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Das Pharmajahr 2018

Welche Innovationen können Patienten im angebrochenen Jahr erwarten?

Das Pharmajahr 2018 steht seinem Vorgänger in nichts nach: rund 30 innovative und wirkstoff-neue Medikamente kündigen sich laut dem Branchenverband an, dessen Mitglied auch MSD ist. Darüber hinaus sollen Indikationserweiterungen und neue Darreichungsformen bereits zugelas-sener Medikamente das Portfolio ergänzen. Mit einem erwarteten Anteil von je einem Drittel der erhofften Neuzulassungen rechnen Experten mit Zuwächsen in den Onkologika- und Orphan-Drug-Portfolios der Hersteller.

Die mitunter größten Hoffnungsträger im Pharmajahr 2018 sind die der Immunonkologie zuzuordnenden CAR-T-Zell-Therapien. Diese befinden sich bereits im EU-Zulassungsverfahren. Besonders innovativ ist die Behandlungsform aufgrund ihres aus der Gentherapie abgeleiteten Ansatzes: nach Entnahme von T-Zellen des Patienten werden diese im Labor gentechnisch verändert, sodass sie nach Rückkehr in den Körper Tumorzellen erkennen, angreifen und zerstören können. Statt die Vermehrung von Krebszellen direkt zu bekämpfen, wie beispielsweise durch eine Chemotherapie, stärkt diese Variante das körpereigenen Immunsystem beim Kampf gegen den Krebs.

Auch resistenzbrechende Antibiotika kündigen sich für Zulassungen im angebrochenen Jahr an. Aufgrund des breiten Antibiotika-Einsatzes, der die Bildung von Wirkstoffresistenzen begünstigt, immunisierten sich immer mehr Erreger in den vergangenen Jahren gegen bestimmte Antibiotika. Solche Resistenzen können – mangels wirksamer Therapiemöglichkeiten – für Patienten schlimmstenfalls lebensgefährlich werden. Um Infektionen mit multiresistenten Keimen wie MRSA dennoch weiterhin effektiv behandeln zu können, arbeiten die forschenden Arzneimittel-hersteller an resistenzbrechenden Antibiotika. Eine Reihe solcher Arzneimittel werden aktuell klinisch erprobt, weitere befinden sich bereits im EU-Zulassungsverfahren. Schon seit Februar 2017 in der EU zugelassen ist dagegen der monoklonale Antikörper Bezlotoxumab (Zinplava®). Das von MSD entwickelte Arzneimittel, das jedoch noch vor der Markteinführung steht, wirkt bei der Behandlung einer Darminfektion mit Clostridium difficile gezielt zusätzlich zu einem Antibiotikum.

Schlussendlich erwartet der vfa auch Zulassungen für Medikamente, die bei seltenen Krankheiten angewendet werden können – sogenannte Orphan Drugs, die etwa ein Drittel der für 2018 erhofften Neuzulassungen stellen sollen. Abzusehen sind hier Medikamente zur Behandlung von Morbus Wilson, Mukopolysaccharidose VII und bestimmten Formen der Mukoviszidose. Auch Medikamente zur Behandlung von Patienten mit seltenen onkologischen Erkrankungen wie z.B. einem Multiplen Myelom befinden sich im Zulassungsverfahren.

Dr. Clemens Kuhne

  • Director Gesundheitspolitik und Patientenbelange | Leiter MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1650
  • E-Mail: clemens.kuhne@msd.de
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