste prospektive randomisierte Phase-III-Studie, die eine Verbesserung des ereignisfreien Überlebens bei Patientinnen und Patienten mit TNBC im Stadium II und III demonstrierte.“

„Die Studien zu Pembrolizumab in früheren Stadien der Krebserkrankung sind seit Langem ein wichtiger Bestandteil unseres klinischen Entwicklungsprogramms“, sagte Dr. Roy Baynes, Senior Vice President und Head of Global Clinical Development, Chief Medical Officer, Merck & Co., Inc., Kenilworth, New Jersey, USA (in Deutschland MSD Sharp & Dohme GmbH). „Wir sind unglaublich stolz darauf, dass das renommierte New England Journal of Medicine bereits zum zweiten Mal Daten aus dieser zulassungsrelevanten Studie zu Pembrolizumab als neoadjuvante bzw. adjuvante Behandlung für Hochrisikopatientinnen und -patienten mit TNBC im Frühstadium zur Veröffentlichung ausgewählt hat. Ergebnisse der KEYNOTE-522-Studie, in der das Pembrolizumab-Regime eine signifikante Reduktion des Risikos für ein Ereignis um 37 % gegenüber der neoadjuvanten Chemotherapie erzielte, sind wichtige Fortschritte. Diese Daten unterstützen eine frühere Intervention mit Pembrolizumab bei diesem Patientenkollektiv.“

MSD treibt den raschen Ausbau eines breiten Portfolios auf dem Gebiet der gynäkologischen Tumoren und Tumoren der Brust voran. Dies geschieht im Rahmen eines umfassenden klinischen Entwicklungsprogramms für Pembrolizumab und einiger anderer Arzneimittel, die sich in der klinischen Prüfung befinden oder bereits zugelassen sind.

Studiendesign und zusätzliche Daten zur KEYNOTE-522-Studie

Die KEYNOTE-522 ist eine randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie (ClinicalTrials.gov, NCT03036488). Die dualen primären Endpunkte sind die pathologische Komplettremission (pathological complete response, pCR), definiert als pathologisches Stadium ypT0/Tis ypN0 zum Zeitpunkt der kurativen Operation, und EFS, definiert als Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten einer Krankheitsprogression, die eine kurative Operation ausschloss, eines Lokal- oder Fernrezidivs, eines zweiten Primärtumors oder Tod jeglicher Ursache bei allen randomisierten Patientinnen und Patienten. Die sekundären Endpunkte umfassen die pCR-Rate unter Anwendung alternativer Definitionen, das Gesamtüberleben (overall survival, OS) aller randomisierten Patientinnen und Patienten, die pCR-Rate unter Anwendung aller Definitionen, EFS und OS bei Patientinnen und Patienten, deren Tumoren PD-L1 mit einem kombinierten positiven Score (Combined Positive Score [CPS]) ≥ 1 exprimieren, sowie die Sicherheit und Beurteilung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. In die Studie wurden 1.174 Patientinnen und Patienten eingeschlossen, die im Verhältnis 2:1 randomisiert einer der beiden Therapien zugeordnet wurden:

  • Pembrolizumab-Regime: Pembrolizumab (alle drei Wochen) plus Paclitaxel (wöchentlich) und Carboplatin (wöchentlich oder alle drei Wochen) für vier Zyklen, gefolgt von Pembrolizumab plus Cyclophosphamid und entweder Doxorubicin oder Epirubicin (alle drei Wochen) für vier Zyklen als neoadjuvante Therapie, gefolgt von neun Zyklen Pembrolizumab (alle drei Wochen) als adjuvante Therapie nach Operation (n = 784); oder
  • Chemotherapie-Placebo-Regime: Placebo (alle drei Wochen) plus Paclitaxel (wöchentlich) und Carboplatin (wöchentlich oder alle drei Wochen) für vier Zyklen, gefolgt von Placebo plus Cyclophosphamid und entweder Doxorubicin oder Epirubicin (alle drei Wochen) für vier Zyklen als neoadjuvante Therapie, gefolgt von neun Zyklen Placebo (alle drei Wochen) als adjuvante Therapie nach Operation (n = 390).

