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Fragen zur Verträglichkeit

In einigen Situationen dürfen Sie den Verhütungsring nicht anwenden. Bitte lesen Sie hierzu aufmerksam die Gebrauchsinformation und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Wie bei allen Arzneimitteln kann es beim Verhütungsring zu Nebenwirkungen kommen, die aber nicht bei jeder Anwenderin auftreten müssen. Zu den häufigen Nebenwirkungen des Verhütungsrings gehören Bauchschmerzen, Krankheitsgefühle (Übelkeit), Kopfschmerzen oder Migräne, depressive Verstimmungen, verminderter Sexualtrieb, Brustschmerzen, Schmerzen im Becken, schmerzhafte Monatsblutungen, Gewichtszunahme, Akne, Genitalinfektionen, Unbehagen in der Genitalregion aufgrund des Rings sowie Ausstoßung des Rings. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Gebrauchsinformation und wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Brustkrebs wurde bei Frauen, die kombinierte Pillen einnehmen, geringfügig häufiger gefunden. Es ist jedoch nicht bekannt, ob dies auf die Einnahme der Pille zurückzuführen ist. Diese Informationen erhielt man aus Studien, die mit kombinierten Verhütungsmitteln zum Einnehmen durchgeführt wurden. Sie könnten auch auf den NuvaRing® zutreffen. Speziell zum Verhütungsring liegen jedoch keine Informationen vor.

Es ist wichtig, dass Sie regelmäßig Ihre Brüste abtasten. Sie sollten Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie einen Knoten spüren. Berichten Sie Ihrem Arzt auch, wenn ein naher Verwandter Brustkrebs hat oder hatte. Bei Pillenanwenderinnen wurde selten über gutartige Lebertumore und noch seltener über bösartige Lebertumore berichtet. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn unüblich starke Bauchschmerzen auftreten.

Es wurde darüber berichtet, dass bei Anwenderinnen von kombinierten Pillen seltener Krebs des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut) und der Eierstöcke auftritt. Dies könnte auch für den NuvaRing® zutreffen, es wurde jedoch noch nicht bestätigt.

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Die Anwendung jedes hormonellen Verhütungsmittels (Kontrazeptivums) erhöht im Vergleich zur Nichtanwendung das Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels (Thrombose) in den Venen und Arterien, insbesondere im ersten Jahr der Anwendung oder bei Wiederaufnahme nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen. Das Risiko wird durch einige Erkrankungen und persönliche Risikofaktoren erhöht, wie z. B. bei starkem Übergewicht, bei höherem Alter (älter als 35 Jahre), wenn Sie rauchen, wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) ein Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist oder wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte, wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind oder wenn ein Bein eingegipst ist, wenn Sie vor Kurzem entbunden haben, wenn Sie einen hohen Blutdruck haben, wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel haben, wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben, wenn Sie an Herzproblemen leiden oder wenn Sie Diabetes haben. Dabei ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel aufgrund von NuvaRing® gering ist, allerdings können Blutgerinnsel schwerwiegend (und in seltenen Fällen sogar tödlich) sein.


Daher sollten Sie mögliche Anzeichen (Symptome) für Blutgerinnsel kennen und sich umgehend an Ihren Arzt wenden:

  • Schmerzen oder Schwellungen eines Beins, die begleitet sein können von Druckschmerz, Erwärmung oder Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung.
    → Mögliche Symptome für eine tiefe Beinvenenthrombose

  • Plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung; starke Schmerzen in der Brust, welche bei tiefem Einatmen zunehmen können; plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann, starke Benommenheit oder Schwindelgefühl, schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, starke Magenschmerzen.
    → Mögliche Symptome für eine Lungenembolie

  • Sofortiger Verlust des Sehvermögens oder schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.
    → Mögliche Symptome für eine Thrombose einer Netzhautvene

  • Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl, Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins, Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl, in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl, extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit, schnelle oder unregelmäßige Herzschläge.
    → Mögliche Symptome für einen Herzinfarkt

  • Plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders ausgeprägt ist, Sprachoder Verständnisschwierigkeiten, plötzliche Verwirrtheit, plötzliche Sehstörungen, Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl, Gleichgewichtsstörungen oder Koordinationsstörungen, schwerere oder länger anhaltende Kopfschmerzen/Migräne, Bewusstseinsverlust oder Ohnmacht.
    → Mögliche Symptome für einen Schlaganfall

  • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer Extremität, starke Magenschmerzen.
    → Mögliche Symptome für Blutgerinnsel, die andere Blutgefäße verstopfen


Achten Sie besonders aufmerksam auf Symptome eines Blutgerinnsels, wenn Sie längere Zeit bettlägerig oder auf einer längeren Reise gewesen sind, z. B. Flüge über vier Stunden.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Gebrauchsinformation oder unter www.bfarm.de.

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Rauchen erhöht das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie. Dies ist insbesondere zu beachten, wenn Sie älter sind als 35 Jahre und rauchen. Das Gesundheitsrisiko bei Anwendung des Verhütungsrings steigt zusätzlich an, wenn Sie über 35 Jahre alt sind und 15 oder mehr Zigaretten am Tag rauchen. Falls Raucherinnen den Verhütungsring anwenden möchten, sollten sie das ausführlich mit ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt besprechen. Raucherinnen wird empfohlen, das Rauchen aufzugeben, wenn sie eine hormonelle Verhütungsmethode anwenden.

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Die Anwendung des Verhütungsrings kann mit einer Gewichts­zunahme verbunden sein, ähnlich wie unter Anwendung bestimmter anderer hormoneller Verhütungsmittel.

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Über Stimmungsschwankungen wurde von Frauen, die den Ver­hü­tungs­ring angewendet haben, häufig berichtet. Stimmungs­schwankungen können auch unter anderen hormonellen Verhütungsmethoden auftreten.

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Die zusätzliche Einnahme einiger Medikamente kann zu unerwarteten Blutungen führen und/oder die Wirksamkeit des Verhütungsrings herabsetzen, so dass ein Empfängnisschutz nicht mehr gewährleistet sein kann. Dies ist bekannt bei einigen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie, der Tuberkulose, von HIV- und Hepatitis-C-Infektionen oder anderen Infektionen. Ebenfalls können pflanzliche Arzneimittel, wie z. B. Johanniskraut, zu Beeinträchtigungen des Empfängnisschutzes führen.

Auch der Verhütungsring kann Einfluss auf die Wirksamkeit anderer Arzneimittel haben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt immer darüber informieren, welche anderen Arzneimittel oder pflanzlichen Produkte Sie einnehmen. Informieren Sie außerdem jeden anderen Arzt oder Zahnarzt, der Ihnen ein Medikament verschreibt, dass Sie den Verhütungsring anwenden.

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Zu weiteren Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Gebrauchsinformation und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Häufige Fragen zur Anwendung

Die runde Form und die Flexibilität des Verhütungsrings sorgen für einen guten Sitz in der Scheide. Der Verhütungsring kann versehentlich aus der Scheide ausgestoßen werden, z. B. falls er nicht korrekt eingelegt wurde, bei der Entfernung eines Tampons oder bei einem Gebärmuttervorfall. Deshalb sollten Sie regelmäßig prüfen, ob sich der Ring noch in Ihrer Scheide befindet.

Wenn der Verhütungsring versehentlich herausrutschen sollte, spülen Sie ihn einfach mit kühlem oder lauwarmem (nicht heißem) Wasser ab und führen ihn ganz normal wieder ein. Der Empfängnisschutz wird nicht beeinträchtigt, wenn der Ring weniger als drei Stunden außerhalb der Scheide war. Wenn er länger als drei Stunden außerhalb der Scheide war, kann die Verhütungssicherheit beeinträchtigt sein. Bitte lesen Sie in der Gebrauchsinformation nach.

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Die exakte Position des Rings in der Vagina ist nicht entscheidend und hat keinen Einfluss auf die Zuverlässigkeit der verhütenden Wirkung. Sie sollten den Ring nach dem Einsetzen nicht spüren. Falls Sie ihn doch spüren, schieben Sie ihn sanft ein wenig weiter.

