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MSD Luncheon

Das MSD Luncheon hat eine lange Tradition bei MSD und findet in diesem Jahr bereits zum 18. Mal statt. In vertraulicher Atmosphäre dient das Luncheon dem fachlichen Austausch zwischen ausgewählten Vertreterinnen und Vertretern von Bundestag, Bundesregierung, Selbstverwaltung, Wirtschaft, NGOs, Ärzteschaft und Patientenorganisationen. Unsere Jahresreihe 2018 steht unter dem Thema „Forschung, Versorgung, Innovation“. Wir zeigen auf, wie die Forschung in unseren Indikationsgebieten funktioniert und warum eine angemessene Erstattung von innovativen Arzneimitteln notwendig ist, um Innovationen zu fördern und diese in die Versorgung zu bekommen.

Eine Auswahl an stattgefundenen Luncheons finden Sie hier:

Das Luncheon feierte ein Jubiläum.

Schon zum 20. Mal diente es als Plattform des fachlichen Austauschs in vertrauensvoller Atmosphäre. Über die letzten sechs Jahre haben wir uns gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Bundestag, Bundesregierung, Selbstverwaltung, Wirtschaft, NGOs, Ärzteschaft und Patientenorganisationen über die unterschiedlichsten Fragen und Herausforderungen des Gesundheitssystems ausgetauscht. Dieses Mal rückten wir unter dem Jahresthema „Versorgungssicherheit“ erneut die Patientinnen und Patienten in den Vordergrund.

Wie kommen innovative Therapien zu den Patientinnen und Patienten?

In den vergangenen Jahrzehnten ist Krebs zur „Volkskrankheit“ geworden. Doch was genau bedeutet das? Unsere Schirmherrin Karin Maag MdB (CDU), gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unterstrich den Stellenwert von Innovationen. Hierbei müsse immer die Frage im Vordergrund stehen, wie es innovative Arzneimittel schnellstmöglich in die Versorgung, sprich zu den Patientinnen und Patienten schaffen. Mit dem Nationalen Krebsplan und der ausgerufenen „Nationalen Dekade gegen Krebs“ sind bereits entscheidende Schritte in die richtige Richtung getan.

Michael Busse, Leiter der Business Unit Onkologie bei MSD schilderte den Paradigmenwechsel in der Pharmazeutischen Industrie. Hätten ehemals 20 klinische Studien gereicht, um ein Medikament zur Zulassung zu bringen, erleben wir jetzt im Bereich der Immunonkologie eine enorme Ausweitung auf inzwischen über 1000 Studien allein in der klinischen Forschung unseres Unternehmens für einen einzigen Wirkstoff.

Hoher medizinischer Nutzen und Steigerung der Lebensqualität

Auf innovative Therapieoptionen in der Onkologie und ihre Bedeutung für die Patientinnen und Patienten ging Prof. Dr. Diana Lüftner, Mitglied des Vorstandes der DGHO, ein. Sowohl in der Immuntherapie als auch in der zielgerichteten Therapie werden Nebenwirkungen der Polychemotherapie verschoben, das Leben verlängert und vor allem die Lebensqualität gewahrt, sodass viele der Betroffenen sogar wieder arbeiten können.

Den beschriebenen großen Mehrwert für die Patientinnen und Patienten unterstrich Andrea Blasczyk, Manager Pricing & Reimbursement Market Access Oncology, MSD, die eine Studie zu den Auswirkungen des Einsatzes von Immuntherapien für neun Krebsindikationen im deutschen Gesundheitssystem vorstellte. In der von 2019-2023 stattfindenden Projektion wurde eine Welt ohne Immuntherapie mit ausschließlich klassischen Behandlungsmethoden wie Chemotherapie mit einer Welt mit Krebsimmuntherapie verglichen. Das Health Impact Projection (HIP) Model brachte hervor, dass die neuen Medikamente nicht nur die Lebenszeit verlängern, sondern auch die Lebensqualität verbessern,

Patientinnen und Patienten profitieren

Die anschließende Diskussion unter den anwesenden Vertretern aus Patientenverbänden, Ministerien, Politik, Ärzteschaft, Kassen und Wissenschaft unterstrich: Patientinnen und Patienten profitieren von neuen Medikamenten. Um diese in die Versorgung zu bringen, bedarf es zum einen Planungssicherheit für die Hersteller und eine innovationsfreundliche Kultur in Deutschland. Zum anderen gilt es, das AMNOG schneller und besser auf innovative Therapien zuzuschneiden und die Einbeziehung von Patienten weiter zu verbessern. Hier ist in erste Linie die Politik gefordert.

