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Die MFA – der Schlüssel zu einem proaktiven Impfmanagement

Egal ob im direkten Kontakt oder per Telefon – die erste Anlaufstelle für Patienten bei einem Arztbesuch sind medizinische Fachangestellte (MFA). Auch bei einer der wichtigsten Vorbeugemaßnahmen, der Impfung, spielen MFAs eine entscheidende Rolle. Von der Organisation des Bestell-, Kontroll- und Aufbewahrungssystems von Impfstoffen, über das Ansprechen und Erinnern von Patienten an Impftermine bis zur Vorbereitung der Impfung – MFAs sorgen als Impfmanager für einen reibungslosen Ablauf in der Arztpraxis.

Allround-Talente im Impfalltag

Insgesamt 144 konkrete Ausbildungsinhalte umfasst der Ausbildungsrahmenplan, den MFAs innerhalb von drei Jahren theoretisch und praktisch erlernen. Hierzu gehören neben den verschiedenen Symptomen und Erkrankungen auch deren Übertragungswege. Die Vorteile einer Impfung und worauf sich diese Vorteile begründen sind ebenfalls Teil der Ausbildung. Zwar ist die Aufklärung zu einer Impfung immer noch Aufgabe des Arztes, allerdings kann die Verabreichung des Impfstoffes auch von geschultem medizinischem Fachpersonal übernommen werden. Die Patientenbetreuung durch die MFA geht jedoch über die reine Gabe der Spritze hinaus: Patienten zur Inanspruchnahme von Impfmaßnahmen zu motivieren, darüber zu informieren und den Impfpass zu führen gehört ebenfalls zu den Grundlagen der Ausbildung.

Gegen das Vergessen: Impferinnerungssysteme als proaktiver Service

Egal ob beim Besuch in der Arztpraxis oder in Form einer telefonischen Erinnerung zum Impftermin – der persönliche Kontakt des Patienten zur medizinischen Fachangestellten ist entscheidend, um eine der größten Impfhindernisse zu überwinden – das Verpassen oder Vergessen des Impftermins. Eine wichtige Rolle spielen hierbei die Impferinnerungen in der Arztpraxis: Die Ergebnisse einer Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu Einstellung, Wissen und Verhalten von Erwachsenen und Eltern gegenüber Impfungen zeigte, dass die Mehrheit der Befragten (86 %) bei dem Besuch ihres Arztes an anstehende Impfungen erinnert werden. Nicht zu vernachlässigen in diesem Zusammenhang ist die Wahl des Kommunikationsmittels bzw. Kanals. Eine Analyse mehrerer Studien zur Steigerung der Impfrate gegen Pneumokokken und Grippe von 2012 konnte zeigen, dass Maßnahmen zur Steigerung der Impfquote eine höhere Wirksamkeit hatten, wenn das medizinische Fachpersonal für das Impfmanagement verantwortlich war anstatt den Arzt lediglich an die Überprüfung des Impfstatus seiner Patienten zu erinnern.

Insbesondere Eltern begrüßen mehrheitlich ein Impferinnerungssystem, um alle Impftermine im Blick zu haben. Laut der Analyse der BZgA ist die Erinnerung an einen Impftermin durch die Arztpraxis per Post, Email, Telefon oder SMS nicht sonderlich verbreitet. Lediglich 23 % der befragten Eltern gaben an, auf einem dieser Wege an einen Impftermin erinnert worden zu sein. Deutlich häufiger erregten ausgelegte Broschüren oder Plakate in der Arztpraxis (70 % der Befragten) die Aufmerksamkeit hinsichtlich einer Impfempfehlung. Immerhin 64 % der befragten Eltern hatten einen persönlichen Impfkalender von der Arztpraxis für ihr Kind erhalten, in dem eine Erinnerung an die nächste Impfung zu finden ist. Das „Impferinnerungssystem“ der Arztpraxis kann aus einer Erinnerung per Post, Email oder auch aus einem persönlichen Impfkalender bestehen. Initiierung und Pflege kann hierbei von Ihrer medizinischen Fachangestellten übernommen werden. Durch ein Impferinnerungssystem kann eine Arztpraxis zu einem vollständigen Impfschutz der Patienten beitragen. Die stärkere Einbindung des medizinischen Personals in das Impfmanagement kann somit nicht nur den Arzt entlasten, sondern auch Barrieren zugunsten einer Impfentscheidung überwinden.

