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Die Impfung gegen bestimmte HPV-induzierte Krebsarten ist jetzt auch für Jungen empfohlen

In wenigen Monaten wird die HPV-Impfung für Jungen zur Pflichtleistung gesetzlicher Krankenkassen

Haar, 28. Juni 2018 – Heute hat das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem Epidemiologischen Bulletin 26/2018 die vorgezogene Entscheidung der Ständigen Impfkommission (STIKO) kommuniziert, eine Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) auch für Jungen zu empfehlen. Diese Veröffentlichung erfolgt deutlich früher als zunächst angekündigt. Mit der STIKO-Empfehlung werden die nächsten Schritte angestoßen, um die HPV-Impfung für Jungen in wenigen Monaten zu einer Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen zu machen.

Mit der heutigen Publikation im Epidemiologischen Bulletin wird die HPV-Impfung nun sowohl für Mädchen als auch für Jungen empfohlen. Die Impfung soll im Alter von 9 bis 14 Jahren mit zwei Dosen im Abstand von fünf Monaten erfolgen. Bei einer Nachholimpfung ab dem 15. Geburtstag oder bei einem Impfabstand von weniger als fünf Monaten zwischen der ersten und zweiten Dosis ist unter Beachtung der Fachinformation eine dritte Dosis erforderlich.

STIKO: Impfschutz vor HPV-Infektionen jetzt für Mädchen und Jungen

Mit dieser Erweiterung der Impfempfehlung auf Jungen trägt die STIKO der Krankheitslast durch HPV-Infektionen Rechnung, die bei Jungen u.a. Analkarzinome und Genitalwarzen auslösen können. „Wir begrüßen diese Entscheidung der STIKO, die für alle Jungen und vor dem Hintergrund der Herdenimmunität auch für alle Mädchen eine gute Nachricht ist“, so Dr. Klaus Schlüter, Executive Director Impfstoffe bei MSD. Denn auch bei der Impfung von Mädchen ist im Sinne eines Schutzes vor HPV-Infektionen noch viel zu tun. Nach letzten Daten aus dem Epidemiologischen Bulletin 01/2018 lag die Impfquote für eine vollständige Impfserie bei 15-jährigen Mädchen bei nur 31,3 %.

Die HPV-Impfung für Jungen ist noch keine Pflichtleistung der GKV

Die heutige Kommunikation der STIKO ist wesentlich früher erfolgt als ursprünglich erwartet. Denn angekündigt war eine Publikation im Epidemiologischen Bulletin 34/2018, das im August erscheinen wird. Dr. Klaus Schlüter: „Wir freuen uns natürlich über diese Beschleunigung und darüber, dass inzwischen auch bereits mehrere Krankenkassen beschlossen haben, die HPV-Impfung für Jungen in ihren Leistungskatalog aufzunehmen.“ Denn die HPV-Impfung für Jungen ist nun zwar von der STIKO empfohlen, allerdings noch keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Dafür ist als nächster Schritt eine Entscheidung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie erforderlich. Erst nach offizieller Publikation der neuen Schutzimpfungsrichtlinie wird die HPV-Impfung für Jungen eine Pflichtleistung der GKV sein. Allerdings ist auch dann zunächst noch eine Abrechnung durch den Arzt über Privatrezept mit anschließender Einreichung bei der GKV durch den Patienten erforderlich. Erst nach Übernahme in die regionalen Impfvereinbarungen der einzelnen kassenärztlichen Vereinigungen kann die HPV-Impfung für Jungen auf Kassenrezept abgerechnet werden.

Die HPV-Impfungen für Mädchen und Jungen sollten getrennte Dokumentationsnummern haben

Viele Akteure im Gesundheitswesen werden nun mit Interesse darauf schauen, wie die Empfehlung der STIKO umgesetzt wird. Um dies beurteilen zu können, wäre es notwendig, in die Schutzimpfungsrichtlinie getrennte Dokumentations-nummern für die HPV-Impfung von Jungen und Mädchen aufzunehmen. Das Gleiche würde auch für die Impfziffern in den regionalen Impfvereinbarungen gelten. Nur dann wird es künftig möglich sein, die Impfquoten für Mädchen und Jungen getrennt zu erheben und zum Beispiel auch international vergleichen zu können.

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Elisabeth Hartmann

Über MSD

MSD – in den USA und Kanada Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA – ist ein führendes globales Gesundheitsunternehmen, das seit mehr als 125 Jahren neue Lösungen für Gesundheitsprobleme weltweit erforscht und weiterentwickelt. Das Unternehmen ist mit rund 69.000 Mitarbeitern in mehr als 140 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hat MSD einen Umsatz von rund 40,1 Milliarden US-Dollar erzielt und ist gemessen am Umsatz der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit (Forbes Global 2000 List 2017). In Deutschland hat die Unternehmensgruppe ihren Hauptsitz in Haar bei München.

Im Kerngeschäft erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt MSD verschreibungspflichtige Arzneimittel, Impfstoffe und Biologika sowie Präparate für die Tiergesundheit. Um auch weiterhin mit innovativen Gesundheitslösungen erfolgreich zu sein, investiert MSD jeden vierten US-Dollar in Forschung und Entwicklung (rund 10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017). Im Fokus stehen hier sowohl Prävention als auch Behandlung von Krebs, kardiovaskulären Erkrankungen, Alzheimer und Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola. Darüber hinaus bietet MSD mit vielfältigen Corporate Responsibility-Programmen Lösungen für Gesundheitsprobleme in aller Welt.

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