Im Nachgang des gelungenen Luncheons nutzten die Gäste die Gelegenheit, noch ein wenig in unserem hub zu verweilen und sich untereinander auszutauschen. Wir möchten das Thema Versorgungssicherheit weiterverfolgen und freuen uns auf das nächste Luncheon im November!

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Im Rahmen des ersten Luncheon des Jahres diskutierten wir mit unseren Gästen zum Thema „Impfstoffversorgung im Spannungsfeld eines international steigenden Bedarfs“.

 Das Thema Versorgungssicherheit steht im Fokus der Jahresreihe 2019 des MSD Luncheon. Auch im Lichte der aktuellen politischen Debatten zum Thema passte es daher sehr gut, dass wir im April mit Gästen aus Bundestag, Bundesregierung, Selbstverwaltung und Fachkreisen im MSD hub berlin die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Impfstoffversorgung diskutierten. Impfstoffe: Vielseitig und begehrt Impfstoffe leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor Krankheiten. Der Bedarf an Impfstoffen ist groß und wächst insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern rasant. Dr. Georg Kippels MdB (CDU), Mitglied im Gesundheitssauschuss und Schirmherr des 19. Luncheon unterstrich die Herausforderungen, die mit der gestiegenen Nachfrage einhergehen. Am Beispiel China etwa lässt sich beobachten, wie der weltweit gestiegene Bedarf nach Impfstoffen zu einer wachsenden Konkurrenz um die begrenzten Bestände führt. Versorgungssicherheit mit Impfstoffen Christoph Habereder, Leiter der MSD Business Unit Vaccine, adressierte die Komplexität und die Herausforderungen bei der Impfstoffproduktion: Anders als bei den meisten Arzneimitteln werden Impfstoffe häufig nur von ein oder zwei Herstellern produziert. Das liegt zum einen an den enorm aufwendigen und langwierigen Herstellungsprozessen, zum anderen an den sehr hohen Produktionskosten. Lieferengpässe, die vielfältige Ursachen haben können, lassen sich kurzfristig mit einem guten Versorgungsmanagement bewältigen. Längere Ausfälle dagegen können nur mit großem Aufwand kompensiert werden. MSD leistet hier mit der Ausweitung bestehender und dem Bau neuer Produktionsanlagen einen wertvollen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Die Diskussion mit unseren Gästen verdeutlichte: Auf der einen Seite muss die Impfstoffversorgung sichergestellt werden. Dafür benötigen die Impfstoffhersteller Planungssicherheit und faire ökonomische Rahmenbedingungen in Deutschland. Im Angesicht des international steigenden Bedarfs an Impfstoffen muss die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Marktes auch in Zukunft gesichert werden. Auf der anderen Seite gilt es, die Impfquoten hierzulande zu steigern. Hier ist in erster Linie die Politik gefordert, wobei Verbesserungen bei der Aufklärung der Bevölkerung über Nutzen und Wert von Impfungen eine entscheidende Rolle spielen. 

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Im Rahmen des 18. MSD Luncheons diskutierten wir zum Thema „Overcoming German Angst – Vom Land der Ideen zum Land der Innovation“.

Deutschland hat viele Ideen. Aber kaum eine, die es auf den Markt schafft. Daher diskutierten wir mit Stakeholdern aus der Politik, Ärzte- und Wissenschaft sowie Vertreter von Patientenorganisationen und Selbstverwaltung, wie der vorhandene Ideenschatz in Deutschland erfolgreich realisiert und in den Markt gebracht werden kann. Nach spannenden Impulsen von Christian Baudis, ehemaliger CEO von Google Deutschland und Prof. Gerd Ganteför, Experimentalphysiker an der Uni Konstanz, wurden die Herausforderungen und Chancen, Innovationen in Deutschland voranzubringen, erörtert. Die Anwesenden waren sich einig, an Ideenreichtum und Fleiß mangelt es nicht, aber es ist die Angst vor dem Scheitern, die berühmt berüchtigte "German Angst", die das Land verlangsamt. Was ist also notwendig, um mehr Risiken einzugehen und Innovationen zu fördern? Die Botschaft der Teilnehmer war klar: Um die "German Angst" zu überwinden, brauchen wir weniger Regulierung, mehr Mut und unkonventionelle Denker. Das Policy Team blickt zufrieden auf die MSD Luncheon Jahresreihe Forschung, Innovation, Versorgung zurück. „Wir haben aufgezeigt, wie Forschung in unseren Indikationsgebieten funktioniert und warum eine angemessene Erstattung von innovativen Arzneimitteln notwendig ist, um Innovationen zu fördern und diese in die Versorgung zu bringen. Wir freuen uns auf die Fortsetzungen im nächsten Jahr!“, resümiert Dr. Clemens Kuhne, Leiter des MSD hub berlin. Das 18. MSD Luncheon bildete den Abschluss der Jahresreihe „Forschung, Versorgung, Innovation“. Wir haben aufgezeigt, wie Forschung in unseren Indikationsgebieten funktioniert und warum eine angemessene Erstattung von innovativen Arzneimitteln notwendig ist, um Innovationen zu fördern und diese in die Versorgung zu bringen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr – mit weiteren spannenden Themen und Gästen! 

