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Keime kennen keine Grenzen – Wie lässt sich die Versorgung mit innovativen Antibiotika in Zukunft sicherstellen?

Kurz vor der politischen Sommerpause fand das mittlerweile zweite digitale MSD Luncheon statt. Gemeinsam mit unseren Gästen und Referentinnen diskutierten wir, wie die Forschung und Entwicklung von innovativen Antibiotika zur Eindämmung antimikrobieller Resistenzen gefördert werden kann. Denn nicht erst die kürzlich veröffentlichte gemeinsame Absichtserklärung der Finanz- und Gesundheitsminister:innen der G7-Staaten zur globalen Erforschung und Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen hat verdeutlicht, dass in diesem Bereich dringender politischer Handlungsbedarf besteht. Allein in Deutschland sterben laut Zahlen des RKI jedes Jahr rund 2.400 Menschen an den Folgen von Infektionen mit multiresistenten Erregern. Wir wollten also wissen, welcher politischen Weichenstellungen es bedarf, um eine weitere Ausbreitung von antimikrobiellen Resistenzen zu vermeiden.

Konsequent und entschlossen gegen die schleichende Pandemie

Im Rahmen des ersten Impulsbeitrags erklärte Ines Perea, Leiterin des Referats 615 One Health und Antimikrobielle Resistenzen im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), dass das Thema antimikrobieller Resistenzen seit mehreren Jahren ein Schwerpunktthema der Bundesregierung sei. Die Einführung der Facharztausbildung für Infektiologie und die Stärkung der Infektionsprävention, z.B. durch die Initiative „Saubere Hände“, hätten das Thema auf eine neue Ebene gehoben und den Stellenwert des Themas für die Bundesregierung unterstrichen. Darüber hinaus hätten die Ausweitung der Meldepflichten für multiresistente Keime sowie der enge Austausch mit der Ärzteschaft bereits zu einem Verschreibungsrückgang von Antibiotika geführt. Dies sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, dennoch müsse das gemeinschaftliche Engagement stringent ausgebaut werden. Daher sei die ambitionierte Entwicklung und konsequente Umsetzung der DART 2030 eine oberste Priorität für das BMG. Außerdem müsse die Erstattungsfähigkeit einzelner Antibiotika auf weitere Indikationen ausgeweitet werden und Antibiotic Stewardship, also der rationale und verantwortungsbewusste Umgang mit Antibiotika – sowohl stationär als auch ambulant –, systematisch gefördert werden.

Franziska Müller

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