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E-Health – und weiter?

Wie Digitalisierung im Gesundheitswesen auch für Patienten einen Mehrwert bringt

E-Health, das ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Digitale Technologien können Lösungen für die Herausforderungen anbieten, vor denen unser Gesundheitssystem steht. Durch digitale Lösungsangebote können hierfür neue Therapiekonzepte entwickelt und unter Umständen zugleich Kosten eingespart werden – mit unmittelbarem Wert für Patienten.

So ist ein zentrales Projekt im E-Health-Gesetz des Bundesgesundheitsministeriums zum Beispiel die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Auf dieser sollen die wichtigsten Patienten-Daten gespeichert werden: Allergien, Impfungen, Blutgruppe oder Dauerdiagnosen. So sind wichtige Informationen im Notfall direkt verfügbar und können unmittelbar abgerufen werden, sodass eine schnelle und sichere Notfallversorgung sichergestellt ist. Daher ist auch eine entsprechende Infrastruktur unverzichtbar, auf der die eGK aufbaut. Die Gesellschafter der verantwortlichen gematik – also Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Krankenhäuser und Krankenkassen – sind gerade dabei, die Rahmenbedingungen für eine solche Infrastruktur zu schaffen.

Auch von der Telemedizin profitieren Patienten unmittelbar – insbesondere diejenigen, deren Lebensmittelpunkt nicht in urbanen Ballungszentren, sondern im ländlichen Raum liegt. Denn mit einer Fernbehandlung kann räumliche und zeitliche Distanz überbrückt werden: So können auf dem Land lebende Patienten eine fachärztliche Behandlung erhalten, ohne dafür weite Strecken zurücklegen zu müssen. Relevant ist das insbesondere mit Blick auf hochspezialisierte Fachärzte, die nicht flächendeckend niedergelassen sind. Bisher gilt für solche Fernbehandlungen allerdings das sogenannte „Erstbehandlungsverbot“ – das heißt das Verbot des Erstkontakts über Fernbehandlung. Dieses soll im Jahr 2018 laut Bundesärztekammer jedoch auf den Prüfstand kommen.

Nicht zuletzt bringt die Digitalisierung des Gesundheitswesens auch einen direkten Patientennutzen durch mobile Gesundheits-Apps und Big-Data-Anwendungen. Dabei sind viele Gesundheits-Apps mehr als reine Fitness-Tracker: Sie unterstützen Diabetes-Patienten bei der Blutzuckermessung oder warnen Allergiker vor Pollenflug. Durch die Nutzung von Gesundheits-Apps entstehen zugleich wertvolle Datensätze. Deren verantwortungsvolle und sichere Auswertung kann wiederum Zusammenhänge und Ansätze aufzeigen, die helfen, Krankheiten und Risiken in Zukunft besser zu erkennen und so eine frühzeitige Einleitung von Prävention und Behandlung ermöglichen.

Um die Bedeutung digitaler Technologie im Gesundheitswesen zu unterstreichen und innovative Projekte zu fördern, verleiht MSD im Rahmen des Gesundheitspreises zwei Sonderpreise. Den Preis für „E-Health/Digitalisierung“ gewann im Jahr 2017 Mobile Retter, e. V.– ein Verein, der zufällig anwesende, freiwillig registrierte, qualifizierte Ersthelfer bei einem Notfall per Smartphone alarmiert. So konnte oft noch vor Eintreffen des Rettungsdienstes erste Hilfe geleistet werden – was zahlreiche Menschenleben rettete. Den Sonderpreis für „Community Medicine/Arztnetze“ verliehen wir 2017 an das Institut für Community Medicine und die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Greifswald. Sie zeigen vorbildlich wie die Implementierung telemedizinischer Funktionalitäten zu einer Verbesserung der regionalen psychiatrischen Versorgung beitragen kann.

Lena Verbeek

  • Managerin Gesundheitspolitik | MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1679
  • E-Mail: lena.verbeek@msd.de
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