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Klare Forderungen für die Antibiotikaversorgung der Zukunft beim 17. MSD Luncheon

Im Rahmen des 17. MSD Luncheon diskutierten wir zum Thema: „Aus der Petrischale in die Versorgung – Notwendige Weichenstellungen für die Antibiotikaversorgung der Zukunft“.

In der zweiten Veranstaltung unserer Jahresreihe „Forschung-Innovation-Versorgung“ diskutierten unsere Gäste im neuen MSD hub berlin über mögliche Lösungswege zu einer erfolgreichen Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen und für eine zukunftsfähige Forschung und Entwicklung von innovativen Antibiotika.

Dr. Dr. Kristian Löbner, Medical Director von MSD Deutschland, betonte die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes zur Sicherung der zukünftigen Versorgung mit innovativen Antibiotika: „Die erfolgreiche Bekämpfung der Ausbreitung multiresistenter Keime muss aus drei Säulen bestehen: 1. zielgerichteter Einsatz, 2. Grundlagenforschung und 3. angemessene Erstattung“. Denn um die oft lebensnotwendigen, innovativen Antibiotika zu entwickeln und zur Verfügung stellen zu können, benötigen forschende Hersteller auch wirtschaftliche Anreize. „Aktuell wird der Einsatz neuer Antibiotika im Krankenhaus dagegen nicht angemessen vergütet“, so Löbner.

Einen Lösungsvorschlag für die derzeitige Erstattungsproblematik im stationären Sektor stellte Prof. Dr. Helmut Ostermann, Vorsitzender des Arbeitskreises „DRG und Gesundheitsökonomie“ der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, vor: Die Schaffung eines Zusatzentgeltes beim Einsatz von innovativen Antibiotika, das jedoch nur unter strengen Voraussetzungen greift und keine komplette Erstattung des Aufwandes vorsieht. So könnten auf der einen Seite Fehlanreize zum übermäßigen Einsatz von Reserveantibiotika vermieden werden und auf der anderen Seite die dem Krankenhaus entstandenen Mehrkosten durch komplexe Behandlungen besser abgedeckt werden. Denn aus ärztlicher Perspektive ist für Prof. Ostermann eines klar: „Wenn eine Infektion mit einem multiresistenten Erreger vorliegt, muss ich ein Reserveantibiotikum geben können. Und dann möchte ich auch nicht nur ökonomisch denken“.Zuspruch erhielt er hierfür insbesondere aus den Reihen der Patientenvertreter.

Es ist wichtig und richtig, dass MSD im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen in der Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika aktiv ist und bleibt. Darüber hinaus setzen wir uns seit Jahren für eine verantwortungsvolle und zielgerichtete Anwendung von Antibiotika ein, um neue Resistenzbildungen zu vermeiden, z. B. im Rahmen unseres Engagements für die Aktion Saubere Hände.

Gleichzeitig zeigte das 17. MSD Luncheon: Um Resistenzen bestmöglich zu begegnen, ist neben dem verantwortungsvollen und zielgerichteten Einsatz von Antibiotika auch die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung dringend notwendig. Hier bleiben Stellschrauben im Gesundheitssystem bis heute ungenutzt.

Die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen können. Daher möchte MSD weiterhin seinen Beitrag leisten und als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung stehen.

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Klare Botschaften beim 16. MSD Luncheon

Auch in diesem Jahr setzen wir unsere erfolgreiche Luncheon-Reihe fort, dieses Jahr unter dem Aspekt: Forschung-Innovation-Versorgung.

