Medikamente per Mausklick? Dubiose Geschäfte im Internet |
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"Arzneimittel im Sonderangebot" - Versprechungen wie diese verleiten viele Patienten, Medikamente per Mausklick zu bestellen. Doch neben seriösen Apotheken bieten auch skrupellose Geschäftemacher ihre Ware im Internet an. Die Gefahr ist groß, illegale oder falsch dosierte Präparate zu erhalten - mit unabsehbarem Schaden für die Gesundheit. |
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Zur Prüfung der Arzneimittelqualität im Internet führte das Zentrallabor Deutscher Apotheker am Beispiel von PROPECIA®, einem Präparat mit nachgewiesener Wirkung bei erblich bedingtem Haarausfall beim Mann, Testkäufe im Internet und anschließende Laboranalysen durch. Von den 14 überprüften Produkten konnten sechs als Fälschungen identifiziert werden, vier enthielten überhaupt keinen Wirkstoff. Zwei hatten einen deutlich verringerten Wirkstoffgehalt und enthielten einen weiteren nicht identifizierbaren Bestandteil. Auch hinsichtlich des angeblich günstigeren Internetpreises werden Besteller oftmals enttäuscht. Während sich nur wenige Produkte mit ihren Preisen in der Nähe des Apothekenabgabepreises von 56,83 Euro (Stand November 2006) für 28 Tabletten bewegten, verlangten "Schwarze Schafe" dafür bis zu 110 Euro. |
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| Fazit: Wer unkontrollierte Internetpräparate bestellt, riskiert aufgrund deren zweifelhaften Qualität seine Gesundheit. Zudem setzt er sich dem skrupellosen Vorgehen unseriöser Internetanbieter aus und kann viel Geld verlieren. |
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| Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie hier als PDF. |
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