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Metaanalyse zur HPV-Impfung Metaanalyse von Real-Life-Daten zeigten Abnahme bestimmter HPV-bedingter Erkrankungen

Haar, 30. Juli 2019. Eine aktuelle Veröffentlichung in der Fachzeitschrift The Lancet zeigte die Auswirkung der HPV-Impfung gegen bestimmte HPV-bedingte Erkrankungen unter Alltagsbedingungen. Für die Metaanalyse wurden 65 wissenschaftliche Publikationen aus 14 Ländern mit hohen Einkommen berücksichtigt. Verglichen wurde die Prävalenz bzw. Inzidenz bestimmter HPV-bedingter Erkrankungen vor und nach Einführung der HPV-Impfung. 5 bis 8 Jahre nach Einführung der HPV-Impfung hatte sich die Prävalenz der Infektionen mit den beiden Hochrisiko-HPV-Typen 16 und 18 bei 13- bis 19-jährigen Mädchen signifikant um 83 %, verringert (Risk Ratio [RR] 0,17; 95 %,-Konfidenzintervall [95%-KI]: 0,11-0,25). Bei Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren betrug der Rückgang signifikante 66 %, (RR 0,34; 95 %,-KI: 0,23-0,49).1

Für die Metaanalyse wurden die Daten von mehr als 60 Millionen Menschen untersucht. Neben 23 Artikeln zur Prävalenz von Infektionen mit bestimmten HPV-Typen wurden 29 Veröffentlichungen zu Anogenitalwarzen und 13 zu Zervixkarzinom-Vorstufen (CIN  2 +) in die Metaanalyse aufgenommen. Der Vergleich der Vor- und Nachimpfungszeiträume offenbarte dabei einen signifikanten Rückgang der Prävalenz von CIN2+. In der Altersgruppe von 15 bis 19 Jahren betrug die Reduktion 51 %, (RR: 0,49; 95 %,-KI: 0,42-0,58). Bei Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren nahm die Prävalenz um 31 %, ab (RR: 0,69; 95 %,-KI: 0,57-0,84).1

Abnahme von Anogenitalwarzen um bis zu 67 %

Analog zu den Ergebnissen hinsichtlich Infektionen mit bestimmten HPV-Typen und der Prävalenz von CIN2+ nahm auch die Rate von Anogenitalwarzen signifikant ab. Die Häufigkeit ging im Vergleich zum Zeitraum vor Einführung der Impfung bei Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren signifikant um 67 % zurück (RR 0,33; 95 %-KI: 0,24-0,46). Eine Reduktion ließ sich auch in weiteren Altersgruppen beobachten: Bei 20- bis 24-jährigen Frauen betrug die Abnahme 54 % und bei Frauen im Alter von 25 bis 29 Jahren 31 %. In der Metaanalyse konnte zudem ein Herdeneffekt der Impfung gegen bestimmte HPV-bedingte Erkrankungen gezeigt werden: Impfprogramme, an denen nur Mädchen teilnahmen, führten auch zu einem Rückgang von Anogenitalwarzen bei Jungen und Männern.1

Über die Studie

Für die Metaanalyse wurden Studien in Betracht gezogen, die zwischen dem 1. Februar 2014 und dem 11. Oktober 2018 publiziert wurden. Einschlusskriterium war wenigstens ein Endpunkt, der entweder die Prävalenz oder die Inzidenz bestimmter HPV-bedingter Erkrankungen (genitale HPV-Infektionen, diagnostizierte Anogenitalwarzen oder histologisch bestätigte CIN2+) zwischen Vor- und Nachimpfungszeiträumen in der Allgemeinbevölkerung miteinander verglich. Für beide Zeiträume mussten dabei die Bevölkerungsgruppen und Rekrutierungsmethoden der einzelnen Studien identisch sein.1

Literatur

1. Drolet M et al. Population-level impact and herd effects following the introduction of human papillomavirus vaccination programmes: Updated systematic review and meta-analysis. The Lancet 2019 Jun 26. doi: 10.1016/S0140-6736(19)30298-3.

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Elisabeth Hartmann

Über MSD

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