Sensibler Umgang mit Patienten

Das Thema Impfen wirft bei Patienten häufig Fragen auf. Die überwiegende Mehrheit der Eltern befürwortet Impfungen grundsätzlich und wünscht sich zusätzliche Informationen. Obgleich in einer Studie der BZgA 97 % aller Befragten angaben, sich am liebsten von einem Arzt über Impfungen informieren zu lassen, hielten mehr als zwei Drittel das persönliche Gespräch mit einer medizinischen Fachkraft für eine geeignete Möglichkeit, um sich über das Impfen zu informieren. Vor diesem Hintergrund können MFAs in ihrer beratenden und betreuenden Funktion auf die Patienten eingehen und damit im Impfalltag unterstützen. Als erster Ansprechpartner sind die medizinischen Angestellten Service- und Fachpersonal zugleich. Attribute wie Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Taktgefühl und Verschwiegenheit gegenüber Patienten sind wichtige Eignungsvoraussetzungen für den Beruf der medizinischen Fachangestellten. Zudem werden MFAs im Rahmen der Ausbildung auch intensiv für die Kommunikation mit Patienten geschult. Nicht nur, dass sie Menschen mit erhöhtem Risiko für eine Infektion, wie beispielsweise Senioren, identifizieren können, auch das freundliche Ansprechen dieser Patienten und Hinweisen auf eine Kontrolle des Impfstatus kann somit zu den Aufgaben Ihrer MFA gehören.

MFA an vorderster Front

Wie die Studie der BZgA zeigt, stuft die Mehrheit der Bevölkerung Impfungen als wichtig ein, ist jedoch nicht ausreichend informiert, wenn es darum geht, gegen welche Erkrankungen wiederholt geimpft werden muss. Auch die überwiegende Mehrheit der Eltern zeigt sich positiv gegenüber dem Thema Impfen. Diese positive Einstellung sowie die Fachwissen der medizinischen Fachkräfte können Ärzte nutzen, um den Patienten im persönlichen Kontakt Informationen rund um das Thema Impfen zukommen zu lassen. Da medizinische Fachangestellte eine der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen darstellen, können sie eine wichtige Rolle beim Vermitteln gesundheitsrelevanter Informationen spielen. So kann durch die MFA die Betreuung, Aufklärung und Beratung der Patienten rund um das Thema Impfen proaktiv gestaltet und die Effektivität des Impfmanagements verbessert werden. Durch regelmäßige Schulung können Ärzte sicherstellen, dass ihr medizinisches Personal nicht nur zu den jeweiligen Impfempfehlungen auf dem neuesten Stand ist, sondern auch darin bestärken, Patienten zielgerichtet auf diese hinzuweisen und den Impfstatus zu überprüfen. So profitieren nicht nur die Patienten von gut ausgebildeten MFAs und einem effektiven Impfalltag, sondern auch der Arzt. Durch die Übertragung von mehr Verantwortung, beispielsweise für das Impfmanagement in der Praxis, wird nicht nur Wertschätzung für die täglich erbrachte Leistung der MFAs gezeigt, sondern das medizinisches Personal zusätzlich motiviert, sich engagiert für den Impfschutz der Patienten einzusetzen.

Elisabeth Hartmann

Über MSD

MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA – ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. Das Unternehmen ist mit rund 69.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat MSD einen Umsatz von rund 40,1 Milliarden US-Dollar erzielt und ist gemessen am Umsatz der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (Forbes Global 2000 List 2017). In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Im Kerngeschäft erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt MSD verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika sowie Präparate für die Tiergesundheit. Um auch weiterhin mit innovativen Gesundheitslösungen erfolgreich zu sein, investiert MSD jeden vierten US-Dollar in Forschung und Entwicklung (rund 10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017). Im Fokus stehen hier sowohl Prävention als auch Behandlung von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Alzheimer und Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola. Darüber hinaus bietet MSD mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt.

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