Wie bereits bekanntgegeben, wurde in der KEYNOTE-522-Studie das Erfolgskriterium für den dualen primären Endpunkt pCR bei der ersten Interimsanalyse erreicht.

Eine pCR wurde bei 64,8 % der mit Pembrolizumab plus Chemotherapie behandelten Patientinnen und Patienten (n = 260/401) beobachtet, entsprechend einem Anstieg von 13,6 % (p = 0,00055), gegenüber 51,2 % bei den Patientinnen und Patienten, die Placebo plus Chemotherapie erhielten (n = 103/201). Bei der vierten Interimsanalyse wurde in der KEYNOTE-522-Studie das Erfolgskriterium für den dualen primären Endpunkt EFS erreicht. In der Studie wurde auch das Gesamtüberleben (OS), ein wichtiger sekundärer Endpunkt, untersucht. Zwar wurde bei der vierten Interimsanalyse die Grenze zur statistischen Signifikanz zu den OS-Daten nicht überschritten, allerdings wurde für das Pembrolizumab-Regime eine Reduktion des Sterberisikos um 28 % gegenüber dem Chemotherapie-Placebo-Regime beobachtet (HR = 0,72 [95 %-KI: 0,51–1,02]). Die Studie wird fortgesetzt, um weitere Daten aus der Nachbeobachtungszeit zum OS zu gewinnen.

In den kombinierten neoadjuvanten und adjuvanten Phasen wurden Nebenwirkungen vom Grad ≥ 3 bei 77,1 % der Patientinnen und Patienten verzeichnet, die das Pembrolizumab-Regime erhielten (n = 783), verglichen mit 73,3 % der Patientinnen und Patienten, die mit dem Chemotherapie-Placebo-Regime behandelt wurden (n = 389). Nebenwirkungen führten bei 0,5 % der Patientinnen und Patienten, die mit dem Pembrolizumab-Regime (n = 4) behandelt wurden sowie bei 0,3 % der mit dem Chemotherapie-Placebo-Regime behandelten Patientinnen und Patienten (n = 1) zum Tod. Es traten keine neuen Sicherheitssignale auf.

Immunvermittelte unerwünschte Ereignisse jeglicher Grade traten bei 33,5 % der mit dem Pembrolizumab-Regime therapierten Patientinnen und Patienten sowie bei 11,3 % der Patientinnen und Patienten auf, die das Chemotherapie-Placebo-Regime erhielten. In der Pembrolizumab-Regime-Gruppe wurden endokrine Störungen häufiger beobachtet als in der Chemotherapie-Placebo-Gruppe. Immunvermittelte unerwünschte Ereignisse führten bei 0,3 % der mit dem Pembrolizumab-Regime behandelten Patientinnen und Patienten (n = 2) sowie bei keiner der Patientinnen und Patienten in der Chemotherapie-Placebo-Gruppe zum Tod. Die immunvermittelten unerwünschten Ereignisse wurden eher in der neoadjuvanten Phase, als in der adjuvanten Phase beobachtet.

Über das triple-negative Mammakarzinom

Das TNBC (triple-negative breast cancer) ist eine aggressive Form von Brustkrebs, die durch eine hohe Rezidivrate in den ersten fünf Jahren nach der Diagnosestellung charakterisiert ist. TNBC werden, anders als bei anderen Brustkrebsunterarten, negativ auf Östrogenrezeptoren, Progesteronrezeptoren und eine Überexpression des humanen epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors 2 (HER-2) getestet. Etwa 10 bis 15 % der Brustkrebspatientinnen erhalten die Diagnose TNBC. TNBC scheint bei Frauen unter 40 Jahren, bei Afroamerikanerinnen und bei Patientinnen mit einer BRCA1-Mutation häufiger aufzutreten.

Pembrolizumab

Pembrolizumab ist ein PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor, der die Fähigkeit des Immunsystems verstärkt, Tumorzellen zu entdecken und zu bekämpfen. Pembrolizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper, der die Wechselwirkung zwischen PD-1 und dessen Liganden PD-L1 und PD-L2 blockiert und so die T-Lymphozyten aktiviert, wodurch sowohl Tumorzellen als auch gesunde Zellen angegriffen werden können. 

Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Behandlung des fortgeschrittenen (nicht resezierbaren oder metastasierenden) Melanoms bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur adjuvanten Behandlung des Melanoms im Tumorstadium III mit Lymphknotenbeteiligung nach vollständiger Resektion bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit PD-L1 exprimierenden Tumoren (Tumor Proportion Score [TPS] ≥ 50 %) ohne EGFR- oder ALK-positive Tumormutationen bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist in Kombination mit Pemetrexed und Platin-Chemotherapie zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden nicht-plattenepithelialen NSCLC ohne EGFR- oder ALK-positive Tumormutationen bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist in Kombination mit Carboplatin und entweder Paclitaxel oder nab-Paclitaxel zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden plattenepithelialen NSCLC bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden NSCLC mit PD-L1 exprimierenden Tumoren (TPS ≥ 1 %) nach vorheriger Chemotherapie bei Erwachsenen angezeigt. Patienten mit EGFR- oder ALK-positiven Tumormutationen sollten vor der Therapie mit Pembrolizumab ebenfalls eine auf diese Mutationen zielgerichtete Therapie erhalten haben. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Behandlung des rezidivierenden oder refraktären klassischen Hodgkin-Lymphoms (HL) bei Kindern und Jugendlichen ab 3 Jahren und Erwachsenen nach Versagen einer autologen Stammzelltransplantation (auto-SZT) oder nach mindestens zwei vorangegangenen Therapien, wenn eine auto-SZT nicht in Frage kommt, angezeigt. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden Urothelkarzinoms nach vorheriger Platin-basierter Therapie bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden Urothelkarzinoms bei Erwachsenen, die nicht für eine Cisplatin-basierte Therapie geeignet sind und deren Tumoren PD-L1 mit einem kombinierten positiven Score (CPS) ≥ 10 exprimieren, angezeigt. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie oder in Kombination mit Platin- und 5-Fluorouracil (5-FU)-Chemotherapie zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden oder nicht resezierbaren rezidivierenden Plattenepithelkarzinoms der Kopf-Hals-Region (HNSCC) bei Erwachsenen mit PD-L1-exprimierenden Tumoren (Combined Positive Score [CPS] ≥ 1) angezeigt.
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Behandlung des rezidivierenden oder metastasierenden Plattenepithelkarzinoms der Kopf-Hals-Region (HNSCC) mit PD-L1 exprimierenden Tumoren (TPS ≥ 50 %) und einem Fortschreiten der Krebserkrankung während oder nach vorheriger Platin-basierter Therapie bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist in Kombination mit Axitinib zur Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (RCC) bei Erwachsenen angezeigt.
Pembrolizumab ist in Kombination mit Lenvatinib zur Erstlinienbehandlung des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur adjuvanten Behandlung des Nierenzellkarzinoms mit erhöhtem Rezidivrisiko nach Nephrektomie oder nach Nephrektomie und Resektion metastasierter Läsionen bei Erwachsenen angezeigt.
Pembrolizumab ist als Monotherapie zur Erstlinienbehandlung des metastasierenden Kolorektalkarzinoms bei Tumoren mit hochfrequenter Mikrosatelliten-Instabilität (MSI-H) oder mit einer Mismatch-Reparatur-Defizienz (dMMR) bei Erwachsenen angezeigt. 
Pembrolizumab ist in Kombination mit einer Platin- und Fluoropyrimidin-basierten Chemotherapie zur Erstlinienbehandlung des lokal fortgeschrittenen nicht resezierbaren oder metastasierenden Ösophaguskarzinoms oder des HER2-negativen Adenokarzinoms des gastroösophagealen Übergangs bei Erwachsenen mit PD-L1-exprimierenden Tumoren (CPS ≥ 10) angezeigt.
Pembrolizumab ist in Kombination mit Chemotherapie
zur Behandlung des lokal rezidivierenden nicht resezierbaren oder metastasierenden triple-negativen Mammakarzinoms mit PD-L1-exprimierenden Tumoren (Combined Positive Score [CPS] ≥ 10) bei Erwachsenen, die keine vorherige Chemotherapie zur Behandlung der metastasierenden Erkrankung erhalten haben, angezeigt.
Pembrolizumab ist in Kombination mit Lenvatinib zur Behandlung des fortgeschrittenen oder rezidivierenden Endometriumkarzinoms bei Erwachsenen mit einem Fortschreiten der Erkrankung während oder nach vorheriger Platin-basierter Therapie in jedem Krankheitsstadium, wenn eine kurative chirurgische Behandlung oder Bestrahlung nicht in Frage kommt, angezeigt.
Die empfohlene Dosis von Pembrolizumab beträgt bei Erwachsenen entweder 200 mg alle 3 Wochen oder 400 mg alle 6 Wochen als intravenöse Gabe über 30 Minuten.

