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Der Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen nehmen immer weiter zu und enden oft tödlich. Die Ausbreitung multiresistenter Krankheitserreger in stationären Einrichtungen fordert allein in Deutschland pro Jahr bis zu 15.000 Opfer. Laut der OECD könnten rund 2,4 Millionen Menschen im Zeitraum bis 2050 in Europa, Nordamerika und Australien durch multiresistente Erreger zu Tode kommen, wenn nicht mehr gegen Antibiotikaresistenzen unternommen wird.

Um Resistenzen ebenso nachhaltig wie effektiv zu bekämpfen, bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes. Ein verantwortungsbewusster, zielgenauer und möglichst seltener Einsatz von Antibiotika ist dabei ein wichtiger Baustein. Ist ein Keim erst multiresistent, helfen langfristig nur noch innovative Antibiotika.

MSD ist eines der wenigen Unternehmen, das sich weiterhin der Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika widmet. Viele forschende Pharmaunternehmen haben sich aufgrund der hohen ökonomischen Risiken vollständig aus der Antibiotika-Forschung zurückgezogen. Diese Entwicklung ist nicht verwunderlich, denn hohen Entwicklungskosten steht eine schwierige Refinanzierung gegenüber: Die Kosten von innovativen Antibiotika werden den Krankenhäusern über die DRG ausschließlich auf einem generischen Preisniveau erstattet. Eine Zusatzfinanzierung für teure, innovative Antibiotika existiert nicht. Der Einsatz eines neuen, zielgerichteten Antibiotikums führt somit automatisch zu einer finanziellen Unterdeckung. Der Klinikarzt ist gezwungen, diese prekäre Erstattungssituation bei seiner medizinischen Entscheidung zu berücksichtigen, wodurch der sachgerechte Einsatz von Antibiotika erschwert oder häufig sogar verhindert wird. Diese mangelhaften Refinanzierungsmöglichkeiten sind eine wesentliche Hürde für das Engagement der forschenden Arzneimittelhersteller. Außerdem werden innovative Antibiotika zum Einsatz im Klinikbereich nun regelhaft einer frühen Nutzenbewertung unterzogen, was für die pharmazeutischen Unternehmen einen enormen zusätzlichen Aufwand bedeutet.

Resistenzen können letztlich nur durch die stetige Entwicklung neuer Antibiotika beherrschbar bleiben. Deswegen fordern wir den Gesetzgeber zum Eingreifen auf: Beseitigen Sie den Fehlanreiz in der Klinikerstattung und lassen Sie die frühe Nutzenbewertung nicht zur Innovationshürde für lebenswichtige Reserveantibiotika werden.

Lena Verbeek

  • Managerin Gesundheitspolitik | MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1679
  • E-Mail: lena.verbeek@msd.de
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