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21. MSD Luncheon zur Versorgung mit innovativen Antibiotika

Im November luden wir bereits zum 21. Mal zum MSD Luncheon in den MSD hub berlin. Im Fokus der Diskussion stand die Versorgung mit innovativen Antibiotika – ein Thema, welches in den letzten Wochen medial und politisch verstärkt diskutiert wurde. Zu Recht, denn neben dem gezielten medizinischen Einsatz von Antibiotika und der Sicherstellung aller Möglichkeiten zur Infektionsprävention, ist auch eine gesicherte Versorgung mit innovativen Antibiotika essentiell im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen. Doch ausgerechnet an neuen Antibiotika mangelt es. Nur noch wenige große Pharmaunternehmen erforschen und entwickeln weltweit neue Antibiotika - MSD ist eines davon.

Antibiotikaresistenzen überwinden und die Antibiotikaversorgung sichern – aber wie?

Unsere Gäste und Speaker aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten in diesem Zusammenhang sowohl die Frage nach dem Wert innovativer Antibiotika als auch unterschiedliche Herausforderungen und potentielle Lösungen, mithilfe derer auch zukünftig die Versorgung mit innovativen Antibiotika sichergestellt werden kann.

Impulse aus Politik, Medizin, Versorgung und Wirtschaft

Als Schirmherr der Veranstaltung eröffnete der Bundestagsabgeordnete Prof. Andrew Ulmann (FDP) die Diskussion und forderte u.a. adäquate politische Rahmenbedingungen zur Forschungsförderung. Auch schon in der ärztlichen Ausbildung müsse sich stärker auf den Bereich Antibiotika konzentriert werden. Die Infektiologie dürfe keine einfache Zusatzbezeichnung bleiben, sondern müsse als eigene Facharztausbildung angeboten werden, so Ullmann.
Prof. Dr. Michael Adamzik, Universitätsklinikum Knappschaft Bochum, betonte wie wichtig der gezielte Einsatz von Antibiotika ist. Resistenzen resultierten zu einem Großteil aus falscher Anwendung, was ein generelles Umdenken im Umgang mit Antibiotika notwendig mache, um die Wirksamkeit von Antibiotika nicht zu gefährden.

Auch die Politik ist gefragt!

Was auf politischer Ebene getan werden könne, um die Antibiotikaforschung und -entwicklung zu stärken, adressierte Christian Ziegler von der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. Er forderte eine Sonderregelung in Form eines automatischen Zusatznutzens für Antibiotika in der frühen Nutzenbewertung. Gleichzeitig betonte er, dass neben neuen Anreizsystemen für Forschung und Entwicklung auch das Thema der Lieferengpässe bei Antibiotika politisch angegangen werden müsse.
Jutta Wendel-Schrief, Director Market Access bei MSD Deutschland, erläuterte die verschiedenen Herausforderungen, mit denen sich die noch in der Forschung und Entwicklung von neuen Antibiotika engagierten Unternehmen konfrontiert sehen und appellierte an die Politik, notwendige Maßnahmen u.a. im Bereich der frühen Nutzenbewertung und Klinikerstattung zu ergreifen. Durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen kann ein Anreiz für Unternehmen entstehen auch zukünftig in der schwierigen und kostenintensiven Antibiotikaforschung und -entwicklung engagiert zu bleiben.

Positionspapier zu Antibiotika fordert die Politik zum Handeln auf

Passend dazu zeigen die im Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. organisierten Pharmaunternehmen MSD, GSK und Pfizer – die zu den wenigen noch aktiven Firmen zählen – in einem gemeinsamen Positionspapier auf, wo politischer Handlungsbedarf besteht und was konkret getan werden muss, um die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland zu verbessern und bestehende Hürden abzubauen. Das Positionspapier finden Sie hier.
Die Impulse aus und anschließende Diskussion beim MSD Luncheon haben einmal mehr verdeutlicht, dass der Kampf gegen Antibiotikaresistenzen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, in der alle Akteure einen Beitrag leisten müssen.

Lena Verbeek

  • Manager*in Gesundheitspolitik | MSD hub berlin
  • Telefon: +49 30 70014 1679
  • E-Mail: lena.verbeek@msd.de
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