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Händewaschen als wirksamer Infektionsschutz

Der altbekannte Rat „Hand vor den Mund“ beim Husten oder Niesen ist zwar gut gemeint, aber aus Sicht des Infektionsschutzes eher kontraproduktiv. Hände sind ideal, um Krankheitserreger wie Viren zu transportieren. Gründliches Händewaschen hilft Ansteckungsgefahren zu verringern und auch das Niesen und Husten in Armbeugen oder ein Papiertaschentuch kann den Übertragungsweg stoppen. Gerade in Zeiten der aktuellen Corona-Krise erhält das Thema Handhygiene eine ganz neue Brisanz. Dabei ist Händedesinfektion bereits seit langem zentraler Bestandteil von Kampagnen und Präventionsprogrammen. Bestes Beispiel: die „Aktion Saubere Hände“ (ASH).

Viele Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen. Beim Husten oder Niesen geraten Viren an die Handflächen, die dann beim Berühren von Gegenständen und anderen Menschen weiterverbreitet werden können. Langes und gründliches Händewaschen kann diesen Übertragungsweg wirksam unterbrechen. Durch gute Handhygiene schützt man also sich selbst und andere vor vielen Krankheitserregern. Eine altbekannte Weisheit, in Zeiten von Corona aber aktueller denn je. Nicht umsonst weist das Robert-Koch-Institut darauf hin, dass die Desinfektion der Hände eine der zentralsten Maßnahmen darstellt, um das Ansteckungsrisiko mit dem Virus zu verringern.

Um die Menschen stärker dafür zu sensibilisieren wurden über die letzten Monate zahlreiche Artikel verfasst, Kampagnen geführt und Erklärvideos unterschiedlichster Akteure erstellt. Das ist gut und notwendig. Neu ist das alles jedoch nicht. Auf die Bedeutung von Händewaschen wird auf vielen Ebenen seit langem hingewiesen.

Eine der bekanntesten nationalen Kampagnen in diesem Zusammenhang ist die „Aktion Saubere Hände“ des Bundesgesundheitsministeriums, des Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), des Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung. Sie entstand aus dem WHO Infektionspräventionsprogramm „Clean Care Is Safer Care“ und hat die Steigerung der Patientensicherheit (insbesondere in stationären Sektor) sowie die Eindämmung multiresistenter Keime (MRE) zum Ziel. Mehr als die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser beteiligen sich bereits an dem Händedesinfektionsprogramm. Auch MSD unterstützt die Kampagne seit vielen Jahren und ist in der Arbeitsgruppe Infektionsprävention in der ambulante Versorgung des APS maßgeblich an der Erstellung von Handlungsempfehlungen für den ambulanten Sektor beteiligt, damit auch dort das Bewusstsein für Händedesinfektion und Patientensicherheit weiter gestärkt wird.

Händewaschen kann vor einer Übertragung von Krankheitserregern effektiv schützen. Neben Impfen, zielgerichteten Antibiotikaeinsatz sowie der Entwicklung neuer Antibiotika und Antiinfektiva kann diese ergänzende, einfache und wirksame Maßnahme der Infektionsprävention ein wichtiger Baustein sein, das Problem multiresistenter Keime und der Ausbreitung von Viruserkrankungen wie Covid-19 entgegenzuwirken.

Dr. med. Silvia Petak-Opel

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