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Premiere des „Political Afterglow“ im MSD hub berlin

Bayern 2018: Zwischen Landtagswahl und europäischer Verantwortung

Das 1. MSD Political Afterglow stand unter dem Titel „Bayern im Jahr 2018: Zwischen Landtagswahl und europäischer Verantwortung“ und richtete sich vor allem an die politische Arbeitsebene in Berlin.

Bei der Premiere unseres neuen Formats „Political Afterglow“ haben wir gemeinsam mit unseren Gästen aus Politik, Industrie und Selbstverwaltung den politischen Blick von Berlin nach Bayern gerichtet. Vor dem Hintergrund der anstehenden Landtagswahl diskutierten wir u.a. zu den folgenden Fragen: Welche Themen werden für den Wahlkampf entscheidend sein? Wie werden sich die Ergebnisse der Wahl auch über die bayerischen Grenzen hinaus politisch niederschlagen und welche Akteure spielen die zentrale Rolle beim Urnengang im Oktober? 



Unser Gastredner Jan Schäfer, Ressortleiter Politik & Wirtschaft und Mitglied der Chefredaktion des FOCUS Magazins ermöglichte uns einen Einblick in die journalistische Sichtweise auf die Wahl. Er eröffnete die Diskussionsrunde mit fünf Thesen zur Landtagswahl:

  1. Unabhängig vom Ergebnis der Wahl wird der amtierende bayerische Ministerpräsident Markus Söder gestärkt aus der Wahl hervorgehen. Das läge nicht unbedingt an seinem bisher glücklichen Händchen für Wahlkampf und Wählerstimmung. Vielmehr gäbe es schlicht keine Konkurrenz zu fürchten, sei er erst einmal ins Amt gewählt.

  2. Das Regieren im Bund wird schwieriger. Die CSU muss im Oktober mit den höchsten Verlusten ihrer Geschichte rechnen. Derart politisch geschwächt wird sie versuchen sich in ihren Kernkompetenzen, vor allem im Bereich Innenpolitik, noch stärker und kontroverser als zuvor zu präsentieren. Keine guten Nachrichten für die große Koalition.


  3. Die politische Karriere von Horst Seehofers neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Schon nach der Wahl soll er sein Amt als CSU-Vorsitzender an die nächste Generation abgeben. Die Aufgabe des Amts als Innenminister folge dann im Sommer 2019. Im Fokus stehe in der nächsten Zeit ein würdiger Abgang für den Politikveteranen und die Regelung einer geeigneten Nachfolge.


  4. Seehofers Nachfolge wird für die CSU keine leichte Aufgabe. Derzeit bietet sich für das Amt des Innenministers keine zwingende Alternative an. Offensichtliche Kandidaten wie bspw. Alexander Dobrindt schloss Schäfer aus. Für ihn liegt die Vermutung nahe, dass Politikern der 2. Reihe das politische Heft übergegeben wird.
  5. Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl ist vollkommen offen. Ca. 50% der Wähler seien noch unentschlossen. Klar ist, dass es für die derzeitige absolute CSU-Mehrheit nicht mehr reichen wird. Es muss also ein Partner her. Da sowohl AfD als auch DIE LINKE bereits politisch ausgeschlossen wurden, böten sich nur die Freien-Wähler, die SPD und die GRÜNEN an. Die Reihenfolge stellt dabei gleichzeitig die Rangfolge der jeweiligen Wunschkoalition dar.



Wie genau die Landtagswahl im politischen Berlin beobachtet und welchen Stellenwert ihr auf Bundesebene beigemessen wird zeigten die vielen Gespräche und Diskussionen im Nachgang an Schäfers Vortrag. Der Leiter des MSD hub berlin, Clemens Kuhne, betonte, dass „der Blick über den gesundheitspolitischen Tellerrand hinaus für unsere tägliche Arbeit ungemein wichtig ist“. Der 1. MSD Afterglow war ein erfolgreicher Auftakt in eine neue politische Veranstaltungsreihe hier im MSD hub.

Dr. Clemens Kuhne

  • Director Gesundheitspolitik und Patientenbelange | Leiter MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1650
  • E-Mail: clemens.kuhne@msd.de
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