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Tipps zum Vermeiden von Fälschungen

Ein einfacher Vertriebsweg für Fälschungen scheint heute insbesondere das Internet zu sein - abgewickelt wird meist über internationale Netzwerke. Nach Angaben der WHO soll jedes zehnte Medikament, das weltweit per Versandhandel verschickt wird, eine Fälschung sein. Verantwortlich für die Zunahme der Fälschungen sind auch die fallenden Handelsschranken.

Surfen im InternetWie im Fall Dillingen, spielen dabei vor allem einige unseriöse Internet-Anbieter eine tragende Rolle. „Der Missbrauch des Internets für den Vertrieb von Arzneimittelfälschungen wird weiter zunehmen“, so Prof. Dr. Schweim von der Universität Bonn.

10 Tipps für mehr Sicherheit

Hier finden Sie 10 Tipps, wie Sie sich vor Medikamentenfälschungen schützen können:

1.Kaufen Sie Arzneimittel ausschließlich in oder über die behördlich genehmigten und kontrollierten Apotheken!
2.Kaufen Sie Arzneimittel keinesfalls auf Märkten oder bei „fliegenden Händlern“!
3.Seien Sie bei einem Kauf im Internet besonders vorsichtig! Hier gibt es dubiose Quellen. Wenn Sie sich des Internets bedienen, achten Sie darauf, dass auch hier sichergestellt ist, dass Ihre Medikamente von einer öffentlichen Apotheke kommen, die ihren Sitz in Deutschland oder einem anderen Staat der EU hat! Prüfen Sie zu diesem Zweck das Impressum (Herkunftsadresse, Steuernummer etc.) der Internetseite!
4.Kaufen oder verwenden Sie keine Medikamente, bei denen folgende Angaben fehlen oder fehlerhaft sind: Arzneimittelname, Herstellername, Verfallsdatum, aufgedruckte Identifikationsnummer (Chargennummer)!
5.Achten Sie darauf, dass sich auf der Packung exakte Angaben zu Wirkstoff und Inhaltsmenge des Arzneimittels befinden!
6.In der Regel sind in Deutschland Tabletten und Kapseln in so genannten „Blistern“ einzeln abgepackt. Außerdem befindet sich in jeder Medikamentenschachtel eine Gebrauchsinformation. Bitte achten Sie darauf.
7.Kaufen oder verwenden Sie keine Medikamente mit beschädigter oder verschmutzter Verpackung!
8.Kaufen Sie die Medikamente für Ihren Urlaub oder Ihre Geschäftsreise ins Ausland möglichst schon vor Antritt Ihrer Reise!
9.Vergewissern Sie sich bei Ihrem Reiseveranstalter oder den zuständigen Behörden in Deutschland, dass Sie die gekauften Arzneimittel in das betreffende Land einführen dürfen!
10.Gehen Sie auf Nummer sicher und fragen Sie bei Zweifeln einen Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens! Informationen erhalten Sie ebenfalls gerne bei der kostenlosen Hotline zum Thema Medikamentenqualität: 0800-673673673.
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Auch das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung beschäftigt sich mit diesem Thema und hat das Merkblatt „Arzneimittel und Internet“ herausgebracht.
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Hier gelangen Sie zur Patienteninformation, die MSD eigens zu diesem Thema erstellt hat. Sie bietet Ihnen einen kompakten Überblick über die Problematik und die Gefahr durch Medikamentenfälschungen.
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