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Aus der Petrischale in die Versorgung

Klare Forderungen für die Antibiotikaversorgung der Zukunft beim 17. MSD Luncheon

Im Rahmen des 17. MSD Luncheon diskutierten wir zum Thema: „Aus der Petrischale in die Versorgung – Notwendige Weichenstellungen für die Antibiotikaversorgung der Zukunft“.

In der zweiten Veranstaltung unserer Jahresreihe „Forschung-Innovation-Versorgung“ diskutierten unsere Gäste im neuen MSD hub berlin über mögliche Lösungswege zu einer erfolgreichen Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen und für eine zukunftsfähige Forschung und Entwicklung von innovativen Antibiotika.

Dr. Dr. Kristian Löbner, Medical Director von MSD Deutschland, betonte die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes zur Sicherung der zukünftigen Versorgung mit innovativen Antibiotika: „Die erfolgreiche Bekämpfung der Ausbreitung multiresistenter Keime muss aus drei Säulen bestehen: 1. zielgerichteter Einsatz, 2. Grundlagenforschung und 3. angemessene Erstattung“. Denn um die oft lebensnotwendigen, innovativen Antibiotika zu entwickeln und zur Verfügung stellen zu können, benötigen forschende Hersteller auch wirtschaftliche Anreize. „Aktuell wird der Einsatz neuer Antibiotika im Krankenhaus dagegen nicht angemessen vergütet“, so Löbner.

Einen Lösungsvorschlag für die derzeitige Erstattungsproblematik im stationären Sektor stellte Prof. Dr. Helmut Ostermann, Vorsitzender des Arbeitskreises „DRG und Gesundheitsökonomie“ der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, vor: Die Schaffung eines Zusatzentgeltes beim Einsatz von innovativen Antibiotika, das jedoch nur unter strengen Voraussetzungen greift und keine komplette Erstattung des Aufwandes vorsieht. So könnten auf der einen Seite Fehlanreize zum übermäßigen Einsatz von Reserveantibiotika vermieden werden und auf der anderen Seite die dem Krankenhaus entstandenen Mehrkosten durch komplexe Behandlungen besser abgedeckt werden. Denn aus ärztlicher Perspektive ist für Prof. Ostermann eines klar: „Wenn eine Infektion mit einem multiresistenten Erreger vorliegt, muss ich ein Reserveantibiotikum geben können. Und dann möchte ich auch nicht nur ökonomisch denken“.Zuspruch erhielt er hierfür insbesondere aus den Reihen der Patientenvertreter.

Es ist wichtig und richtig, dass MSD im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen in der Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika aktiv ist und bleibt. Darüber hinaus setzen wir uns seit Jahren für eine verantwortungsvolle und zielgerichtete Anwendung von Antibiotika ein, um neue Resistenzbildungen zu vermeiden, z. B. im Rahmen unseres Engagements für die Aktion Saubere Hände.

Gleichzeitig zeigte das 17. MSD Luncheon: Um Resistenzen bestmöglich zu begegnen, ist neben dem verantwortungsvollen und zielgerichteten Einsatz von Antibiotika auch die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung dringend notwendig. Hier bleiben Stellschrauben im Gesundheitssystem bis heute ungenutzt.

Die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir nur gemeinsam erfolgreich bewältigen können. Daher möchte MSD weiterhin seinen Beitrag leisten und als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung stehen.

Lena Verbeek

  • Managerin Gesundheitspolitik | MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1679
  • E-Mail: lena.verbeek@msd.de
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