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Kampf gegen Krebs: Europa kann sich nur gemeinsam der Herausforderung stellen

Über die letzten Jahre wurden in der Krebstherapie beachtliche Fortschritte erzielt. Dank gezielter Forschung und der Entwicklung neuer innovativer Verfahren sowie therapeutischer Behandlungsmöglichkeiten sind heute nicht nur einige Krebsarten heilbar, viele Krebspatientinnen und -patienten leben auch immer länger.

Das sind enorme Fortschritte. Sie dürfen aber nicht dazu führen, sich auszuruhen. Denn Krebs ist eine der größten gesundheitlichen Belastungen, der sich viele Menschen weltweit stellen müssen. Laut dem aktuellen Weltkrebsreport der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), der zum Weltkrebstag am 04. Februar 2020 veröffentlicht wurde, erkrankten alleine im Jahr 2018 weltweit 18,1 Millionen Menschen neu an Krebs. Für 2040 geht die IARC – insbesondere getrieben durch den demographischen Wandel – sogar von einer Verdoppelung der Krebsneuerkrankungen aus.

Die Zahlen verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf.

MSD begrüßt daher den Vorstoß der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, den Kampf gegen Krebs „neu starten“ zu wollen. Es bedarf tatsächlich einer tiefgehenden Analyse aller Aspekte der Krankheit. Nicht nur die Therapie-, Präventions- und Diagnosemethoden sowie aktuelle Versorgungsfragen müssen untersucht, sondern auch die Rolle von Umweltfaktoren und Lebensstilen breiter beleuchtet werden. Daraus abgeleitet sollten dann umfassende Lösungsvorschläge entwickelt werden. Es ist sinnvoll die Ergebnisse bis Ende des Jahres in einem gemeinsamen Europäischen Krebsplan (European Cancer Plan) zusammenzuführen.

Dieser kann dann die Grundlage bieten, um neue Programme zu entwickeln, bzw. die bestehenden nationalen und supranationalen Programme und Regulationen zu verbessern. Dieser Prozess muss auch von der Ratspräsidentschaft Deutschlands in der zweiten Hälfte 2020 aktiv vorangetrieben werden.

Wir von MSD bringen uns konstruktiv in diesen Prozess ein. Der Kampf gegen Krebs ist eines der Schwerpunktthemen unseres Unternehmens. Durch unsere intensive Forschung im Bereich der Onkologie leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der Situation von Krebspatientinnen und Krebspatienten auf der ganzen Welt. Diese Erfahrung wollen wir auch bei der Entwicklung des European Cancer Plans zur Verfügung stellen. Vorschläge und Expertise einbringen. Plattformen für Diskussionen anbieten.

Ende Januar führten wir bereits zusammen mit unseren Partnern European Cancer Patient Coalition (ECPC), Lung Cancer Europe (LuCE) und Digestive Cancers Europe (DICE) unser „European Cancer Forum“ in Brüssel durch. 170 hochrangige Politik-, Forschungs-, Patienten- und Industrievertreter waren eingeladen, um dort die aktuelle und geplante Krebspolitik der Europäischen Union zu diskutieren, gemeinsame Empfehlungen für den Krebsplan zu erarbeiten und sich über den Stand der Forschung, die Versorgung mit innovativen Therapien und die Entwicklung von Präventionsmaßnahmen zu informieren und auszutauschen.

Die Veranstaltung zeigte: Der Kampf gegen Krebs kann nur über umfassende Kooperationen gewonnen werden. Es gilt Netzwerke unterschiedlichster Akteure zu bilden. Wir brauchen einen strukturierten und zielgerichteten Ansatz, klare und fördernde regulatorische Leitplanken und die Schaffung von Anreizen für Forschung und Entwicklung.

Der Prozess ist angelaufen.
Das Ziel ist klar.

Dr. Britta Woldt

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