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Chancen durch das Digitale-Versorgung-Gesetz

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) wird diesen Monat von Bundesrat und Bundestag zum ersten Mal beraten. Damit wird ein weiterer wichtiger Schritt für die Digitalisierung des Gesundheitswesens gemacht.

Es wird um die Frage gehen, ob und wie Patientinnen und Patienten Zugang zu modernen Gesundheitsanwendungen bekommen. Es wird um Chancen und Risiken gehen, um Datenschutz, Vergütungen, um das Aufbrechen eingefahrener Strukturen, um Patientensicherheit. Kurz: Das gesamte Gesundheitssystem ist betroffen.

Wie kompliziert das Vorhaben ist, kann man auch daran sehen, dass ein zentrales Anliegen bereits ausgekoppelt ist: Die sogenannte elektronische Patientenakte (ePA) wird aufgrund von Datenschutzbedenken in einem gesonderten Prozess behandelt.

Kaum ein Gesetzgebungsprozess war in den letzten Jahren so spannend wie dieser – auch für MSD. Warum?

Weil wir ein forschendes Unternehmen sind. Innovation und die dazugehörigen Prozesse sind tief in unserer Unternehmenskultur verwurzelt. Das gilt auch oder gerade für digitale Gesundheitsanwendungen. Wir wollen unsere Medikamente und unsere Therapien noch weiter verbessern, auch, indem wir sie digital stützen. Und damit innovative Projekte eine Chance haben, brauchen wir einen unterstützenden rechtlichen Rahmen.

Spannend ist zudem, dass der GKV-Spitzenverband den Auftrag für eine Vereinheitlichung von Gesundheitsdaten erhält. Die sogenannte „Datenaufbereitungsstelle“ soll zu einem Forschungszentrum weiterentwickelt werden. Wir haben hier erstmalig die Möglichkeit, Sprünge in der wissenschaftlichen Forschung herbeizuführen, weil wir viele lose Enden miteinander verknüpfen. Das Potential eines solchen Vorhabens ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Es kann aber nur gehoben werden, wenn nicht nur Zulassungsbehörden, Krankenkassen, IQWIG, G-BA usw. Zugriff auf diese Daten erhalten, sondern auch Institutionen, die diese Daten für die Forschung benötigen und verwenden können. Das sind zum Beispiel private Forschungseinrichtungen oder auch forschende Arzneimittelhersteller. Auch die ursprünglich für die elektronische Patientenakte vorgesehene Möglichkeit, mit der Patientinnen und Patienten ihre Versorgungsdaten bewusst zur Verfügung stellen können (Stichwort: Datenspende), birgt ein gigantisches Potenzial für die Versorgungs- und Arzneimittelforschung.

Bei allem ist klar: Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Das gilt auch für die Sicherheit von Daten. Gerade, wenn es darum geht, etwas Neues auszuprobieren, brauchen wir klare Regeln und eine klare Vorstellung, wie wir diese Wege beschreiten wollen. Diese Regeln müssen verbindlich sein und für alle gelten. Sie dürfen aber auch nicht dazu führen, dass nichts mehr vorangeht.

Ende des Jahres, wenn Bundesrat und Bundestag die offenen Fragen geklärt und abgestimmt haben, geht die Arbeit erst richtig los. Wir von MSD freuen uns darauf.

Dr. Clemens Kuhne

  • Director Gesundheitspolitik und Patientenbelange | Leiter MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1650
  • E-Mail: clemens.kuhne@msd.de
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