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Wie kann die Versorgung der Patient:innen in Deutschland trotz aller Herausforderungen besser werden? Eine zentrale Rolle wird die Digitalisierung spielen, darüber sind sich alle Teilnehmenden des 12. MSD Gesundheitsforums einig. Welche Vorteile die Digitalisierung für Patient:innen mit sich bringen kann, zeigen auch die Siegerprojekte des MSD Gesundheitspreises.

Unter dem Titel „Return to better Care – Zurück in die Zukunft“ diskutierten beim 12. MSD Gesundheitsforum am 14. September 2022 Akteure aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens darüber, wie die Gesundheitsversorgung in Deutschland in Zukunft besser werden kann. Denn die vergangenen zwei Jahre Pandemie und zukünftige Herausforderungen wie zunehmende Antibiotikaresistenzen und immer stärker spürbare Auswirkungen des Klimawandels machen deutlich: ein resilientes Gesundheitssystem ist wichtiger denn je.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek, der die Schirmherrschaft des MSD Gesundheitspreis‘ übernommen hat, betonte: „Wir müssen die Arzneimittelversorgung zukunftssicher machen. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass wir bestimmte Medikamente wieder vermehrt in Deutschland und Europa produzieren sollten. Zudem müssen wir für pharmazeutische Unternehmen Anreize schaffen, an neuartigen Arzneimitteln zu forschen. Auch die nun im GKV-Finanzstabilisierungsgesetz vorgesehene Erhöhung der Herstellerabschläge und die Verlängerung des Preismoratoriums bedeuten zusätzliche Belastungen. Wir brauchen für eine innovative und resiliente Arzneimittelindustrie bessere Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa. Dafür setzt sich Bayern seit Jahren und mit Nachdruck ein.“

Dabei kann die Digitalisierung einen zentralen Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitssystems leisten. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) oder Videosprechstunden ermöglicht neue Versorgungswege für die Patient:innen. Gleichzeitig würde eine konsequente Digitalisierung des Gesundheitssystems erhebliche Kosten einsparen, zum Beispiel wenn die elektronische Patientenakte (ePA) umfassend genutzt würde. Daraus generierte, pseudonymisierte Gesundheitsdaten wiederum könnten die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe beschleunigen – und so ebenfalls zu einer verbesserten Versorgung der Patient:innen beitragen. Für Chantal Friebertshäuser, Geschäftsführerin von MSD in Deutschland, ein Kreislauf: „Die Gesundheitsdaten kommen von den Patientinnen und Patienten. Und sie fließen als neue Arzneimittel, optimal angepasste Therapien oder abgefangene Nebenwirkungen wieder an sie zurück.“

Nicht zuletzt können digitale Lösungen auch die Gesundheitsvorsorge stärken. Eine aktuelle Studie von MSD ergab: 95 % der Deutschen finden Prävention sehr oder ziemlich wichtig – aber nur 46 % handeln auch tatsächlich proaktiv in Bezug auf ihre Gesundheit und nutzen Vorsorgeangebote. Als Grund dafür geben 34 % an, Vorsorgetermine leicht zu vergessen. Erinnerungssysteme könnten hier unterstützen. Außerdem finden es 35 % der Befragten schwierig herauszufinden, welche Untersuchungen für sie wichtig sind, bei Schutzimpfungen sind es immerhin 25 %. Das zeigt, dass einfach zugängliche und leicht verständliche Informationen ebenfalls dringend benötigt werden.

Gewinner:innen des MSD Gesundheitspreis 2022

Der MSD Gesundheitspreis würdigt seit mehr als zehn Jahren Projekte, die sich für die Verbesserung der Patientenversorgung in Deutschland einsetzen. 2022 sind insgesamt 49 Bewerbungen eingegangen – von digitalen Gesundheitsangeboten, über datenbasierte Früherkennungssysteme bis hin zu persönlicher Betreuung. So unterschiedlich die Ansätze der Projekte sind, alle haben eines gemeinsam: die Patient:innen stehen im Fokus.

Die siebenköpfige Jury aus Expert:innen aus dem Gesundheitswesen hat aus allen Bewerbungen drei Preisträger:innen ausgewählt und vier Sonderpreise in den Kategorien Community Medicine, Digitalisierung, Patientenorientierung und Versorgungskoordination vergeben. Darüber hinaus wurde im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung zwischen dem 1. August und 12. September 2022 ein Publikumspreis ausgelobt.

  • 1. Platz: Rheuma-VOR, Netzwerk zur Verbesserung rheumatischer Versorgungsqualität
  • 2. Platz: Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf, Qualitätsvertrag zur Behandlung von Menschen mit geistiger oder schwerer Mehrfachbehinderung
  • 3. Platz: Innovationsprojekt HITS, vernetzte Versorgung gegen Herzinsuffizienz
  • Sonderpreis Community Medicine: Kriseninterventionen für ukrainische und russische Geflüchtete und Migrant:innen
  • Sonderpreis Digitalisierung: PINK! Coach, digitaler Assistent für Brustkrebspatientinnen
  • Sonderpreis Patientenorientierung: istOkay, Prävention und Selbsthilfe für die mentale Gesundheit Jugendlicher
  • Sonderpreis Versorgungskoordination: Kinderheldin, die digitale Hebammenpraxis
  • Publikumspreis: STEP.De Sporttherapie bei Depression

Weitere Informationen zum MSD Gesundheitspreis und den ausgezeichneten Projekten finden Sie unter https://www.msd.de/gesundheitspreis/. Mehr zum MSD Gesundheitsforum erfahren Sie auf https://www.msd.de/msd-gesundheitsforum/.

Ihr Kontakt

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Charlotte Gerling
Sen. Specialist Corporate Communications

+49 89 45 612 093

charlotte.gerling@msd.de

Über MSD

Bei MSD, in den USA und Kanada bekannt als Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA, eint uns ein Ziel: Wir nutzen führende wissenschaftliche Erkenntnisse, um auf der ganzen Welt Leben zu retten und mehr Lebensqualität zu ermöglichen. Bereits seit über 130 Jahren stehen wir durch die Entwicklung wichtiger neuer Medikamente und Impfstoffe für Fortschritt. Unser Anspruch ist es, als forschendes biopharmazeutisches Unternehmen global führend zu sein – und wir entwickeln innovative Gesundheitslösungen und Wirkstoffe, die die Prävention und Behandlung von Krankheiten bei Menschen und Tieren weiter verbessern. Wir fördern Vielfalt und Inklusion in unseren Teams weltweit und handeln jeden Tag verantwortungsbewusst, um allen Menschen eine sichere, nachhaltige und gesunde Zukunft zu ermöglichen.
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