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Ja. Während der Anwendung des Verhütungsrings können Sie Tampons verwenden. Beim Tamponwechsel sollten Sie vorsichtig den liegenden Tampon herausziehen und vor der Einlage des neuen Tampons kontrollieren, ob der Verhütungsring sich in der Scheide befindet und nicht versehentlich mit dem Tampon entfernt wurde.

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Mehr als 80 % der Frauen, die an einer klinischen Studie teilgenommen haben, bemerkten den Verhütungsring während des Geschlechtsverkehrs nicht oder nur selten.

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In einer Studie gaben zwischen 35 und 50% der Männer an, dass sie den Ring während des Geschlechtsverkehrs spürten, aber nur in seltenen Fällen wurde er als störend empfunden.

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Innerhalb der Scheide setzt der Verhütungsring langsam Hormone in den Körper frei, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Wenn der Ring länger als drei Stunden außerhalb der Scheide war, kann er Sie möglicherweise nicht mehr vor einer Schwangerschaft schützen. Deshalb darf der Ring innerhalb von 24 Stunden niemals länger als drei Stunden außerhalb der Scheide sein. Wenn er länger als drei Stunden außerhalb der Scheide war, lesen Sie bitte in der Gebrauchsanweisung nach.

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Wenn der Verhütungsring zwischen drei und vier Wochen eingelegt war, ist die empfängnisverhütende Wirkung nicht beeinträchtigt. Fahren Sie mit der ring­freien Woche fort und setzen Sie dann einen neuen Verhütungsring ein.

Wenn der Verhütungsring mehr als vier Wochen eingelegt war, besteht die Möglichkeit schwanger zu werden. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie einen neuen Verhütungsring einlegen.

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Auch wenn es nicht der empfohlenen Anwendungsvorschrift entspricht, können Sie in Ausnahmefällen Ihre Monatsblutung (Abbruchsblutung) durch Einführen eines neuen Rings unmittelbar nach der Entfernung des vorherigen – d. h. ohne Einhaltung einer ringfreien Woche – überspringen. Der neue Ring kann bis zu drei Wochen in der Scheide verbleiben, wird nach der gewünschten Zeit entfernt und ein neuer Ring wird wie üblich nach einer ringfreien Woche eingeführt. Während der Anwendung des neuen Rings können Schmierblutungen (Bluttropfen oder Blutflecken) oder Durchbruchblutungen auftreten.

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Nein. Im Gegensatz zur Antibabypille gelangen die Hormone beim Verhütungsring direkt über die Scheidenwand und nicht über den Verdauungstrakt in den Körper. Deshalb haben Verdauungsbeschwerden, Erbrechen und/oder Durchfall keinen Einfluss auf die Wirkung des Rings.

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Nein. Der Verhütungsring schützt Sie nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten, denn er dient ausschließlich der Schwangerschaftsverhütung. Zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten müssen Sie ein Kondom anwenden.

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Der Verhütungsring ist ein biegsamer, farbloser bis fast farbloser Ring mit einem Durchmesser von 54mm.

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Nach Abgabe durch die Apotheke können Sie den Verhütungsring maximal 4 Monate aufbewahren. Das Abgabedatum ist auf der Faltschachtel und auf dem Beutel vermerkt. Lagern Sie den Verhütungsring nicht über 30°C. Bewahren Sie ihn in der Originalverpackung auf, um ihn vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen. Bitte lesen Sie hierzu auch die Gebrauchsinformation.

Wichtig: Wenden Sie den Ring nicht an, wenn mehr als vier Monate vergangen sind, seit der Verhütungsring an Sie abgegeben wurde. Das Abgabedatum wird vom Apotheker auf der Faltschachtel und auf dem Beutel vermerkt. Wenden Sie den Ring auch nicht an, wenn Sie Farbveränderungen oder sichtbare Anzeichen einer Beschädigung vermerken.

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Spülen Sie den Ring einfach mit kühlem oder lauwarmem (nicht heißem) Wasser ab und führen ihn dann wie gewohnt ein.

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