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Überlastung des Immunsystems durch Vielzahl an Impfungen im Säuglings- und Kleinkindalter konnte widerlegt werden

Haar, 15. Mai 2018 – In den ersten beiden Lebensjahren eines Kindes fallen zahlreiche Besuche beim Kinderarzt an: Neben den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen stehen in Deutschland 14 Impfungen auf dem Programm. Da ist durchaus verständlich, dass sich manche Eltern fragen, ob so viele Impfungen zu viel für das Immunsystem ihres Nachwuchses sein könnten. Doch für einen ausreichenden Impfschutz vor schwerwiegenden Infektionskrankheiten ist gerade das frühzeitige und vollständige Impfen wichtig. Eine aktuelle Studie kann nun dazu beitragen diese Impfbedenken zu beseitigen: Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren führten nicht zu einem Anstieg von Infektionen, die durch andere Krankheitserreger ausgelöst werden.

Die ersten Zähnchen, wackelige Geh- und zaghafte Sprechversuche: Besonders die ersten beiden Lebensjahre sind geprägt von wichtigen Meilensteinen für die Entwicklung eines Kindes – und dessen Immunsystem. Denn dieses muss sich erst voll ausbilden. Für einen gesunden Lebensstart spielen deshalb die empfohlenen Standardimpfungen eine wichtige Rolle. Viele Eltern sind jedoch aufgrund der Fülle des Impfkalenders besorgt und fürchten eine Überforderung des Immunsystems sowie ein erhöhtes Infektions- bzw. Krankheitsrisiko ihrer Kinder für andere Infekte.

In einer aktuellen Fall-Kontroll-Studie1 untersuchten Jason Glanz und sein Team vom Institute for Health Research des Kaiser Permanente in Colorado/USA, ob es einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Erkrankungen, die nicht durch eine Impfung abgedeckt sind, gibt. Krankheiten, gegen die nicht geimpft werden kann, sind beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen. Im Rahmen der Studie wurden 47.061 Kinder im Alter von 24 bis 47 Monaten betrachtet, die wegen einer nicht durch die Impfung abgedeckten Infektion behandelt wurden. Die Studienautoren verglichen diese Fälle mit Kindern, die das gleiche Alter und Geschlecht hatten, aber im Alter von 24 bis 47 Monaten nicht wegen einer Infektionskrankheit in Behandlung waren. Das Ergebnis: Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren führen nicht zu einem Anstieg von Infektionen, die durch andere Krankheitserreger ausgelöst wurden. Es konnte kein Zusammenhang zwischen Impfungen und Erkrankungen, die nicht durch eine Impfung abgedeckt sind, nachgewiesen werden.

Passiver Schutz durch Mama

Nach der Geburt ist das Immunsystem von Neugeborenen noch nicht vollständig ausgeprägt und die Kleinen sind auf den Nestschutz der Mutter angewiesen. Dafür werden im Mutterleib über die Nabelschnur und anschließend beim Stillen mütterliche Antikörper an das Kind weitergegeben. Dieses „Schutzschild“ hält jedoch nur in den ersten Lebenswochen bis -monaten an und kann nicht alle Infektionskrankheiten abwehren. Säuglinge sind durch bestimmte Infektionen deutlich stärker gefährdet und manche Erkrankungen können einen schwerwiegenderen Verlauf nehmen als bei älteren Kindern. Sind die Babys beispielsweise bei einer Keuchhusteninfektion jünger als sechs Monate, kommt es bei rund 25 Prozent der Fälle zu Komplikationen, wie beispielsweise Lungenentzündungen oder Atemstillständen. Es ist daher wichtig, dass Säuglinge rechtzeitig und entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) gegen Keuchhusten geimpft werden.

Impfschutz für Säuglinge und Kleinkinder

Wegen der besonderen Gefährdung in der frühen Kindheit sollten die von der STIKO empfohlenen Impfungen für Säuglinge möglichst frühzeitig und entsprechend des Impfkalenders durchgeführt werden. Dazu gehören die 6-fach-Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, invasive Erkrankungen verursacht durch Haemophilus influenzae Typ b, Poliomyelitis und Hepatitis B und auch die Impfungen gegen Rotaviren und Pneumokokken. Ab einem Alter von 11 Monaten werden zudem Impfungen gegen Masern-Mumps-Röteln und Windpocken sowie Meningokokken der Serogruppe C empfohlen. Die Anzahl der Impfdosen variiert dabei je nach Impfstoff zwischen einer und vier Impfdosen, diese sind aber entscheidend für den Aufbau eines vollständigen und langfristigen Impfschutzes.

1 Glanz, Jason M. et al: Association Between Estimated Cumulative Vaccine Antigen Exposure Through the First 23 Months of Life and Non–Vaccine-Targeted Infections From 24 Through 47 Months of Age (2018), Colorado/USA 2018.

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Elisabeth Hartmann

Über MSD

MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA – ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. Das Unternehmen ist mit rund 69.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat MSD einen Umsatz von rund 40,1 Milliarden US-Dollar erzielt und ist gemessen am Umsatz der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (Forbes Global 2000 List 2017). In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Im Kerngeschäft erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt MSD verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika sowie Präparate für die Tiergesundheit. Um auch weiterhin mit innovativen Gesundheitslösungen erfolgreich zu sein, investiert MSD jeden vierten US-Dollar in Forschung und Entwicklung (rund 10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017). Im Fokus stehen hier sowohl Prävention als auch Behandlung von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Alzheimer und Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola. Darüber hinaus bietet MSD mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt.

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