Die empfohlene Dosis von Pembrolizumab als Monotherapie beträgt bei Kindern und Jugendlichen ab 3 Jahren mit klassischem HL 2 mg/kg Körpergewicht (KG) (bis zu einem Maximum von 200 mg) alle 3 Wochen als intravenöse Gabe über 30 Minuten.
Bei Anwendung in Kombination sind die Fachinformationen der jeweiligen begleitenden Therapeutika zu berücksichtigen.
Pembrolizumab darf nicht als intravenöse Druck- oder Bolusinjektion gegeben werden. 
Bei Gabe von Pembrolizumab als Teil einer Kombinationstherapie mit intravenöser Chemotherapie sollte Pembrolizumab zuerst gegeben werden.

Wir machen aus Visionen Realität
MSD hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Innovationen umzusetzen und Menschen mit Krebs zu helfen, indem wir Patienten den Zugang zu unseren Krebsmedikamenten ermöglichen und die Forschung in der Immunonkologie vorantreiben. Unser Fokus liegt auf der immunonkologischen Forschung und wir sind bestrebt, jeden einzelnen Schritt auf dem Weg vom Labor zur Praxis so kurz wie möglich zu halten, um Menschen mit Krebs neue Hoffnung geben zu können. 

Weitere Informationen zu unseren klinischen Prüfungen im Bereich Onkologie finden Sie im Internet unter www.msd-immunonkologie.de/. 

Ihr Kontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Sandra Winter
Ass. Director Communications (Onkologie)

+49 89 45 611 118

sandra.winter@msd.de

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Communication Specialist Oncology

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katharina.finkl@msd.de

Presseinformationen von MSD sind im Internet unter www.msd.de/presse abrufbar. Fachpresseinhalte sind über einen Login zugangsbeschränkt. Sofern Sie kein individuelles Passwort besitzen, verwenden Sie bitte das Passwort „aktuell“.

Über MSD

Seit mehr als 130 Jahren forscht MSD an Arzneimitteln und Impfstoffen zur Bekämpfung der weltweit drängendsten Erkrankungen – mit der Mission, die Welt und das Leben von Menschen und Tieren zu verbessern. MSD ist in den USA und Kanada als Merck & Co., Inc. bekannt und hat seinen Hauptsitz in Rahway, NJ, USA.

Für MSD ist Forschung die Keimzelle medizinischen Fortschritts. Unser Fokus liegt auf der Entwicklung und Produktion von Impfstoffen, in der Onkologie und auf der Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie HIV oder Ebola. Außerdem treiben wir die Forschung neuer Antibiotika voran, um den Vorsprung gegenüber Resistenzen zu sichern. Wir setzen uns ein für einen weltweiten und fairen Zugang zu unseren Arzneimitteln – denn wir sind der Überzeugung: Jeder Mensch soll die bestmögliche Behandlung erhalten –, unabhängig von Faktoren wie Geschlecht, ethnischem Hintergrund oder sexueller Orientierung. Denn die besten Medikamente und Impfstoffe nutzen nur, wenn Menschen auch Zugang zu ihnen bekommen. Für weitere Informationen besuchen Sie www.msd.de und folgen Sie uns auf Twitter, LinkedIn und YouTube.

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