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Bundesweite Initiative „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“

In Deutschland wird die HPV-Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut seit Juni diesen Jahres sowohl für Mädchen als auch für Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen und ist somit eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Die Impfquote für eine vollständige HPV-Impfung liegt in Deutschland generell mit 44 Prozent bei den 17-jährigen Mädchen unter dem Durchschnitt anderer europäischer Länder. Laut einer aktuellen repräsentativen forsa-Umfrage ist Impfen für zwei von drei Eltern das wichtigste Mittel bei der Gesundheitsvorsorge ihrer Kinder. 60 Prozent der befragten Eltern kennen HPV nicht oder haben keine genaue Vorstellung davon. Mehr als die Hälfte (58 %) wünscht sich auf Nachfrage mehr Informationen dazu. Trotzdem ist in Deutschland derzeit nur jedes sechste Kind gegen HPV geimpft. Denn das Bewusstsein für die Gefahr in der Bevölkerung ist gering.

Es ist offensichtlich, dass großer Handlungsbedarf besteht! Gemeinsam mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V., dem Berufsverband der Deutschen Urologen e.V., der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V., dem HPV Frauennetzwerk, der Deutschen Gesellschaft für Urologie und von MSD initiiert, wurde daher die Initiative „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“ ins Leben gerufen (www.entschiedengegenkrebs.de).

Ziel ist es das HPV-Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken, diese über die Risiken einer Infektion mit Humanen Papillomviren aufzuklären und langfristig die Zahl bestimmter HPV-bedingter Krebserkrankungen zu senken.

Die Bundesregierung hat das generelle Problem zu niedriger Impfquoten erkannt. Im Koalitionsvertrag heißt es daher: „Wir werden weitere Maßnahmen ergreifen, um die notwendigen Impfquoten zum Schutz der Bevölkerung zu erreichen.“ Darüber hinaus bekräftigt der Koalitionsvertrag die Absicht, den Impfstatus zukünftig elektronisch zu erfassen. Eine zügige Umsetzung dieser Bekenntnisse ist dringend notwendig.

Um in Deutschland ähnliche Erfolge wie in anderen europäischen Ländern zu verzeichnen und eine Erhöhung der Impfquoten zu garantieren, bedarf es weiterer politischer Initiative. Hierzu zählen zum Beispiel die Einführung eines organisierten Impfprogramms mit aktiver Aufklärung über HPV, die gezielte Ansprache durch Einladungssysteme sowie die Schaffung der strukturellen Bedingungen und der Abbau von Impfhindernissen. Für Rückfragen und vertiefende Gespräche stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Frank Treu

  • Manager Gesundheitspolitik Infektionskrankheiten & Impfstoffe
  • Telefon: +49 152 09280461
  • E-Mail: frank.treu@msd.de
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