Beim 16. MSD Luncheon in Berlin diskutierten wir mit unseren Gästen aus Politik, Wirtschaft und Industrie zum Thema „Forschung in der Onkologie – Aus dem Reagenzglas in die Versorgung“. Im Fokus standen u.a. die Fragen: Welchen Weg müssen medizinische Innovationen durch das Gesundheitssystem nehmen und welche Hürden überwinden, um am Ende in der Versorgung und beim Patienten anzukommen?

Frau Dr. Schuberth-Wagner, Senior Vice President Research von Rigontec und Herr Prof. Dr. von Kalle, Direktor des Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg, berichteten von den Herausforderungen im medizinischen Alltag und in der Grundlagenforschung.

Als Mitbegründerin des medizinischen Startups Rigontec konnte Frau Dr. Schuberth-Wagner sehr anschaulich darstellen, welche Hürden zu überwinden sind. Die Botschaft war deutlich: vielversprechende Forschungserfolge bedeuten noch lange keine Sicherheit hinsichtlich der erforderlichen Förderung. Wenn vielversprechende Innovationen nicht im Keim erstickt werden sollen, sei eine agilere, proaktive Forschungsförderung sowie eine Entschlackung und Beschleunigung der Prozesse zur Bewilligung staatlicher Unterstützung unabdingbar.

Anstatt einer politischen Debatte über Kosten von Krebstherapien, forderte Professor von Kalle, dass die Politik auch die großen, in den letzten Jahren erzielten Forschungsfortschritte würdigen und Innovationen verstärkt fördern solle. Zu Unrecht gelten Krebsmedikamente als Kostentreiber im Gesundheitssystem. Im Gegenteil: gemessen am durch Krebs verursachten Schaden sind die Ausgaben, vergleichsweise gering. Investitionsbedarf gibt es vor allem im Bereich klinischer Studien und bei der digitalen Erfassung von Behandlungsdaten in Krankenhäusern und Arztpraxen. Die Potenziale der Digitalisierung müssten wesentlich besser als bisher genutzt werden, lautete das klare Fazit.

Insgesamt wurde offensichtlich, dass auf dem Weg von der medizinischen Innovation in die Patientenversorgung, sowohl für Startups als auch für etablierte forschende Arzneimittelhersteller, noch immer zu große Hindernisse zu überwinden sind. Um dem Krebs langfristig erfolgreich die Stirn zu bieten, müssen auf allen Ebenen die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Hierzu gehören im gleichen Maße die Forschungsförderung als auch die Umsetzung notwendiger systemischer Anpassungen bei der Bewertung neuartiger Therapien, wie die Entbürokratisierung des AMNOG-Verfahrens.

Das 16. MSD Luncheon war ein erfolgreicher Start in die Diskussionsreihe 2018. Zwar sind die Fortschritte in der Onkologie beeindruckend, doch um auch zukünftig Erfolge in Forschung und Entwicklung zu erzielen, müssen die Rahmenbedingungen in Deutschland nachhaltig verbessert werden. Im Koalitionsvertrag hat die Regierung bereits eine Nationale Dekade gegen den Krebs und verstärktes Engagement im Kampf gegen Volkskrankheiten angekündigt. Wir werden die konkrete politische Ausgestaltung dieser Vorhaben eng begleiten und uns weiterhin mit starker Stimme in die politische Debatte einbringen.

Und das nicht nur im Bereich Onkologie. Auch bei der Erforschung neuer Antibiotika gibt es einige Hürden zu überwinden, bevor Innovationen beim Patienten ankommen. Wir freuen uns daher auf die nächste Luncheon-Diskussion mit Ihnen am 27. Juni 2018.

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Das 15. MSD Luncheon betont die Bedeutung adäquater Aufklärungsprogramme

Unter dem Titel „Impfprävention – Der steinige Weg vom Selbstschutz zur Herdenimmunität“ fand im November 2017 das 15. MSD Luncheon statt. Das MSD Luncheon ist ein mehrmals jährlich stattfindendes Format, bei dem Akteure aus Politik, Wissenschaft, Selbstverwaltung, Gesundheitswirtschaft und Patientenvereinigungen gemeinsam aktuelle gesundheitspolitische Themen diskutieren.

