MSD SHARP & DOHME

Weltweite Expansion und Rückkehr nach Deutschland

Nach einer weiteren Unternehmensfusion - dem Zusammenschluss der Firmen Merck & Co. mit der Gruppe SHARP & DOHME - begann der weltweite Expansionsprozess des Konzerns MSD: Stetes Wachstum durch Firmenzukäufe und immer neue Forschungserfolge sicherten die herausragende Stellung von MSD SHARP & DOHME (MSD) auf dem internationalen Markt für pharmazeutische Produkte.

MSD SHARP & DOHME
Forschung - eine der Stärken von MSD
Die Fusion von Merck & Co. mit SHARP & DOHME im Jahre 1953 markierte den Beginn einer erfolgreichen Expansionsphase. Das Pharmaunternehmen SHARP & DOHME brachte neben einer effizient arbeitenden Forschungsabteilung ein gut eingeführtes Vertriebsnetz im Ausland mit. Dieses Vertriebsnetz diente dem jungen Konzern MSD als sichere Basis für eine neuen Geschäftseinheit, die MERCK SHARP & DOHME International, kurz MSDI. Damit entstand eine multinationaler Konzern.

1958: Erste Forschungserfolge nach der Fusion

Eine schnelle Integration von Merck und SHARP & DOHME wurde zunächst durch unterschiedliche Unternehmenskulturen erschwert. Doch nach Bewältigung der anfänglichen Schwierigkeiten stellten sich ersten Erfolge ein: In den West Point Laboratorien von MSD gelang die Entwicklung eines neuen Diuretikums: Chlorothiazid.

Akquisitionen in den 60ern

MSD Forschung
Innovationen sind die Basis
MSD entwickelte sich im Laufe der sechziger Jahre zu einem innovativen, schnell wachsenden Unternehmen - nicht zuletzt aufgrund der Bereitschaft zur Diversifikation. Im Zuge weiterer Fusionen, die dem Konzern neue Branchen erschlossen, wurden beispielsweise Calgon, ein führendes Unternehmen für Wasseraufbereitungschemikalien, sowie Baltimore Aircole, eine Zulieferfirma für Kühlgerätehersteller, und schließlich Kelco, ein Verarbeiter von Meeresalgen akquiriert.

1963 kehrt MSD nach Deutschland zurück

Im Rahmen der Expansionspolitik von MSD durfte ein Unternehmensstandort in einem der wichtigsten europäischen Märkte, nämlich Deutschland nicht fehlen. Insofern war die Rückkehr von MSD in das Ursprungsland seiner 1891 in Darmstadt gegründeten Muttergesellschaft im Jahre 1963 nur konsequent. Heute ist der Firmensitz in Haar bei München.

Feldzug gegen die Flussblindheit

Kampf der Flussblindheit
Kampf gegen die Flussblindheit mit Ivermectin
1987 nahm MSD den Kampf gegen die Flussblindheit auf. Ein neuer Wirkstoff aus der MSD-Forschung - Ivermectin - erwies sich als geeignet, eine Parasiten-Krankheit zu verhindern, die bei Millionen Menschen zur Erblindung geführt hatte. MSD stellte diesen Wirkstoff der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kostenlos zur Verfügung. Inzwischen wurde das Präparat bereits an Millionen Menschen in mehr als einem Dutzend tropischer Länder verabreicht. MSD hat zugesichert, die Aktion mit der WHO so lange fortzusetzen, bis die Flussblindheit ausgerottet ist. MSD hat für dieses Private-Public-Partnership-Projekt bisher über 1 Milliarde US-Dollar aufgewendet.

MSD Deutschland im Jahr 2006

Im Jahr 2006 gehört MSD Deutschland zu den weltweit führenden Anbietern verschreibungspflichtiger Medikamente.