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Forschung in der Onkologie – Aus dem Reagenzglas in die Versorgung

Klare Botschaften beim 16. MSD Luncheon

Auch in diesem Jahr setzen wir unsere erfolgreiche Luncheon-Reihe fort, dieses Jahr unter dem Aspekt: Forschung-Innovation-Versorgung.

Beim 16. MSD Luncheon in Berlin diskutierten wir mit unseren Gästen aus Politik, Wirtschaft und Industrie zum Thema „Forschung in der Onkologie – Aus dem Reagenzglas in die Versorgung“. Im Fokus standen u.a. die Fragen: Welchen Weg müssen medizinische Innovationen durch das Gesundheitssystem nehmen und welche Hürden überwinden, um am Ende in der Versorgung und beim Patienten anzukommen?

Frau Dr. Schuberth-Wagner, Senior Vice President Research von Rigontec und Herr Prof. Dr. von Kalle, Direktor des Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg, berichteten von den Herausforderungen im medizinischen Alltag und in der Grundlagenforschung.

Als Mitbegründerin des medizinischen Startups Rigontec konnte Frau Dr. Schuberth-Wagner sehr anschaulich darstellen, welche Hürden zu überwinden sind. Die Botschaft war deutlich: vielversprechende Forschungserfolge bedeuten noch lange keine Sicherheit hinsichtlich der erforderlichen Förderung. Wenn vielversprechende Innovationen nicht im Keim erstickt werden sollen, sei eine agilere, proaktive Forschungsförderung sowie eine Entschlackung und Beschleunigung der Prozesse zur Bewilligung staatlicher Unterstützung unabdingbar.

Anstatt einer politischen Debatte über Kosten von Krebstherapien, forderte Professor von Kalle, dass die Politik auch die großen, in den letzten Jahren erzielten Forschungsfortschritte würdigen und Innovationen verstärkt fördern solle. Zu Unrecht gelten Krebsmedikamente als Kostentreiber im Gesundheitssystem. Im Gegenteil: gemessen am durch Krebs verursachten Schaden sind die Ausgaben, vergleichsweise gering. Investitionsbedarf gibt es vor allem im Bereich klinischer Studien und bei der digitalen Erfassung von Behandlungsdaten in Krankenhäusern und Arztpraxen. Die Potenziale der Digitalisierung müssten wesentlich besser als bisher genutzt werden, lautete das klare Fazit.

Insgesamt wurde offensichtlich, dass auf dem Weg von der medizinischen Innovation in die Patientenversorgung, sowohl für Startups als auch für etablierte forschende Arzneimittelhersteller, noch immer zu große Hindernisse zu überwinden sind. Um dem Krebs langfristig erfolgreich die Stirn zu bieten, müssen auf allen Ebenen die dafür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Hierzu gehören im gleichen Maße die Forschungsförderung als auch die Umsetzung notwendiger systemischer Anpassungen bei der Bewertung neuartiger Therapien, wie die Entbürokratisierung des AMNOG-Verfahrens.

Das 16. MSD Luncheon war ein erfolgreicher Start in die Diskussionsreihe 2018. Zwar sind die Fortschritte in der Onkologie beeindruckend, doch um auch zukünftig Erfolge in Forschung und Entwicklung zu erzielen, müssen die Rahmenbedingungen in Deutschland nachhaltig verbessert werden. Im Koalitionsvertrag hat die Regierung bereits eine Nationale Dekade gegen den Krebs und verstärktes Engagement im Kampf gegen Volkskrankheiten angekündigt. Wir werden die konkrete politische Ausgestaltung dieser Vorhaben eng begleiten und uns weiterhin mit starker Stimme in die politische Debatte einbringen.

Und das nicht nur im Bereich Onkologie. Auch bei der Erforschung neuer Antibiotika gibt es einige Hürden zu überwinden, bevor Innovationen beim Patienten ankommen. Wir freuen uns daher auf die nächste Luncheon-Diskussion mit Ihnen am 27. Juni 2018.

Dr. Britta Woldt

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