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Das Ende einer Erfolgsgeschichte?

Notwendige Weichenstellungen für die Antibiotikaversorgung der Zukunft

Seit ihrer Entdeckung vor mehr als 75 Jahren stellen Antibiotika das wirksamste Mittel gegen bakterielle Infektionen dar. Doch die Ausbreitung resistenter Keime wirft die Frage auf: wie lange noch?

Die Entdeckung des Streptomycin zur Behandlung der Tuberkulose Mitte des letzten Jahrhunderts gilt als einer der Meilensteine der pharmazeutischen Forschung. Aber in den letzten 15 bis 20 Jahren ist der Erfolg antibiotischer Therapien zunehmend durch die Verbreitung multiresistenter Bakterien gefährdet – neue Medikamente fehlen. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen ist und bleibt MSD auf diesem Gebiet aktiv, um so die weitere Verbreitung von Antibiotikaresistenzen zu reduzieren.

Um neue Resistenzbildungen zu vermeiden, setzen wir uns seit Jahren für eine verantwortungsvolle und zielgerichtete Anwendung von Antibiotika ein, z. B. im Rahmen unseres Engagements für die Aktion Saubere Hände. Um Resistenzen bestmöglich zu begegnen, ist neben dem verantwortungsvollen und zielgerichteten Einsatz von Antibiotika jedoch auch die Förderung von Forschung und Entwicklung innovativer Antibiotika dringend notwendig.

Die Antibiotikaforschung ist hochkomplex und teuer, gleichzeitig sind die Aussichten auf eine Refinanzierung der Aufwendungen mangelhaft. Dies ist zum einen dadurch bedingt, dass ihr Einsatz wegen zunehmender Resistenzen im Wesentlichen auf die Therapie von schwer kranken Patienten beschränkt bleiben MUSS und zum anderen die derzeitigen Erstattungsbedingungen von innovativen Antibiotika im stationären Sektor auf dem niedrigen Niveau generischer Wirkstoffe liegen.

Um auch weiterhin die hohen Forschungskosten und aufwendigen Entwicklungsprozesse tragen zu können, benötigen Unternehmen wirtschaftliche Anreize. Deshalb plädiert MSD v.a. für verbesserte Refinanzierungsbedingungen innovativer Antibiotika im Krankenhaus.

Die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir möchten unseren Beitrag leisten und stehen als Ansprechpartner im Dialog mit Politik und allen beteiligten Akteuren jederzeit zur Verfügung.

Die Diskussion um die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen werden wir im Rahmen unseres 17. MSD Luncheons zum Thema „Aus der Petrischale in die Versorgung – Notwendige Weichenstellungen für die Antibiotikaversorgung der Zukunft“ mit Vertretern aus Politik, Forschung und Gesellschaft weiterführen.

Lena Verbeek

  • Managerin Gesundheitspolitik | MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1679
  • E-Mail: lena.verbeek@msd.de
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