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HIV und Ebola: Starke Partnerschaften sichern weltweiten Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, Therapien und Impfstoffen

Die Entwicklung von Impfstoffen gegen Covid-19 hat gezeigt, in welchem Tempo medizinischer Fortschritt heute möglich ist, wenn Unternehmen und Forschende weltweit zusammenarbeiten. Im Kampf gegen pandemische Erreger ist aber auch der nächste Schritt entscheidend: Der Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, Therapien und Impfstoffen – für Covid-19 ebenso wie für HIV oder Ebola. Eine besondere Verantwortung gilt dabei dem Zugang in wirtschaftlich schwächeren Staaten. Dafür setzt sich MSD mit Partnerschaften und Kooperationen weltweit ein.

Das Beispiel HIV verdeutlicht den Handlungsbedarf: Rund 38 Millionen Menschen leben weltweit mit HIV, die überwiegende Mehrheit davon in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Aber nur rund 24,5 Millionen Menschen haben Zugang zu einer antiretroviralen Therapie.

Als führendes forschendes Unternehmen mit mehr als 35 Jahren Expertise im Bereich HIV entwickelt MSD als eines von wenigen Unternehmen weiterhin neue Medikamente zur Prävention sowie zur Behandlung von HIV-1-Infektionen und hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Menschen weltweit zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund gab MSD am 16. November 2020 eine Partnerschaft mit der Bill and Melinda Gates Foundation bekannt, in deren Rahmen sich die Stiftung zur Finanzierung einer entscheidenden Phase-3-Studie in den Subsahara-Staaten verpflichtet hat. Mehr als die Hälfte aller HIV-Neuinfektionen weltweit werden in Afrika südlich der Sahara verzeichnet, wobei Frauen fast 60 Prozent der Neuinfektionen in dieser Region ausmachen. Die Anfang 2021 startende Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit einer einmal monatlich oral einzunehmenden Präexpositionsprophylaxe (PrEP)1 für Frauen und Mädchen mit hohem Risiko für eine HIV-1-Infektion.

Ein weiterer Baustein des langjährigen Engagements von MSD für den Zugang zu lebensrettenden Medikamenten ist die Vereinbarung über freie Lizenzen für die generische Herstellung und den Vertrieb eines HIV-Therapiewirkstoffs: Die Vereinbarung ermöglicht Menschen mit einer HIV-1-Infektion in mehr als 80 wirtschaftlich schwächeren Ländern Zugang zu einer weiteren Therapieoption.
Auch im Kampf gegen Ebola hat sich MSD als Partner der internationalen Impfallianz GAVI dazu verpflichtet, einen bezahlbaren Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten sicherzustellen, der kein Land bevorzugt und prioritär Beschäftigte in Gesundheitsberufen und Menschen mit hohem Risiko für eine Infektion und/oder einen schweren Krankheitsverlauf versorgt. Für die Vereinten Nationen/Unicef finanziert GAVI die Bereitstellung eines Impfstoffvorrats gegen Ebola. In der Schweiz sollen künftig rund 500.000 Dosen des Ebola-Impfstoffs von MSD lagern. Im Falle eines Ebola-Ausbruchs können Regierungen wirtschaftlich schwächerer Länder innerhalb von 48 Stunden auf das globale Impfstoffdepot zugreifen.

Starke Partnerschaften und weltweite Allianzen können dazu beitragen, innovative Medikamente für alle Menschen weltweit zugänglich und bezahlbar zu machen. Die Zusammenarbeit von Pharmaunternehmen, Forschung, Gesundheitswesen und Politik ist dafür eine Voraussetzung.

Frank Treu

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