Gebrauchsinformationen für Patienten: Jeder sollte sie verstehen |
Um Patienten besser über Arzneimittel zu informieren – und um so die Therapietreue und die Arzneimittelsicherheit zu erhöhen, will MSD seine Gebrauchsinformationen verständlicher machen und das Informationsbedürfnis der Patienten in den Mittelpunkt stellen. Dabei setzt MSD auf die enge Zusammenarbeit mit Vertretern von Patienten- und Seniorenorganisationen. Im März 2012 wurde in Zusammenarbeit mit den Vertretern dieser Organisationen der 29. sogenannte Beipackzettel überarbeitet. |
| Für Patienten sind Gebrauchsinformationen neben dem Arzt und dem Apotheker die wichtigste Informationsquelle bei allen Fragen rund um ein Medikament und die entsprechenden Therapien. Patienten finden dort alle wesentlichen Informationen über das jeweilige Präparat: medizinisch korrekt, sorgfältig zusammengestellt, vollständig – und allen gesetzlichen Anforderungen entsprechend. Mit seinem Engagement für patientenfreundliche Beipackzettel will MSD seit 2009 sicherstellen, dass die Patienteninformationen nicht nur korrekt und vollständig, sondern auch möglichst verständlich sind. |
| „Wir wollen, dass die Gebrauchsinformationen auf den Beipackzetteln unserer Medikamente in erster Linie für unsere Patienten da sind – nicht für die Behörden. Natürlich müssen wir alle formalen, medizinischen und juristischen Kriterien einhalten“, sagt Eva Stetter, bei MSD Manager Arzneimittelzulassung. „Damit wollen wir die Gesundheitskompetenz der Patienten stärken – damit die Therapien wirken können, wie sie wirken sollen.“ |
| Wenn Patienten genau wissen und verstehen, wann und wie sie ihre Medikamente einnehmen sollen, und welche Vorsichtsmaßnahmen sie dabei möglicherweise beachten müssen, steigt vor allem die Arzneimitteltherapiesicherheit. Die korrekte Einnahme erhöht Adhärenz, also das konsequente Befolgen des mit dem Therapeuten vereinbarten Behandlungsprozesses. Gemäß der Weltgesundheitsorganisation erreichen im Durchschnitt nur rund 50 Prozent der Patienten eine gute Adhärenz. Klar verständliche Patienteninformationen können diesen Wert deutlich steigern – und sorgen daher für mehr Lebensqualität und mehr Gesundheit bei den Patienten. |
| Patientenfreundliche Beipackzettel gewährleisten aber auch ein insgesamt besseres Verständnis für die jeweilige Erkrankung – bei Patienten wie bei den Angehörigen gleichermaßen. Und schließlich können bessere Patienteninformationen dazu führen, dass künftig weit weniger Arzneimittel weggeworfen werden; noch heute landen laut Schätzungen des Gesundheitsministeriums in Deutschland pro Jahr rund 4.000 Tonnen Arzneimittel im Müll. |
| MSD setzt bei der Erarbeitung patientenfreundlicher Beipackzettel auf den intensiven Austausch mit den Patienten und ist bereits seit dem Jahr 2009 Mitglied der "Arbeitsgemeinschaft (AG) Beipackzettel", der unter anderem zahlreiche Patientenorganisationen und Seniorenverbände angehören. Die AG Beipackzettel überarbeitet Beipackzettel gemeinsam und indikationsübergreifend, steht mit nationalen und europaweiten Zulassungsstellen in Kontakt und arbeitet an deren Mustervorlagen mit. Vertreter der AG halten Vorträge auf europaweiten Fachkonferenzen und führen Gespräche mit Vertretern der Politik. |
| „Diese interdisziplinäre und patientenorientierte Zusammenarbeit mit den Patientenvertretern ist für uns eine Selbstverständlichkeit.“, sagt Silvia Petak-Opel, Patientenbeauftragte bei MSD. „Wenn wir für unsere Patienten etwas verbessern wollen, dann müssen wir mit ihnen als unserem Partner im Gesundheitssystem in einen engen Dialog treten. Wegen der besonderen Belange der älteren Patienten, und im Hinblick auf den demografischen Wandel, sprechen wir nicht nur mit Patientenvertretern, sondern beziehen auch Seniorenverbände ein. Die AG Beipackzettel ist eine sehr gute Initiative und unsere Arbeit kann sich sehen lassen: Im März 2012 wurde bereits der 29. Beipackzettel von MSD gemeinsam mit Patienten- und Seniorenvertretern bearbeitet.“ |
| Das Engagement von MSD für patientenfreundliche Beipackzettel ist nur eine Initiative von vielen, um die Gesundheitskompetenz und die Arzneimittelsicherheit bei Patienten zu erhöhen. Im Pilotprojekt für ein Patientenportal der Roten Liste "Patienten-Infoservice" stellt MSD für sehbehinderte Patienten Audioversionen ausgewählter Gebrauchsinformationen zur Verfügung. Ferner bietet MSD Services wie das MSD Patientenhandbuch, in dem auch Laien alle notwendigen Informationen zu den verschiedenen Krankheitsbildern verständlich zur Verfügung gestellt werden. Anwendungen für Smartphones helfen Diabetikern, ihre Erkrankung besser zu managen. Und eigene Patientenwebseiten bieten weitere umfassende Informationen, beispielsweise zu Migräne, Asthma oder Diabetes. |
| Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: MSD SHARP & DOHME GMBH Fulvia Kipper Lindenplatz 1 85540 Haar Tel.: 089 4561-1917 Fax: 089 4561-1329 E-Mail: fulvia.kipper@msd.de |