Krankheiten vermeiden, eindämmen, ganz ausmerzen sowie Folgekomplikationen abschwächen oder verhindern – all das können Impfungen. Dabei dienen sie nicht nur dem Eigenschutz, sondern auch der Herdenimmunität: dem Schutz derjenigen, die nicht geimpft sind oder geimpft werden können. Voraussetzung hierfür sind jedoch hohe Impfraten. Daher diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 15. MSD Luncheons gemeinsam die Bedeutung und Gestaltung adäquater Aufklärungs- und Impfprogramme.

Impfungen sind ein unerlässlicher Bestandteil individueller und gesellschaftlicher Krankheitsprävention, fasste Referent Dr. med. Klaus Schlüter, Executive Director der Business Unit Vaccines & Women´s Health bei MSD Deutschland, seinen Vortrag beim MSD Luncheon zusammen. Die Schaffung einer Herdenimmunität sei deshalb sowohl soziale Herausforderung, als auch gesellschaftliche Pflicht. Doch trotz hoher Impfraten bestehen regionale Unterschiede und unzureichende Impfraten bei Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland weiterhin. Um dem entgegenzuwirken könnte insbesondere ein Ausbau öffentlicher Impf- und Schulprogramme für flächendeckende Aufklärung und somit eine effektive Impfsteigerung sorgen, unterstrich Referent Dr. med. Claus Köster, Präsident des gemeinnützigen Vereins Gesundheitsnetz Rhein-Neckar, im Anschluss. Am Praxisbeispiel „Freiwillige HPV-Schulimpfung“, einem seit 2015 laufenden Modellprojekt, illustrierte er die ersten Erfolge solcher Programme. Erste Evaluationsergebnisse zeigen: Eine bundesweite, freiwillige Schulimpfung sowie Aufklärungsmaßnahmen und (ärztliche) Fort- und Weiterbildungen können erheblich zur Krankheitsvermeidung beitragen.

Auch zusätzliche Maßnahmen wie die Aufnahme des Themas in den Lehrplan der Schulen, die Bereitstellung niederschwelliger Informationsmaterialien, der Einsatz von mobilen Impfbussen sowie ein Anreizsystem durch Krankenkassen wurden diskutiert. Die Einführung einer Impfpflicht lehnte die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch ab. Diese stoße auf zu große Umsetzungshürden und Ablehnung in der Gesellschaft.

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14. „MSD Luncheon“ ein voller Erfolg

Das MSD Luncheon ist ein mehrmals im Jahr stattfindendes Format, bei dem Akteure aus Politik, Wissenschaft, Selbstverwaltung, Gesundheitswirtschaft und Patientenvereinigungen gemeinsam aktuelle gesundheitspolitische Themen diskutieren. Im April 2017 fand es zum 14. Mal statt.

Seit Jahren leistet MSD mit seinen Medikamenten einen wichtigen Beitrag zur Behandlung von Diabetes. Die erfolgreiche Bekämpfung dieser chronischen Erkrankung und unser Engagement setzen jedoch schon wesentlich früher an, nämlich bereits bei der Vorsorge. Die für ihr Gelingen notwendigen politischen Rahmenbedingungen diskutierten wir mit unseren Gästen und Referenten beim 14. MSD Luncheon zum Thema Volkskrankheit Diabetes – Was und wen kann Prävention erreichen?

Schnell wurde deutlich, dass Diabetes-Prävention auf drei Ebenen vorangetrieben werden muss: 1. vor der Erkrankung, durch umfangreiche Maßnahmen zur Aufklärung und Informationsvermittlung, 2. nach einer Erkrankung durch Sicherstellung einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung, um eine Intensivierung zu verhindern und 3. durch die Vorbeugung von Folgeindikationen.

Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass die zielgruppengerechte Ausgestaltung der einzelnen Maßnahmen eines der wichtigsten Elemente jeder erfolgreichen Präventionsstrategie ist. Die Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten müssten in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit abgeholt werden, damit die Aufklärung über und die Bekämpfung von Diabetes gelingt.

Eine koordinierte Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure - Politik, Ärzteschaft, Patientenvereinigungen und Gesundheitswirtschaft – ist hierbei der Schlüssel zum Erfolg. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist getan.

Referenten:
Prof. Dr. med. Stephan Jacob, Vorsitzender der „AG Diabetes und Herz“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG); Dr. Daniela Zahn, Leiterin der Geschäftsstelle „Nationale Aufklärungs- und Kommunikationsstrategie Diabetes mellitus“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

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Kontaktfomular (Contact Bar)

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