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Arzneimittelforschung

Für eine gesündere Welt – jeden Tag aufs Neue. 

Der lange Weg zum neuen Medikament

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Fokus Krankheit

Am Anfang steht die Entscheidung, ein neues Medikament für Patientinnen und Patienten, die an einer bisher nicht gut behandelbaren Krankheit leiden, zu entwickeln.

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Angriffspunkt finden

Forscherinnen und Forscher ermitteln einen Angriffspunkt (Target) im Krankheitsgeschehen: ein Molekül, an dem ein Medikament ansetzen könnte.

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Erfinden von Wirkstoffkandidaten

Pharmaforscherinnen und -forscher erfinden Substanzen, die in das Krankheitsgeschehen eingreifen, so dass sie die Krankheit vielleicht lindern oder heilen können.

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Test auf Wirkung und Verträglichkeit

Sie testen die besten Substanzen mit Zellkulturen und Tieren darauf, dass sie wirksam und nicht giftig oder anderweitig schädlich sind. Was sich bewährt, kann Wirkstoff eines Medikamentes werden.

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Phase I: Studie mit wenigen gesunden Erwachsenen

Nun wird der Wirkstoff mit gesunden erwachsenen Freiwilligen erprobt: Wie wandert er durch den Körper? Wie lange dauert das? Ab welcher Dosis gibt es Nebenwirkungen?

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Entwicklung der Darreichungsform

Aus dem Wirkstoff wird - passend zum Anwendungsgebiet - ein Medikament entwickelt: z.B. eine Tablette, Kapsel, Salbe, Trink- oder Injektionslösung, ein Spray oder Wirkstoffpflaster.

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Festlegung des Kinderstudienplans

Die Zulassungsbehörde legt fest, für Kinder welchen Alters das Medikament auch erprobt werden soll. Die Kinder-Studien sollen oft erst nach den Studien mit Erwachsenen beginnen, manchmal aber auch zeitgleich.

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Phase II: Studie mit wenigen kranken Erwachsenen

Typischerweise 100 bis 500 erwachsene Erkrankte, alles Freiwillige, erhalten entweder das neue Medikament oder eine Vergleichsbehandlung. Wirksamkeit, Verträglichkeit und Dosierung werden untersucht.

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Phase III: Studien mit vielen kranken Erwachsenen

Ärztinnen und Ärzte in vielen Ländern erproben das Medikament mit meist mehreren tausend erwachsenen Erkrankten - ähnlich wie in Phase II. Auch weniger häufige Nebenwirkungen werden hier erkennbar.

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Begutachtung durch die Zulassungsbehörde

Fachleute prüfen die Ergebnisse aller Studien, Labor- und Tierversuche sowie technische Qualitätstests. Fällt die Prüfung positiv aus, erteilen sie dem Medikament die Zulassung. Es kann dann Erwachsenen verordnet werden.

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Entwicklung einer kindgerechten Darreichungsform

Ist die Darreichungsform nicht für alle Altersgruppen geeignet, wird noch eine kindergerechte entwickelt: z.B. ein Granulat, eine Minitablette oder eine Trinklösung.

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Phase II und Phase III: Studie mit kranken Kindern

Das Medikament wird nun zunächst mit wenigen, dann mit vielen kranken Kindern im vorgesehen Alter erprobt, im Vergleich zu einer bisherigen Behandlung. Es werden Wirksamkeit, Verträglichkeit und Dosierung geprüft.

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Begutachtung durch die Zulassungsbehörde

Wieder begutachten Fachleute der Zulassungsbehörde die Studienergebnisse des Medikaments. Fällt dieser positiv aus, erteilen sie die Zulassung auch für den Einsatz bei Kindern.

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Anwendung, Beobachtung

Ärzteschaft, Behörden und Hersteller achten darauf, wie sich das Medikament bewährt. Treten neue, seltene Nebenwirkungen auf? Die Packungsbeilage wird fortlaufend aktualisiert.

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Phase IV: Studien nach der Zulassung

Das Medikament wird in weiteren Studien erprobt, z.B. um zu sehen, wie es mit anderen Mitteln zusammenwirkt. Kommt es für eine weitere Krankheit in Betracht, beginnen neue Phase II Studien.

First in class. Wir bringen Innovationen auf den Weg.

MSD zählt seit Jahrzehnten zu den weltweit führenden Gesundheitsunternehmen. Diese Stellung verdanken wir vor allem unseren herausragenden Leistungen in Wissenschaft und Forschung – Leistungen, die nicht von ungefähr kommen. Zum einen investiert MSD jeden vierten Dollar des weltweiten Umsatzes in die Entwicklung neuer Therapiekonzepte. Mit dieser Quote liegen wir nicht nur unter den Arzneimittelherstellern weltweit mit an der Spitze, sondern stellen auch alle anderen Industriebranchen in den Schatten. Zum anderen zeichnen sich unsere Mitarbeiter durch ein breit gefächertes medizinisches, pharmazeutisches und technologisches Wissen aus. Damit herrschen bei MSD ideale Voraussetzungen, um Innovationen auf den Weg zu bringen. Allein in den vergangenen 50 Jahren konnten wir mehr als 40 Medikamente zulassen. Viele davon haben als erste Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse („first in class“) die Behandlung von Krankheiten wesentlich verbessert oder erst möglich gemacht.

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Außerhalb der Geschäftszeiten des MSD Infocenters wird Ihr Anruf automatisch an die Almeda GmbH weitergeleitet, die Ihre Anfrage bzw. Meldung in unserem Auftrag bearbeitet.

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