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Publikumspresse – Bundesweite Initiative „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“ zur HPV-Prävention gestartet

Berlin, 09.10.2018

Nur jedes sechste Kind ist laut einer forsa-Umfrage gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft. Wie lassen sich das Thema HPV und bestimmte dadurch ausgelöste Erkrankungen noch stärker im Bewusstsein der Eltern und Kinder verankern? Welche Hürden bestehen in der Kommunikation? Und welche individuellen und gesellschaftlichen Unsicherheiten müssen überwunden werden? Die Initiative „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“ will das Bewusstsein für HPV stärken, um bestimmte HPV-bedingte Erkrankungen zu reduzieren.

Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit HPV. Diese Viren können sowohl bei Mädchen und Frauen als auch bei Jungen und Männern bestimmte Krebserkrankungen auslösen.

Die Impfquote für eine vollständige HPV-Impfung liegt in Deutschland generell mit 44 Prozent bei den 17-jährigen Mädchen unter dem Durchschnitt anderer europäischer Länder. Laut einer aktuellen repräsentativen forsa-Umfrage ist Impfen für zwei von drei Eltern das wichtigste Mittel bei der Gesundheitsvorsorge ihrer Kinder. Doch nur 32 Prozent der Mädchen und zwei Prozent der Jungen zwischen 9 und 17 Jahren waren in der Gruppe der befragten Eltern gegen HPV geimpft. 60 Prozent der befragten Eltern kennen HPV nicht oder haben keine genaue Vorstellung davon. Mehr als die Hälfte (58 %) wünscht sich auf Nachfrage mehr Informationen dazu.

Die Initiative „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“ lud daher heute zur Podiumsdiskussion „GEGEN HPV. Für die nächste Generation.“ in Berlin, um mit Fachleuten aus Gesellschaft, Medizin und Wissenschaft darüber zu diskutieren, welche Hürden es beim Thema HPV gibt und wie man darüber besser informieren kann.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung von Mädchen seit 2007. In diesem Jahr hat die Kommission diese Empfehlung nun auf Jungen erweitert. Seit September 2018 ist die HPV-Impfung für alle Kinder zwischen 9 und 14 Jahren eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die flächendeckende, standardisierte Abrechnung über die Krankenkassenkarte kann aber noch bis ins nächste Jahr dauern.

In anderen europäischen Ländern wie Italien, Österreich oder der Schweiz wird die HPV-Impfung für Jungen und Mädchen bereits seit längerem empfohlen. Untersuchungen aus Großbritannien, Dänemark oder Australien zeigen, dass durch die HPV-Impfung die Zahl der Neuinfektionen und Gewebeveränderungen im Genitalbereich gesenkt wurde. In Australien wird die Impfung seit 2007 flächendeckend und kostenfrei auch in Schulen angeboten. Die Impfquote von weit über 70 Prozent zeigt deutliche Effekte: So konnten in Australien z. B. der Anteil an Frauen mit bestimmten Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals zwischen 2006 und 2013 um 54 Prozent reduziert werden.

Dr. Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ), setzt sich daher für eine möglichst hohe HPV-Impfquote auch in Deutschland ein: „Die HPV-Impfung ist genauso wichtig wie die gegen Polio oder Masern und kann entscheidend dazu beitragen, bestimmte Krebsarten zu minimieren. Deshalb möchten wir Eltern so früh wie möglich über Schutzmöglichkeiten informieren.“

„Deutschland ist beim Thema HPV-Schutz Entwicklungsland – viel zu wenige Kinder sind gegen HPV geimpft, viel zu wenige Eltern wissen über HPV und dadurch bedingte Erkrankungen Bescheid. Das wollen wir mit der gemeinsamen Kampagne ändern und damit die HPV-Neuinfektionen entscheidend senken“, so Dr. Klaus Schlüter, Director Business Unit Vaccines von MSD und Initiator der Kampagne „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“.

Über „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“

„ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“ ist eine Initiative gegen bestimmte HPV-Erkrankungen der MSD Sharp & Dohme GmbH zusammen mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ), dem Berufsverband der Deutschen Urologen e. V. (BvDU), der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e. V. (ÄGGF), dem HPV-Frauen-Netzwerk und der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU). Ziel ist es, HPV stärker ins Bewusstsein der Menschen und in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken, vor allem aber, Mädchen und Jungen so weit wie möglich vor den späteren Folgen einer HPV-Infektion zu bewahren und bestimmte HPV-bedingte Erkrankungen zu reduzieren. Für eine bestmögliche Umsetzung dieses Ziels treten wir auf verschiedenen Kanälen mit Eltern und Teenagern rund um das Thema HPV in einen Dialog.

www.entschiedengegenkrebs.de

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Pressekontakt:

Elisabeth Hartmann, MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar 
Tel.: 089 4561–1510, Fax –1329, E-Mail: elisabeth.hartmann@msd.de

Elisabeth Hartmann

Über MSD

MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA – ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. Das Unternehmen ist mit rund 69.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat MSD einen Umsatz von rund 40,1 Milliarden US-Dollar erzielt und ist gemessen am Umsatz der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (Forbes Global 2000 List 2017). In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Im Kerngeschäft erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt MSD verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika sowie Präparate für die Tiergesundheit. Um auch weiterhin mit innovativen Gesundheitslösungen erfolgreich zu sein, investiert MSD jeden vierten US-Dollar in Forschung und Entwicklung (rund 10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017). Im Fokus stehen hier sowohl Prävention als auch Behandlung von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Alzheimer und Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola. Darüber hinaus bietet MSD mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt.

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