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Aufklärung kann schützen

Was man über Humane Papillomviren wissen sollte

Haar, April 2018 - Vorbeugen. Schützen. Impfen – unter diesem Motto findet die diesjährige Europäische Impfwoche vom 23. bis zum 29. April statt. Durch die Sensibilisierung aller Entscheidungsträger rund ums Impfen sollen höhere Durchimpfungsraten erreicht werden. Mit aktuellen Impfraten der Impfung (vollständige Impfung) gegen Humane Papillomviren (HPV) von lediglich etwa 31 % der 15-jährigen Mädchen und 44 % der 17-Jährigen, scheint bei dieser Impfung noch Nachhol- und vor allem Aufklärungsbedarf zu bestehen. Was HPV genau ist und welche Erkrankungen die Viren auslösen können, erklärt Frau Prof. Dr. Marion Kiechle – Direktorin der Münchner Frauenklinik rechts der Isar.

Frau Prof. Kiechle, was genau ist HPV und wie kommt man mit den Viren überhaupt in Kontakt?

Prof. Kiechle: „Die Abkürzung HPV steht für Humane Papillomviren. Von diesen Viren gibt es viele unterschiedliche Typen mit weltweiter Verbreitung. HPV gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Rund 80 Prozent aller sexuell aktiven Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit diesen HP-Viren in Kontakt. Über Haut- und Schleimhautkontakte kann man sich anstecken. In erster Linie geschieht das durch Geschlechtsverkehr. Es gibt zwar noch andere Übertragungswege, aber diese sind eher selten. HP-Viren können bestimmte Erkrankungen im Genital-, Anal- und Kopf-Hals-Bereich verursachen.“

Was können die Folgen von HPV sein?

Prof. Kiechle: „Eine anhaltende HPV-Infektion kann zu Zellveränderungen an den Schleimhäuten führen, zum Beispiel im Genitalbereich. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören hierbei Feigwarzen, Gebärmutterhalskrebs, Vulvakrebs und die jeweiligen Vorstufen sowie Kopf-Hals-Tumore. Bei Frauen sind ganz bestimmte krebsfördernde HPV-Typen zu 99 % Verursacher von Gebärmutterhalskrebs. Im Durchschnitt dauert es 15 Jahre bis sich aus einer Infektion mit krebsfördernden HPV-Typen Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 5.200 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Fast jede Dritte der erkrankten Frauen stirbt an den Folgen dieser Krebsart.“

Wie merke ich, dass ich mich mit den Viren angesteckt habe?

Prof. Kiechle: „Eine Infektion mit HPV bleibt anfangs häufig unbemerkt, da sie zunächst beschwerdefrei verläuft. Meistens heilen diese Infektionen von alleine wieder ab.“

Wie häufig sind operative Eingriffe zur Diagnostik und Behandlung von krebsverdächtigen Befunden am Gebärmutterhals?

Prof. Kiechle: „Hochrechnungen zufolge werden jährlich etwa 140.000 operative Eingriffe, sogenannte Konisationen, zur Diagnostik oder Behandlung verdächtiger Befunde von Krebs und Krebsvorstufen am Gebärmutterhals durchgeführt. Als Folge solch eines Eingriffs kann es bei nachfolgenden Schwangerschaften unter anderem zu einem erhöhten Risiko für Früh- und Fehlgeburten kommen.“

Wie kann ich mich vor HPV schützen?

Prof. Kiechle: „Kondome können zwar die Ansteckungsgefahr verringern, aber sie bieten keinen vollständigen Schutz. Deshalb ist es umso wichtiger, sich gut aufklären zu lassen, um einer Infektion mit HPV vorzubeugen. Eine Impfung beispielsweise kann vor einer Infektion mit bestimmten HPV-Typen und bestimmten Folgeerkrankungen schützen.“

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Elisabeth Hartmann, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar Tel.: 089 45611510, E-Mail: elisabeth.hartmann@msd.de

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Elisabeth Hartmann

Über MSD

MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA – ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. Das Unternehmen ist mit rund 69.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat MSD einen Umsatz von rund 40,1 Milliarden US-Dollar erzielt und ist gemessen am Umsatz der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (Forbes Global 2000 List 2017). In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Im Kerngeschäft erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt MSD verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika sowie Präparate für die Tiergesundheit. Um auch weiterhin mit innovativen Gesundheitslösungen erfolgreich zu sein, investiert MSD jeden vierten US-Dollar in Forschung und Entwicklung (rund 10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017). Im Fokus stehen hier sowohl Prävention als auch Behandlung von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Alzheimer und Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola. Darüber hinaus bietet MSD mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt.

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